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Mit der Plattform bietet Radio free FM engagierten Menschen ein Forum, um ihr Anliegen einem größeren Kreis von Zuhörern bekannt zu machen. Ihr wollt Euren Verein oder eine neue Initiative vorstellen, Ihr macht eine besondere Veranstaltung vielleicht auch zu einem besonderen Anlass, Ihr findet dieses Thema sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dann seid Ihr hier richtig.

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Das Generationennetzwerk der Danube-Networkers for Europe (DANET) des ILEU e.V. - Carmen Stadelhofer, Heike Brzuske, Sofia Tkachuk und Maria Litvin

 „Demokratie braucht uns alle“ - unter diesem Motto entwickelt der ILEU e.V. seit Herbst letzten Jahres ein Konzept, das den Dialog der Generationen im Donauraum durch digitale Medien stärken soll. Ziel ist es, Deutsch lernende Schüler:innen und Studierende (15–22 Jahre) aus den mittleren und südöstlichen Donauländern – insbesondere aus der Ukraine und weiteren EU-Beitrittsländern – mit Senior:innen und Expert:innen aus Deutschland in einen kontinuierlichen, sprachfördernden und interkulturellen Austausch zu bringen. Im September 2025 startete ein erstes Pilotprojekt mit einer 11. Klasse in Odessa. Aktuell engagieren sich 45 ehrenamtliche Senior:innen aus ganz Deutschland (v. a. aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) in Online-Tandems mit 45 Jugendlichen aus Odessa, Bilhorod, Kiew, Brașov, Cluj, Banja Luka, Sarajevo, Chișinău sowie Studierenden aus Charkiw. Die Tandems werden auf Basis persönlicher Steckbriefe sorgfältig gematcht und vom Team des ILEU e.V. begleitet; in kontinuierlichem Austausch auch mit Kontakt-Lehrer:innen der jeweiligen Schulen.

Viele Senior:innen erinnert die Kommunikation an die Brieffreundschaften, die sie in ihrer Jugend hatten. Die Inhalte der digitalen Dialoge sind vielfältig, sie starten bei der Beschreibung von Alltagssituationen und Hobbies, führen aber dann oft zu übergreifenden, sehr persönlichen und politischen Fragen.

Heute zu Gast bei Michael Troost in der Plattform: Die Vorsitzende des ILEU e.V. Carmen Stadelhofer und die Aktiven des Generationennetzwerks, die Seniorin Heike Brzuske sowie die beiden Schülerinnen aus Odessa Sofia Tkachuk und Maria Litvin. Хай живе Україна!

Sommerbühne Blaubeuren 2026 - Eberhard Fuhr & Martin Morgen

Der Kultursommer in der Region Alb-Donau wird seit 22 Jahren durch die Sommerbühne am Blautopf wesentlich bereichert. In diesem Jahr kommen beispielsweise Tan Çağlar, Tatjana Geßler und die Band Frontm3n nach Blaubeuren. Und es gibt eine Theaterpremiere zu einem spannenden regionalen Thema. Die diesjährige Spielzeit beginnt übermorgen, am 10. Juli. Bedingt durch die Baumaßnahmen am Blautopf finden die vielfältigen Angebote mit Jazz und Rock, Weltmusik und Theater, Swing und noch einigem mehr wieder im Klosterkirchensaal statt, der sich in den letzten drei Jahren als Interimsspielstätte mit besonderem Ambiente bewährt hat.

Martin Morgen und Eberhard Fuhr, beide im Team Öffentlichkeitsarbeit der Sommerbühne aktiv, berichten heute bei Rudolf Arnold über das diesjährige Programm, über Neuigkeiten und was sie neben dem Sommer am Blautopf noch so alles an- und umtreibt.

Die verabschiedete Ulmer Gemeinderätin Anne-Marie Brückner

Ende April des Jahres bewilligte der Ulmer Gemeinderat das Ausscheiden von Anne-Marie Brückner aus dem Stadtparlament. Fast zwei Jahre lang saß die selbständige Ladeninhaberin für die Klimaliste BW im Rathaus. In dieser Zeit hat sie viel über die Stadt gelernt – wie sie funktioniert, wie sie sich selbst organisiert und dass hinter so vielem noch so viel mehr steckt, als man gemeinhin annimmt. Vor allem hat sie bei der Stadtverwaltung viele Menschen kennenlernen dürfen, denen Ulm am Herzen liegt und die die Stadt weiterbringen wollen.

