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Mit der Plattform bietet Radio free FM engagierten Menschen ein Forum, um ihr Anliegen einem größeren Kreis von Zuhörern bekannt zu machen. Ihr wollt Euren Verein oder eine neue Initiative vorstellen, Ihr macht eine besondere Veranstaltung vielleicht auch zu einem besonderen Anlass, Ihr findet dieses Thema sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dann seid Ihr hier richtig.

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Die astronomische Uhr am Ulmer Rathaus - Dipl. Ing. Peter Foschum

Ulmenses sunt mathematici - die Ulmer sind (gute) Mathematiker, so hieß es über Jahrhunderte hinweg über die Käpsele an der Donau. Kein Wunder also, dass sich in Ulm die komplexeste astronomische Uhr Süddeutschlands befindet.

Im Februar war er bereits in der Wissensstrahlung zu Gast, heute steht er Michael Troost in der Plattform Rede und Antwort: Peter Foschum. Der ehemalige Entwicklungsingenieur bei der Firma in der Wörthstraße erklärt uns, warum die bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts am Ulmer Rathaus angebrachte astronomische Uhr gar nicht so schwer zu verstehen ist.

Hospiz Ulm e.V. - Ulrike Geiger

"Tja, tja, tja, was machen wir denn da?"  fragt sich der kleine blaue Vogel.

Hospiz Ulm bewegt. Seit 2009 beherbergt das Hospizhaus Ulm am Michelsberg den ambulanten Hospizdienst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, das stationäre Hospiz mit 15 Betten sowie die ulmer hospiz akademie. Die Ehren- und Hauptamtlichen begleiten die schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörige in Ulm und Umgebung auf so vielfältige und individuelle Weise. Dabei geht es unter anderem um Symptomlinderung, um psychosoziale Begleitung, um Trauerarbeit – vor allem aber um Nähe, Begegnungen auf Augenhöhe und Liebe. Und es geht um Würde. Die Menschen von Hospiz Ulm wollen die Sterbenden und ihre Zugehörigen nicht alleine lassen.

Heute bei Maximilian Strauß in der Plattform: Ulrike Geiger, Geschäftsführerin des Hospizes Ulm. Ulrike erzählt von der alltäglichen Hospizarbeit, von der lebendigen Gemeinschaft und davon, dass wir einander im Leben brauchen. Und eben auch im Sterben. Sie schildert ihre Eindrücke, ihre Erfahrungen und lässt die Hörerinnen und Hörer am Leben im und um das Hospiz teilhaben. Denn das Hospiz ist nicht lediglich ein Haus – Hospiz, das heißt in erster Linie Menschsein.

Die Sendung wird am Montag, den 10. August 2026 um 16:00 Uhr erneut ausgestrahlt.

Die Integreat App der Stadt Ulm: "Orientierung leicht gemacht" - Christina Scheel

Wie findet man sich in einer neuen Stadt zurecht, wenn Sprache, Behörden und Abläufe noch gänzlich ungewohnt sind? Welche Informationen braucht man, um den Alltag zu organisieren, gesellschaftlichen Anschluss zu finden und sich Schritt für Schritt in der neuen Umgebung einzuleben? Und wo findet man all diese Informationen zuverlässig? In der heutigen Ausgabe der Plattform geht es um die Integreat App Ulm – einen kostenlosen und mehrsprachigen digitalen Wegweiser für Menschen, die neu in Ulm sind. Der digitale Alltags-Guide bündelt wichtige Informationen zu Themen wie Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Behörden oder Freizeit und hilft dabei, sich im Alltag schneller zurechtzufinden. Die Inhalte werden gemeinsam mit zahlreichen lokalen Einrichtungen, ehrenamtlich Engagierten sowie Hauptamtlichen erstellt und regelmäßig aktualisiert.

