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Broadcasts from Nowhere / Sounds for the Third Ear

Sehr verehrte Damen und Herren, Ladies and Gentlemen,

nach Jahren intensiver Forschung auf den Gebieten der akustischen Grenzwissenschaft, der interstellaren Brötchendynamik und der angewandten Zufallsbeobachtung präsentiert die Mehrzweckbrötchenforschungsküche eine neue Sendung:

„Broadcast from Nowhere / Sounds for the Third Ear“

Woher stammen diese Übertragungen?

Niemand weiß es genau.

Einige Quellen verweisen auf ein vergessenes Radiostudio irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit. Andere vermuten, dass die Signale aus einer Parallelwelt stammen, in der Hintergrundgeräusche als Kunstform gelten und Fahrstuhlmusik als spirituelle Praxis betrieben wird.

Fest steht lediglich:

Die empfangenen Klangereignisse wurden sorgfältig dokumentiert und für diese Sendung aufbereitet.

Erwarten Sie keine Antworten.

Erwarten Sie stattdessen:

– Musik für das dritte Ohr
– Fragmente aus unbekannten Frequenzbereichen
– Melancholische Signale aus dem Off
– Geräusche, die vielleicht Erinnerungen sind
– Kleine Irrtümer im Raum-Zeit-Gefüge
– Und die Möglichkeit, dass Stille manchmal mehr erzählt als Worte

Zwischen Dark Ambient und Fahrstuhlmusik, seltsamen Geschichten, zufälligen Entdeckungen und den üblichen Unregelmäßigkeiten der Mehrzweckbrötchenforschungsküche entsteht eine akustische Postkarte aus dem Nirgendwo.

Oder aus dem Inneren Ihres Radiogerätes.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft zeigt sich weiterhin ratlos.

Die Redaktion ebenfalls.

Willkommen bei

„Neues aus der Mehrzweckbrötchenforschungsküche – Music, Science, Fiction and Nonsense.“

Broadcast from Nowhere / Sounds for the Third Ear

Für Menschen, Maschinen und andere Lebensformen mit offenen Empfangskanälen.

 

https://linktr.ee/dergrosseinventoer

Happy Morning am 26.06.

Happy Morning

An diesem Freitag von 07:00 bis 09:00 Uhr wird euch Rudolf wieder mit guter Musik abseits des Mainstreams, Veranstaltungstipps aus Ulm & Umgebung, lokalen Sportnews, dem Wetter und vielem mehr versorgen! Egal ob nun Vergangenes aus der Tagesredaktion oder topaktuelle Themen – mit Rudolf wird der Morgen ein Hit!

Perfekt zum Pendeln, Kaffeetrinken oder im Bett liegen und so tun, als wärt ihr schon wach.

Also einschalten - Happy Morning macht euren Morgen ein kleines Stück fröhlicher!

Finalwochenende in der Theaterei Herrlingen - Antonio Lallo und Italo Disco

Seit bald sechs Wochen begeistert die Theaterei Herrlingen ihr Publikum mit der Solokomödie Italo Disco. Drehbuchautor Simon X. Rost (u.a. Dr. Nice und SOKO Stuttgart) schrieb das unterhaltsame Stück dem erfahrenen Bühnenschauspieler und 1973 in Böblingen geborenen Italo-Schwaben Antonio Lallo quasi auf den Leib. Die durchaus tiefgründige Geschichte des nicht mehr ganz so jungen Party-DJs Franco berührt und macht einfach Lust auf Sommer, große Gefühle und Bella Italia. Gestenreich und mit viel Humor lässt Franco Berlotti kein Klischee aus und führt sie dennoch alle ad absurdum.

Bei Michael Troost berichtet Antonio über die Entwicklung des Stücks, die Zusammenarbeit mit Simon und der Theaterei sowie über die realen Hintergründe der Sehnsüchte DJ Francos. Denn schließlich hat es ja einen guten Grund, warum Italien und Schwaben (nicht erst seit vorgestern) eine besondere Beziehung pflegen.

Ulm baut um: Viele Großprojekte bis zur Landesgartenschau 2030 geplant

Bis zur Landesgartenschau 2030 stehen in Ulm noch zahlreiche Bauprojekte an. Ziel ist es, die Stadt auf die erwarteten Besucherinnen und Besucher vorzubereiten, die Infrastruktur zu modernisieren und das Stadtbild aufzuwerten.