Ob sie mit der eingeschlagenen Richtung immer einverstanden war? Natürlich nicht. Da gibt es einfach diesen Konflikt zwischen unterschiedlichen Interessen, zwischen unterschiedlicher Gewichtung von Wichtigkeiten, zwischen der unterschiedlichen Toleranz, Konflikte durchzustehen. Ich war eins der vierzig Räder am Ratstisch und habe Entscheidungen mitbeeinflusst, so Anne-Marie Brückner.

Bei Michael Troost erzählt sie von diesen Entscheidungsprozessen und wie sie auch außerhalb des Gemeinderates an ihrem Ziel, nämlich einer gemeinsamen, freundlichen und lebenswerten Zukunft für die ganze (Stadt-)Gesellschaft arbeiten will.

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Der Förderverein Flosse e.V. und das Ehrenamt bei der DLRG-Ortsgruppe Oberdischingen-Erbach - Lisa Gerich und Marianne Wurst

Öffentliche Schwimmbäder sind als Güter der kommunalen Daseinsvorsorge landauf landab vom Rotstift bedroht. In Oberdischingen ist das für die Ausbildung und Arbeit der DLRG so wichtige Lehrschwimmbecken betroffen. Hier findet die Schwimmausbildung statt – vom Seepferdchen bis zum Rettungsschwimmen. Hier werden die Grundlagen gelegt für den ehrenamtlichen Wachdienst, mit dem die Ortsgruppe Oberdischingen-Erbach jeden Sommer zur Sicherheit der Bevölkerung beiträgt. Der neu gegründete Förderverein Flosse e.V. will sich aktiv für den Erhalt des Bades einsetzen.

Heute zu Gast bei Strauß Max: Die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der DLRG-Ortsgruppe Oberdischingen-Erbach Lisa Gerich und ihr Pendant vom Förderverein Marianne Wurst.

Verein für Briefmarkenkunde Ulm/Neu-Ulm 1883 e.V. - Günter Thumerer und Paris Dimitriadis

"Soll ich Dir mal meine Briefmarkensammlung zeigen?" Philatelie mag, zumal im digitalen Zeitalter, vielleicht ein etwas antiquiertes Hobby sein. Dennoch lohnt sich ein gründlicher Blick auf die Geschichte dieser Leidenschaft. Der Verein für Briefmarkenkunde Ulm/Neu-Ulm 1883 e.V. ist ein Zusammenschluss von Briefmarkensammlern, Sammlern von Postkarten, Briefen etc., die sich über Neuigkeiten ihrer Sammelgebiete austauschen. Zu diesem Zweck treffen sich jeden Montag ca. 25 Sammler in der Vereinsgaststätte des ESC Ulm in der Weststadt.

Bei Michael Troost berichten heute Günter Thumerer, der 1. Vorsitzende des Vereins und Vereinsmitglied Paris Dimitriadis von den Verlockungen, Verzückungen und der wunderbaren Welt der Briefmarkenfreunde.

Nix als Kultur e.V. Sommerfest 2026 - Lena Saulich & Georg Ludwig

Lena Saulich & Georg Ludwig

Seit fast einem Jahr gibt es den Nix als Kultur e.V. Entstanden aus der Initiative rund um die Zwischennutzung des inzwischen eigentlich kaum mehr wegzudenkenden Gleis 44, zählt der Verein inzwischen über 100 Mitglieder. Diesen Samstag, den 4. Juli 2026, feiert der Verein sein Sommerfest im Liederkranz und im Gleis 44. Dazu ist eine Jede und ein Jeder herzlich eingeladen.

Über Nix als Kultur e.V., den quasi Generationenwechsel in der Techno-, Elektro- und Goaszene in Ulm und was sie sonst noch so beschäftigt berichten heute bei Rudolf Arnold: Der 1. Vorsitzende Georg Ludwig und die Leiterin der AG Bau & Infrastruktur Lena Saulich.

Soziale Landwirtschaft Bayern e.V. - Dr. Viktoria Lofner-Meir

Der Verein Soziale Landwirtschaft wurde 2018 gegründet und zählt aktuell 140 Mitglieder, davon allein über 100 landwirtschaftliche Betriebe. Der Verein betreut, beschäftigt und bietet nötigenfalls auch Wohnraum für Menschen aller Altersstufen mit sozialem Unterstützungsbedarf in der Landwirtschaft, in der ländlichen Hauswirtschaft, im Forst und im Gartenbau. An erster Stelle steht die Gewährleistung einer individuellen, adäquaten Lebensführung. Der landwirtschaftliche Betrieb wiederum erhält für seine Dienstleistung eine verlässliche Wertschöpfung in Form von Einkommen und/oder einer Arbeitsleistung. Darüber hinaus versteht sich der Verein als Netzwerker von Landwirtschaft und Sozialem und steht in engem Austausch mit zahlreichen Kooperationspartnern. Über die vielfältigen Tätigkeiten, Möglichkeiten und Ideen des Vereins berichtet heute bei Michael Troost: Die 1. Vorsitzende des Vereins Dr. Viktoria Lofner-Meir.