Zu Gast bei Michael Troost ist heute Christina Scheel, Mitarbeiterin der Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige beim Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm. Christina spricht darüber, wie die Idee zur App entstanden ist, welche Herausforderungen Menschen beim Ankommen in einer neuen Stadt erleben und warum verlässliche Informationen dabei so wichtig sind. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeigt sie, wie die App Menschen mit Einwanderungsgeschichte unterstützt und gleichzeitig Fachkräfte, Ehrenamtliche und Beratungsstellen entlastet werden – und wie auf diese Weise letztlich die gesamte Stadtgesellschaft profitiert.

Die Tour de Blau des BewegWas e.V. / Nachlese 2026 - Julian Häbel

Julian Häbel

Die dritte Auflage der Tour de Blau ist Geschichte – und sie war die bislang größte! Am 11. und 12. Juli radelten 134 Teilnehmende 24 Stunden lang auf dem Rundkurs zwischen Blaubeuren und Ulm für den guten Zweck. Gemeinsam legten sie dabei über 30.000 Kilometer zurück; rechnerisch drei Viertel einer Erdumrundung. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren 85 Radelnde am Start, die rund 18.000 Kilometer erradelten. Die Teilnehmerzahl ist bedeutend gewachsen, die gefahrene Distanz hat sich beinahe verdoppelt. Die Spendensumme liegt aktuell bei rund 18.600,- €.

Da die Radelnden ihre Kilometer erst nach dem Event an ihre persönlichen Sponsorinnen und Sponsoren melden und diese ihre Spenden anschließend eigenständig einzahlen, wird die Summe in den kommenden Wochen noch deutlich steigen. Juhuuu! Der Endstand steht daher erst in einigen Wochen fest (England 1 : Spanien 0). Das Geld kommt fünf gemeinnützigen Organisationen zugute, u.a. der Bürgerstiftung Blaubeuren. Neben dem sportlichen Teil lockte ein umfangreiches Rahmenprogramm auf das Eventgelände an der Grundschule Blaubeuren: Fünf Live-Acts spielten auf der Bühne, dazu gab es eine Tombola, Erste-Hilfe-Workshops des DRK, Yoga-Einheiten sowie ein Kinderprogramm mit Hüpfburg und Spielstationen. Den Abschluss bildete eine Aftershow-Party im Bad Blau in Blaustein. Und auch der Termin für die nächste Auflage steht bereits fest: Am 9. und 10. Juli 2027 geht die Tour de Blau in die vierte Runde.

Heute zu Gast bei Rudolf Arnold in der Plattform-Nachlese: Julian Häbel, Vereinsmitglied bei BewegWas e.V. und Mitorganisator der Tour de Blau.

 

 

Stadtführungen in Ulm - Wilma Bechtold, Andreas Blessing, Steffen Buse und Sonja Musberg

Die Stadtführenden in Ulm (und Neu-Ulm), die für die Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT) unterwegs sind, betätigen sich alle freiberuflich. Das heißt, sie gehen alle, ob als Physiotherapeutin, Finanzbeamter, Industriemeister oder Export-Sachbearbeiterin, einer geregelten Arbeit nach und stehen mit beiden Beinen im Leben. Ob Stadtkinder oder Reigschmeckte, als (Wahl-)Ulmerinnen und Neu-Ulmer wissen sie die Vorzüge der sogenannten Zweilandstadt zu schätzen. Nach einer gründlichen Ausbildung durch die UNT dürfen sie als Stadtführende ihre Ulm-Freude mit unseren Gästen von nah und fern teilen.

Steffen Buse: "Stadtführungen machen unmittelbar Spaß, man bekommt sofort Feedback und kann dieses auch beeinflussen. Als Stadtführer ist für mich der Kunde König. Das heißt, ich gehe auf die Wünsche der Gäste ein. Wer Zahlen und historisches Wissen will, bekommt das. Wer lieber mehr Geschichten und Begebenheiten hören will, bekommt das auch. Bei allem spielt aber Ulm die Hauptrolle. Dabei sind Rekorde gar nicht so wichtig, sondern das Gefühl: Ulm ist aber echt eine schöne Stadt! Wenn man nur die Fußgängerzone kennt, stellt sich das vielleicht nicht so ein."

