News

Theaterfestival Isny - Lizzy Schlauch & Stefan Mesmer

Die 42. Auflage des Theaterfestivals Isny kann auf eine inzwischen 45jährige Geschichte zurückblicken. Was das Festival so besonders macht beschreibt Stefan Mesmer mit folgenden Worten: "Wir arbeiten alle ehrenamtlich. Unter dem Jahr organisieren und treffen sich verschiedene Arbeitsgruppen und arbeiten an der Vorbereitung fürs Festival. Während des Festivals sind wir dann für die Durchführung ca. 60 feste HelferInnen zwischen 14 und 70 Jahren. Die HelferInnen für die Gastro sind da nicht mit eingerechnet. Dann ist unsere Lage wunderschön, das Festivalgelände liegt knapp fünf Gehminuten von einem superschönen Baggersee entfernt. 
Außerdem bieten wir jeden Tag eine Veranstaltung im großen Zelt immer am Abend an, von Kabarett, über Musik und natürlich Theater bis Z wie Zirkus - alles hochwertig und international. Außerdem werden über den gesamten neuntägigen Festivalzeitraum 70 Workshops unterschiedlichster Art für Klein und Groß angeboten. Jeder kann sich ausprobieren und dazulernen! Zusätzlich erstellen wir einen Campingbereich quasi aus dem Nichts - 240 Stellplätze mit kompletter Infrastruktur.
"

Dass sich das Alles nicht nur für Familien gut eignet, versteht sich beinahe von selbst. "Es ist wie in einem Paralleluniversum, ja so fühlt es sich an." Heute zu Gast bei Strauß Max im Paralleluniversum der Plattform: Lizzy Schlauch und Stefan Mesmer aus Isny. 

Neue Ampeln mit der LOC.id App - Ziel Barrierefreiheit

Jeder kennt es: das Klacken und Piepsen, wenn man eine Ampel überquert. Doch was die meisten im Alltag schon gar nicht mehr wahrnehmen, ist für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung essenziell. Genau für dieses System hat die Stadt Ulm jetzt ein neues Upgrade vorgestellt.

An der Kreuzung am Theater hat der Erste Bürgermeister, Herr Bendel, neue Ampeln eingeweiht, die sich mit der Loc.id-App bedienen lassen.

Die Loc.id-App ermöglicht es Betroffenen, das Klacken der Ampeln bereits von Weitem zu steuern. Das System erkennt die jeweilige Ampel und lässt ein lauteres Klacken abspielen, damit die Orientierung für Betroffene vereinfacht wird.

Auch E-Scooter lassen sich mit der App anpeilen – das vereinfacht die Navigation ungemein.

Wie das System funktioniert, wie Betroffene eingebunden waren und was die Stadt darüber hinaus noch plant, haben wir für euch bei der Einweihung herausgefunden.

OPERATION MASCHINE NULL im Cabaret Eden

Es wird wieder Analog im Cabaret Eden!

Am 31. gibt's frisch von der Nadel feschen Techno-, Electro- und Breakbeat-Sound. Eden-Resident und Maschine-Null-Funker Lohmann hat sich Funka04 aus Saarbrücken und Lindenberg Support aus Augsburg ins Boot geholt.

Wer sich in der neu aufblühenden Vinyl-Only-Techno-Szene bewegt, hat sicherlich schon mal von Mathis a.k.a. Funka04 gehört. Er ist für seinen sehr treibenden Techno- und Electro-Sound bekannt, den er fast ausschließlich mit Platten aus den 90ern und 2000ern formt. Wer damals unterwegs war, wird bestimmt die eine oder andere Platte von Justin Berkovi oder DJ Deeon heraushören!

Lohmann und Lindenberg Support sollten für eingefleischte Eden-Gänger auch ein Begriff sein. Sie haben dort mit ihren Back-to-back-Sets schon oft genug bewiesen, dass sie ein eingespieltes Team sind – und das werden sie an diesem Abend bestimmt auch!

Kommt vorbei und tanzt euch die Hüften heiß!

LINE-UP

FUNKA04 (Operation Electro / Saarbrücken)

LOHMANN (Maschine Null | Cabaret Eden / Ulm)

LINDENBERG SUPPORT (Shaw Cuts | City Club / Augsburg)

 

Blühende Klänge / 40 Jahre EMU / Experimentelle Musik & Kunst der Univerität Ulm

Die Gruppe EMU (Experimentelle Musik & Kunst) der Universität Ulm ging 1986 aus der Instrumentenbaugruppe IBUEMU hervor und gilt als eines der frühesten Laptop-Ensembles weltweit.