Insbesondere wird Frau Dr. Lofner-Meir über das Projekt der Auszeithöfe berichten. Der Verein kann aktuell 62 Auszeithöfe, verteilt auf ganz Bayern, vorweisen. Ende Oktober 2025 wurde an der Hochschule Kempten eine diesbezügliche Koordinationsstelle installiert.

Fussball-Schiedsrichtergruppe Ulm/Neu-Ulm - Alexander Mack & Dominik Hillmann

Pünktlich zur WM und heute zu Gast bei Strauß Max: Nein, NICHT Gianni "The Man Who Sold the World" Infantino, sondern Alexander und Dominik. Beide sind Schiedsrichter im Württembergischen Fußballverband (wfv) und gehören zur Schiedsrichtergruppe Ulm/Neu-Ulm. Die Gruppe zählt rund 220 aktive Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus der gesamten Region und ist Teil des Bezirks Donau/Iller.
 
Warum stellt man sich freiwillig jedes Wochenende auf den Platz, trifft Entscheidungen unter Druck und steht oft im Mittelpunkt? Für Alexander und Dominik ist die Antwort einfach: Schiedsrichter zu sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen, Teil des Spiels zu sein und den Fußball aus einer ganz besonderen Perspektive zu erleben. Man lernt abzuwägen und dennoch im Moment zu funktionieren, wächst persönlich und erlebt jede Woche neue Geschichten auf und neben dem Platz. Genau diese Leidenschaft verbindet die Aktiven der Schiedsrichtergruppe Ulm/Neu-Ulm – und darüber sprechen wir heute in der Plattform. Anpfiff um 16:00 Uhr, Büchsenstadel Ulm!

Finalwochenende in der Theaterei Herrlingen - Antonio Lallo und Italo Disco

Seit bald sechs Wochen begeistert die Theaterei Herrlingen ihr Publikum mit der Solokomödie Italo Disco. Drehbuchautor Simon X. Rost (u.a. Dr. Nice und SOKO Stuttgart) schrieb das unterhaltsame Stück dem erfahrenen Bühnenschauspieler und 1973 in Böblingen geborenen Italo-Schwaben Antonio Lallo quasi auf den Leib. Die durchaus tiefgründige Geschichte des nicht mehr ganz so jungen Party-DJs Franco berührt und macht einfach Lust auf Sommer, große Gefühle und Bella Italia. Gestenreich und mit viel Humor lässt Franco Berlotti kein Klischee aus und führt sie dennoch alle ad absurdum.

Bei Michael Troost berichtet Antonio über die Entwicklung des Stücks, die Zusammenarbeit mit Simon und der Theaterei sowie über die realen Hintergründe der Sehnsüchte DJ Francos. Denn schließlich hat es ja einen guten Grund, warum Italien und Schwaben (nicht erst seit vorgestern) eine besondere Beziehung pflegen.

Sommerabende Lautern - Karin & Florian Kiehlneker

Vor fünf Jahren stand die Konzertreihe Sommerabende Lautern kurz vor dem Aus. Karin und Florian Kiehlneker sowie Stephanie Bucher - die heute leider nicht im Studio sein kann - haben das Festival übernommen und seither mit viel Leidenschaft und frischen Ideen zu neuem Leben erweckt. Heute verwandeln die Sommerabende die stimmungsvolle, wohl auf eine karolingische Kapelle zurückgehende, Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ im Lautertal an bis zu zehn Abenden im Juni und Juli in einen besonderen Ort für Musik, Begegnung und Kultur. Das Programm verbindet hohe künstlerische Qualität mit einer starken regionalen Verwurzelung: Neben ambitionierten Protagonist:innen der Musikszene aus der Region stehen auch national und international renommierte Künstler:innen aus Klassik und Jazz auf der Bühne. Ob instrumentale Konzerte, Gesang oder Wortbeiträge – die Sommerabende Lautern schaffen eine besondere Atmosphäre zwischen Nähe, Anspruch und musikalischer Vielfalt.

Zu Gast heute bei Rudolf Arnold: Das gleichermaßen engagierte, wie liebenswürdige Orga-Team der Reihe, die heuer am morgigen Donnerstag, den 25. Juni beginnt.

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Michael Troost
Rudolf Arnold
Julius Taubert
Maximilian Strauß
Sabine Fratzke
Rainer Markus Walter
u.a.

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