Zu den größten Vorhaben zählt weiterhin der Umbau der B10. Doch auch an anderen Stellen wird sich in den kommenden Jahren viel verändern. So wird das Ehinger Tor umfassend umgestaltet. Dort sollen künftig neue, verlängerte Straßenbahnen halten können. Gleichzeitig soll der wichtige Verkehrsknotenpunkt attraktiver und besser an die Bedürfnisse von Fußgängern, Radfahrern und dem öffentlichen Nahverkehr angepasst werden.

Wie Bürgermeister Tim von Winning im Gespräch mit Radio free FM erklärt, sollen die verschiedenen Projekte nicht nur den Verkehr verbessern, sondern auch die Aufenthaltsqualität in der Stadt erhöhen.

Wer sich über die Bauvorhaben informieren möchte, kann an Baustellenführungen der Stadt Ulm teilnehmen. Außerdem läuft im m25 noch bis zum 30. August die Ausstellung „Ulm baut Brücken“, die Einblicke in aktuelle und geplante Projekte gibt.

Sommerabende Lautern - Karin & Florian Kiehlneker

Vor fünf Jahren stand die Konzertreihe Sommerabende Lautern kurz vor dem Aus. Karin und Florian Kiehlneker sowie Stephanie Bucher - die heute leider nicht im Studio sein kann - haben das Festival übernommen und seither mit viel Leidenschaft und frischen Ideen zu neuem Leben erweckt. Heute verwandeln die Sommerabende die stimmungsvolle, wohl auf eine karolingische Kapelle zurückgehende, Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ im Lautertal an bis zu zehn Abenden im Juni und Juli in einen besonderen Ort für Musik, Begegnung und Kultur. Das Programm verbindet hohe künstlerische Qualität mit einer starken regionalen Verwurzelung: Neben ambitionierten Protagonist:innen der Musikszene aus der Region stehen auch national und international renommierte Künstler:innen aus Klassik und Jazz auf der Bühne. Ob instrumentale Konzerte, Gesang oder Wortbeiträge – die Sommerabende Lautern schaffen eine besondere Atmosphäre zwischen Nähe, Anspruch und musikalischer Vielfalt.

Zu Gast heute bei Rudolf Arnold: Das gleichermaßen engagierte, wie liebenswürdige Orga-Team der Reihe, die heuer am morgigen Donnerstag, den 25. Juni beginnt.

Kultur auf Stufen

Wer in Ulm wohnt hat sie mit Sicherheit schon gesehen. Zwischen vielen alten historischen Gebäuden ragt sie hervor. Eine Pyramide aus Glas. Was 1998 vor ihrem Bau noch für Bügerproteste gesorgt hat, ist längst zu einem Wahrzeichen der Stadt Ulm geworden und einem Tempel des Lesens und Lernens. 

Der Kölner Architekt Gottfried Böhm hat einen öffentlichen Begegnungsraum geschaffen, der Alt und Neu, Innen und Außen organisch miteinander verschmelzen lässt. Das macht Sinn, denn eine Bibliothek sollte kein isolierter Baukörper sein, sondern ein lebendiger Teil des städtischen Raums. Kein Element des Gebäudes steht so sehr dafür, wie das sogenannte Amphitheater auf der Westseite des Gebäudes. Anders als in der römischen Antike geht es dabei um keine Demonstration der Macht oder Brot und Spiele zur Besänftigung der Massen, sondern lediglich eine leichte, stufenförmige Absenkung zur Pyramide bzw. der Bibliothek hin. Sie soll die Barriere zwischen Drinnen und Draußen brechen. Passanten können verweilen, sitzen und ins Gespräch kommen. 

In dieser Tradition steht auch die Veranstaltungsreihe Kultur auf Stufen. Marion Geiger von der Zentralbibliothek der Stadt Ulm plant und organisiert die Veranstaltungsreihe hat uns erklärt, wie die Idee zu Kultur auf Stufen entstanden ist. Ab sofort bekommen wir wöchentlich einen kleinen Vorgeschmack auf das Programm. 

Die Veranstaltungsreihe findet von 17. Juni bis 12. August immer mittwochs ab 19:30 statt und ist kostenlos. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier

Der Beitrag kann jederzeit in unserer Mediathek nachgehört werden. 