Die EMU arbeitet mit klassischen ebenso wie mit selbst erfundenen Instrumenten, mit aufgenommenen und am Computer erzeugten Klängen, mit der Stimme, mit Alltagsgegenständen und mit dem Körper. Ihre Themen bewegen sich im Spannungsfeld von Wissenschaft, Kunst und Technologie. Dabei entstehen Klanginstallationen, Performances, audiovisuelle Arbeiten, experimentelle Kompositionen und interdisziplinäre Projekte, die traditionelle Grenzen zwischen Musik, Forschung und Medienkunst bewusst überschreiten.

Die Ergebnisse werden auf internationalen Konferenzen, in Ausstellungen, Installationen, im Internet, im Radio, in Art Talks und auf Konzerten präsentiert. Charakteristisch für die Arbeit der EMU ist die Verbindung wissenschaftlicher Neugier mit spielerischer Experimentierfreude. Klang wird dabei nicht nur als musikalisches Material verstanden, sondern als Medium zur Erforschung von Wahrnehmung, Kommunikation und den Wechselwirkungen zwischen Mensch, Technik und Umwelt.

Nach fast vier Jahrzehnten ist die EMU nach wie vor ein lebendiges Experimentierfeld für zeitgenössische Klangkunst. Einen aktuellen Einblick in ihre Arbeit bietet das Konzert am Freitag, den 31. Juli, um 19:00 Uhr im Botanischen Garten der Universität Ulm. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm zwischen elektronischer Musik, experimentellen Klängen und klanglichen Entdeckungsreisen.

Bereits im Vorfeld ist die EMU am Sonntag, den 26. Juli, zu Gast in einer Sondersendung von „Neues aus der Mehrzweckbrötchenforschungsküche – Music, Science, Fiction and Nonsense“. Die Sendung wirft einen Blick zurück auf fast vierzig Jahre EMU-Geschichte, erinnert an besondere Projekte, musikalische Experimente und kuriose Anekdoten und wagt zugleich einen Ausblick auf das Konzert im Botanischen Garten sowie auf zukünftige Ideen und Entwicklungen der Gruppe. Eine Einladung an alle, die mehr über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der experimentellen Musik in Ulm erfahren möchten.

https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/emu/

Happy Morning am 24.07.

Am Mittwoch von 07:00 bis 09:00 Uhr versorgt euch Rudolf in der "Happy Morning" Radio Show wieder mit guter Musik abseits des Mainstreams, Veranstaltungstipps aus Ulm & Umgebung, lokalen Sportnews, interessanten Beiträgen und vielem mehr!

Perfekt zum Pendeln, Kaffeetrinken oder im Bett liegen und so tun, als wärt ihr schon wach.

Also einschalten - Happy Morning macht euren Morgen ein kleines Stück fröhlicher!

Wort&Welt: Über die absolute Notwendigkeit von Feminismus

Vergessen Sie die urbane Lifestyle-Dekadenz, die selbstgefälligen Loft-Diskurse und den gesamten neoliberalen Wellness-Feminismus, solange der nächtliche Gehweg für die Hälfte dieser Welt ein permanenter Angstraum bleibt. Franz Kalmbach schlägt in seiner Kolumne mit brutaler Präzision ein und reißt die glänzende Fassade des bürgerlichen Wohlstands ab, um direkt in die kotzenden Eingeweide des patriarchalen Elends zu starren. 

Zwischen der eiskalten, dystopischen Härte von Sibylle Bergs GRM und der bleiernen, unerträglichen Scham des Status quo entfaltet sich ein messerscharfer, radikaler Text über pure Macht, toxische Männlichkeit und allgegenwärtige Gewalt. Es ist ein erbarmungsloser Sturz in das schmierige Meer der Scham, vorbei an systematischem Missbrauch, Epsteins Abgründen und den erbärmlichen Ritualen einer verkommenen Spezies, die ihre eigene Evolution längst im eigenen Erbrochenen ertränkt hat. 

Sprachlich ist das bei Kalmbach ein wütendes, hochaggressives Trommelfeuer: Hier wird nicht moderiert, hier wird seziert. Er nutzt das Gendern nicht als akademische Netiquette, sondern als intellektuelle Abrissbirne im Sinne von Heiner Müller – als tanzenden Aufstand auf den Ruinen einer dysfunktionalen, verkrusteten Sprache, um auf den Trümmern endlich etwas radikal Neues zu errichten. Es ist eine brutale, ungeschminkte Prosa, die sich jeglicher Betroffenheitsrhetorik verweigert, mit jeder Silbe zuschlägt und die heuchlerischen Floskeln der Macht direkt dorthin zurückschickt, wo sie hingehören: in den Dreck.

Hört sich interessant an? 

Tune in!