Bei Michael Troost erzählen Wilma, Andreas, Steffen und Sonja von ihrer Leidenschaft, persönlichen Begegnungen und ihrer Liebe zu Ulm. Und wer weiß - vielleicht erfahren wir ja noch das ein oder andere Geheimnis?

Stiftung Gartenkultur/Museum der Gartenkultur Illertissen - Matthias Rausch

Matthias Rausch

Wer hat nicht schon von Ihnen gehört - die Hängenden Gärten der Semiramis, die Gärten in und um Paris, das Dessau-Wörlitzer Gartenreich oder (hier und da tatsächlich noch anzutreffen) der oberschwäbische Bauerngarten. Historisch waren Gärten immer auch Ausdruck gesellschaftlicher Leitbilder.

Die Stiftung Gartenkultur ist im ländlich geprägten südlichen Landkreis Neu-Ulm angesiedelt und betreibt das Museum der Gartenkultur in Illertissen. Sie versteht Garten nicht nur als gestalteten Raum, sondern als kulturelle Praxis, in der sich gesellschaftliche Werte, Naturverständnis, Tradition und Zukunftsvorstellungen widerspiegeln. Gartenkultur ist nicht neutral – sie zeigt, wie Weltbilder und Wertvorstellungen Gärten prägen.

Bei Strauß Max berichtet Matthias Rausch, der Geschäftsführer der Stiftung Gartenkultur, von den vielfältigen Zugängen zum und Perspektiven auf das Thema Garten und den inklusiven Angeboten des (Mitmach-)Museums.

Das Generationennetzwerk der Danube-Networkers for Europe (DANET) des ILEU e.V. - Carmen Stadelhofer, Heike Brzuske, Sofia Tkachuk und Maria Litvin

 „Demokratie braucht uns alle“ - unter diesem Motto entwickelt der ILEU e.V. seit Herbst letzten Jahres ein Konzept, das den Dialog der Generationen im Donauraum durch digitale Medien stärken soll. Ziel ist es, Deutsch lernende Schüler:innen und Studierende (15–22 Jahre) aus den mittleren und südöstlichen Donauländern – insbesondere aus der Ukraine und weiteren EU-Beitrittsländern – mit Senior:innen und Expert:innen aus Deutschland in einen kontinuierlichen, sprachfördernden und interkulturellen Austausch zu bringen. Im September 2025 startete ein erstes Pilotprojekt mit einer 11. Klasse in Odessa. Aktuell engagieren sich 45 ehrenamtliche Senior:innen aus ganz Deutschland (v. a. aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) in Online-Tandems mit 45 Jugendlichen aus Odessa, Bilhorod, Kiew, Brașov, Cluj, Banja Luka, Sarajevo, Chișinău sowie Studierenden aus Charkiw. Die Tandems werden auf Basis persönlicher Steckbriefe sorgfältig gematcht und vom Team des ILEU e.V. begleitet; in kontinuierlichem Austausch auch mit Kontakt-Lehrer:innen der jeweiligen Schulen.

Viele Senior:innen erinnert die Kommunikation an die Brieffreundschaften, die sie in ihrer Jugend hatten. Die Inhalte der digitalen Dialoge sind vielfältig, sie starten bei der Beschreibung von Alltagssituationen und Hobbies, führen aber dann oft zu übergreifenden, sehr persönlichen und politischen Fragen.

Heute zu Gast bei Michael Troost in der Plattform: Die Vorsitzende des ILEU e.V. Carmen Stadelhofer und die Aktiven des Generationennetzwerks, die Seniorin Heike Brzuske sowie die Schülerinnen und Schüler Sofia Tkachuk, Valeria Nosova und Heorhii Riabov aus Odessa. Хай живе Україна!