Menschlichkeit Ulm e.V. - Elena Flügel

Immer wieder geraten geflüchtete Menschen, die sich in Ulm ein Leben aufbauen, arbeiten und sich aktiv integrieren möchten, in existenzielle Unsicherheit, weil ihnen Abschiebung droht – obwohl sie keine Straftaten begangen haben. Im Rahmen des Projekts MitMenschen werden zahlreiche solcher Fälle begleitet. Ein Beispiel ist Mark, ein junger Mensch, der sich hier engagiert und eine Ausbildung machen möchte – und dennoch nicht weiß, ob er bleiben darf.

Solche Einzelfälle stehen stellvertretend für viele ähnliche Situationen. Elena hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Verein auf diese Lebensrealitäten aufmerksam zu machen, für mehr Mitmenschlichkeit zu werben und Lösungen zu unterstützen, die Integration ermöglichen, anstatt sie zu verhindern. Wir sagen: Bravo!

Heute zu Gast bei Michael Troost: Elena Flügel, 1. Vorsitzende des Vereins Menschlichkeit Ulm.

Die Pressetribüne: Ist Deutschland im WM-Fieber?

Küssen verboten!
Kommt jetzt so richtig WM-Stimmung in Deutschland auf? Deniz Undav schießt die Deutsche Nationalmannschaft zum 2:1 gegen die Elfenbeinküste und sichert der Nagelsmann-Elf damit den vorzeitigen Gruppensieg. Alban und Frederic blicken im dritten Spezial der PRESSETRIBÜNE auf die Situation rund um das DFB-Team und diskutieren, ob der Top-Joker des VfB Stuttgarts gegen Ecuador in der Startelf stehen sollte. Zudem bilanzieren die beiden die ersten zehn Tage der Fußball-WM: Kap Verde schafft die Sensation, Messi den Rekord, Kanada die Euphorie – und die FIFA die nächste kuriose Anordnung. So heiß war’s wirklich noch nie!

Am 22.06. von 15:00 bis 16:00 Uhr auf der 102,6 MHz oder im Livestream

Rainer Markus Walter über das musikalische Programm des diesjährigen Donaufests

Das 14. Internationale Donaufest verwandelt Ulm und Neu-Ulm vom 3. bis 12. Juli 2026 erneut in eine große Bühne der Donauländer. Das Musikprogramm reicht von traditionellen Klängen über Balkan-Beats und Folk bis hin zu Jazz, Weltmusik und aktuellen Pop-Acts. Internationale Künstlerinnen und Künstler aus allen zehn Donauländern sorgen für eine lebendige Mischung aus Konzerten, Straßenmusik und kulturellen Begegnungen direkt am Ufer dieser Lifeline of Europe. Zu Gast bei Strauß Max ist heute der für das Musikprogramm zuständige künstlerische Leiter des Fests Rainer Markus Walter.

Geschichtsbibliothek Horst Gaiser (GBHG) Neu-Ulm e.V. - Thomas Pfundner und Ralph Manhalter

Die Geschichtsbibliothek Horst Gaiser Neu-Ulm (GBHG) sammelt alles, was im näheren und weiteren Sinne mit der Geschichte Neu-Ulms, Schwabens und Süddeutschlands zu tun hat. Sie umfasst ortsgeschichtliche Literatur, allgemeine Landeskunde zum süddeutschen Sprachraum, Lexika und Wörterbücher, Kirchengeschichte, Urkundenbücher aus Süddeutschland, biographisch-familiengeschichtliche Materialien und Adelsbücher, Kunstgeschichte und landesgeschichtliche Zeitschriften. Zur GBHG gehört auch ein umfangreiches Regionalarchiv mit Forschernachlässen.

Interessierte Benutzer:innen kommen aus der näheren Umgebung, teilweise auch aus weiter entfernten Orten. In der GBHG wird Literatur und vorhandenes Archivmaterial zu verschiedenen (kultur-)historischen Themen und Arbeiten zugänglich gemacht. Die Anfragen kommen von Ämtern und Referaten, von Ortsgeschichts- und Familienforschern bis hin zu Verfasser:innen wissenschaftlicher Zulassungsarbeiten. Bei monatlichen Treffen wird Interessierten Beratung zu den jeweiligen Themen angeboten. Derzeit (2025/26) findet beispielsweise ein W-Seminar des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn statt, das mit den Quellen der Geschichtsbibliothek zu regionalen Themen arbeitet.

Über die GBHG, deren Geschichte und die Beratungsangebote des Vereins berichten heute bei Michael Troost: Die Geschichts-Experten von der GBHG Pfarrer in Rente Thomas Pfundner und Ralph Manhalter.   

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