Der Schwörmontag und seine Bedeutung für Ulm: Interview mit Oberbürgermeister Martin Ansbacher

Zum Auftakt seiner ersten Happy Morning Sendung bei Radio free FM hatte Marc Herrmann Oberbürgermeiser Martin Ansbacher zu Gast, genau eine Woche vor Ulms wichtigstem Tag im Jahr: Dem Schwörmontag. Viele verbinden diesen Tag mit ausgelassenem "Nabada" also dem sich treiben lassen auf der Donau, einer Tradition die seit vielen Jahren immer mehr Menschen in die Stadt lockt. Oberbürgermeister Martin Anbacher erklärt warum dieser Tag, dessen Wurzeln bis ins 14. Jahrhundert zurückreichen eine so wichtige Bedeutung hat und besonders in herausfordernden Zeiten für die Demokratie eine Erinnerung sein kann, an ein Verprechen, das den Ulmerinnen und Ulmern jedes Jahr aus Neue gegeben wird.

Das ganze Gespräch gibt es in unserer Mediathek nachzuhören. 

Das Langenauer Kinderfest - Claudia Engemann

Das Langenauer Kinderfest kann auf eine annähernd 500 Jahre währende Tradition zurückblicken. 1535 zum ersten Mal als „Schulertanz“ beziehungsweise "Maienfest" erwähnt, ist es ein inzwischen nicht mehr wegzudenkendes Highlight im Langenauer Veranstaltungskalender. Dieses Jahr findet das Kinderfest, wie in den vergangenen Jahren, am letzten Wochenende vor den Sommerferien, sprich vom kommenden Freitag, den 24. bis zum Sonntag, den 26. Juli statt. Ein Höhepunkt ist der große Festumzug der Schulen am Samstag, der dieses Jahr unter dem Motto steht: Wir machen Geschichte lebendig – Stadterhebung 1376. Damit greift er thematisch die Stadterhebung Langenaus vor 650 Jahren auf.

Der Umzug beginnt am Samstag, den 25. Juli um 13:30 Uhr in der Freistegstraße und führt bis zum Festplatz an der Reutte. Hier wird am Samstag und Sonntag mit einem großen Angebot an Gastronomie, Musik, einem Vergnügungspark und zahlreichen Spielangeboten weitergefeiert. Nach dem Kinderfest startet im September (nach den Ferien) schließlich das renommierte Kulturprogramm im Pfleghof und im Zehntstadel. In der zweiten Jahreshälfte locken Künstler wie der Kabarettist Frank Lüdecke, Jazz-Pianist David Helbock, die Schauspielerinnen ChrisTine Urspruch und Michaela May, die Irish Folk-Band Flook und die britische A cappella-Gruppe THE MAGNETS.

Bei Michael Troost verrät uns die Leiterin des Langenauer KulturBüros Claudia Engemann heute, warum sich ein Besuch in LA noch immer gelohnt hat.

Happy Morning am 23.07.

 

Am Mittwoch von 07:00 bis 09:00 Uhr versorgt euch Roland Jo in der "Happy Morning" Radio Show wieder mit guter Musik abseits des Mainstreams, Veranstaltungstipps aus Ulm & Umgebung, lokalen Sportnews, interessanten Beiträgen und vielem mehr!

Perfekt zum Pendeln, Kaffeetrinken oder im Bett liegen und so tun, als wärt ihr schon wach.

Also einschalten - Happy Morning macht euren Morgen ein kleines Stück fröhlicher!

Das LOOK AHEAD!-Projekt des Oberlin e.V. - Sozialarbeiter Jochen Beuter

Das Projekt LOOK AHEAD! des Oberlin e.V. steht vor dem Aus. Vor gut fünf Jahren wurde LOOK AHEAD! als Teil des Modellprojekts männlich.jung.geflüchtet ins Leben gerufen. Inzwischen bietet es hunderten Geflüchteten eine wichtige Anlaufstelle in Ulm. Hier erfahren die jungen Männer Unterstützung, Beratung und eine kompetente Alltagsbegleitung. Themen wie Arbeit/Schule, Zurechtfinden im Behördendschungel, Gesundheit etc. stehen auf der Tagesordnung. Und hin und wieder fällt auch Mal ein ernstes Wort. Schließlich handelt es sich in der Regel um männliche Geflüchtete im Alter zwischen 18 bis 27 Jahren, die durch besonders riskante Verhaltensweisen auffällig geworden sind und durch bestehende Angebote nicht ausreichend erreicht werden konnten - eine oft argwöhnisch beäugte Gruppe. Trotz intensiver Bemühungen um eine Anschlussfinanzierung hat LOOK AHEAD! zuletzt eine schmerzhafte Absage erhalten.

In der Plattform bieten wir heute Sozialarbeiter Jochen Beuter vom Oberlin e.V. Gelegenheit, das Projekt vorzustellen und über die bisherigen Erfolge sowie aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

Seiten

News abonnieren