Sommerbühne Blaubeuren 2026 - Eberhard Fuhr & Martin Morgen

Der Kultursommer in der Region Alb-Donau wird seit 22 Jahren durch die Sommerbühne am Blautopf wesentlich bereichert. In diesem Jahr kommen beispielsweise Tan Çağlar, Tatjana Geßler und die Band Frontm3n nach Blaubeuren. Und es gibt eine Theaterpremiere zu einem spannenden regionalen Thema. Die diesjährige Spielzeit beginnt übermorgen, am 10. Juli. Bedingt durch die Baumaßnahmen am Blautopf finden die vielfältigen Angebote mit Jazz und Rock, Weltmusik und Theater, Swing und noch einigem mehr wieder im Klosterkirchensaal statt, der sich in den letzten drei Jahren als Interimsspielstätte mit besonderem Ambiente bewährt hat.

Martin Morgen und Eberhard Fuhr, beide im Team Öffentlichkeitsarbeit der Sommerbühne aktiv, berichten heute bei Rudolf Arnold über das diesjährige Programm, über Neuigkeiten und was sie neben dem Sommer am Blautopf noch so alles an- und umtreibt.

Die verabschiedete Ulmer Gemeinderätin Anne-Marie Brückner

Ende April des Jahres bewilligte der Ulmer Gemeinderat das Ausscheiden von Anne-Marie Brückner aus dem Stadtparlament. Fast zwei Jahre lang saß die selbständige Ladeninhaberin für die Klimaliste BW im Rathaus. In dieser Zeit hat sie viel über die Stadt gelernt – wie sie funktioniert, wie sie sich selbst organisiert und dass hinter so vielem noch so viel mehr steckt, als man gemeinhin annimmt. Vor allem hat sie bei der Stadtverwaltung viele Menschen kennenlernen dürfen, denen Ulm am Herzen liegt und die die Stadt weiterbringen wollen.

Ob sie mit der eingeschlagenen Richtung immer einverstanden war? Natürlich nicht. Da gibt es einfach diesen Konflikt zwischen unterschiedlichen Interessen, zwischen unterschiedlicher Gewichtung von Wichtigkeiten, zwischen der unterschiedlichen Toleranz, Konflikte durchzustehen. Ich war eins der vierzig Räder am Ratstisch und habe Entscheidungen mitbeeinflusst, so Anne-Marie Brückner.

Bei Michael Troost erzählt sie von diesen Entscheidungsprozessen und wie sie auch außerhalb des Gemeinderates an ihrem Ziel, nämlich einer gemeinsamen, freundlichen und lebenswerten Zukunft für die ganze (Stadt-)Gesellschaft arbeiten will.

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Der Förderverein Flosse e.V. und das Ehrenamt bei der DLRG-Ortsgruppe Oberdischingen-Erbach - Lisa Gerich und Marianne Wurst

Öffentliche Schwimmbäder sind als Güter der kommunalen Daseinsvorsorge landauf landab vom Rotstift bedroht. In Oberdischingen ist das für die Ausbildung und Arbeit der DLRG so wichtige Lehrschwimmbecken betroffen. Hier findet die Schwimmausbildung statt – vom Seepferdchen bis zum Rettungsschwimmen. Hier werden die Grundlagen gelegt für den ehrenamtlichen Wachdienst, mit dem die Ortsgruppe Oberdischingen-Erbach jeden Sommer zur Sicherheit der Bevölkerung beiträgt. Der neu gegründete Förderverein Flosse e.V. will sich aktiv für den Erhalt des Bades einsetzen.

Heute zu Gast bei Strauß Max: Die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der DLRG-Ortsgruppe Oberdischingen-Erbach Lisa Gerich und ihr Pendant vom Förderverein Marianne Wurst.

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