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Mit der Plattform bietet Radio free FM engagierten Menschen ein Forum, um ihr Anliegen einem größeren Kreis von Zuhörern bekannt zu machen. Ihr wollt Euren Verein oder eine neue Initiative vorstellen, Ihr macht eine besondere Veranstaltung vielleicht auch zu einem besonderen Anlass, Ihr findet dieses Thema sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dann seid Ihr hier richtig.

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25 Jahre Strado Compagnia Danza - Rückblick auf die Premiere der Tanzperformance Drop Out of the Sky mit Caterina Salvadori, Katharina Krummenacher & Domenico Strazzeri

Seit 25 Jahren begeistern und bewegen Domenico Strazzeri und das Ensemble der Strado Compagnia Danza mit ihren Choreografien und Performances die überregionale Tanzszene. Mit einem Programm zwischen Rückblick und künstlerischem Aufbruch feiert die Kompanie heuer ihr 25jähriges Bestehen. Und mit Themen, die den Gründer und Leiter der Strado Compagnia Danza, Domenico Strazzeri, schon lange begleiten und bereits Stoffe für zahlreiche Tanzabende geliefert haben – die jetzt aber von anderen Choreografierenden neu interpretiert werden.

Martina La Bonté, Gábor Halász und Minka-Marie Heiß wurden eingeladen, Stoffe wie den Topos der verbotenen Liebe (Romeo und Julia), die Grenzverschmelzung zwischen Traum und Realität oder die Suche nach dem Kern der Menschlichkeit in Tanzchoreografien neu zu fassen. Domenico steuerte selbst ein Thema bei, das neu ist im Repertoire seiner Compagnia: Der gefallene Engel. Seine Choreografie leiht der Jubiläumsproduktion daher auch den Titel.

Drop Out of the Sky

Gestern war Premiere im leider nicht vollbesetzten Stadthaus. Ein Abend voll flotter Kurzweil, Rasanz und Leichtigkeit, vermengt mit ein wenig Grusel und einem Blau zwischen himmlischer Reinheit und eiskaltem Verrat. Heute spricht Domenico in der Plattform bei Michael Troost über 25 Jahre Tanztheater, künstlerische Visionen und kontinuierliche Erneuerung. Außerdem präsentieren er, Katharina Krummenacher und Caterina Salvadori das weitere Jubiläumsprogramm (Strado & Friends: aus der Reihe getanzt) mit der belgischen Compagnie Irene K und der Compagnie TanzHarz sowie die immersive Sonderausstellung im Ulmer Stadthaus.

Ruhetal 2026 - Bastian Störk & Vincent Vintiska

Bastian Störk & Vincent Vintiska

Das Ulmer Ruhetal ist eine überregional bekannte Kinder-Ferien-Stadtrand-Erholung. In sechs Wochen Sommer- und zwei Wochen Pfingstferien werden hier über 1000 Kinder von Ehrenamtlichen betreut und mit Spiel, Spaß und Lebensfreude versorgt. Und mal im Ernst: Welcher Ulmer und welche Neu-Ulmerin verbrachte als Kind nicht auch, zumindest für eine Saison, seine oder ihre Ferien im Ruhetal? Auch für die Macherinnen und Macher ist das Ruhetal ein ganz besonderer Ort und eine ganz besondere Zeit. Als niederschwelliges Angebot nimmt es eine immer wichtigere Rolle ein, insbesondere unter dem Blickwinkel der offenbar immer knapper werdenden Betreuungsressourcen für in Vollzeit berufstätige Eltern.

Heute zu Gast bei Rudolf Arnold in der Plattform: Bastian Störk, Mitglied im Vorstand des Fördervereins Ruhetal e.V. Bastian war als Kind viele Jahre selbst im Ruhetal und später über zehn Jahre als Mitarbeiter und Teamer tätig. Heute gehen auch seine eigenen Kinder gern in den Ulmer Norden. Sowie: Vincent Vintiska, seit einem Jahr Leitungsteamer im Abschnitt 1. Auch Vincent war als Kind im Ruhetal und hat seine Leidenschaft für diesen besonderen Ort seitdem nicht verloren. Gemeinsam berichten sie von den Herausforderungen, die von den Ehrenamtlichen hinter den Kulissen gemeistert werden (müssen), von der Organisation, den besonderen Projekten und den vielfältigen Angeboten. Und von der großen großen Freude, die das Ruhetal allen Beteiligten zu schenken in der Lage ist.  

Ulmer Autoren '81 e.V. - Dr. Gerhard Spitz und Thomas Klinger

Seit 45 Jahren ist der Ulmer Autoren ‘81 e.V. eine Anlaufstelle für Autorinnen und Autoren, die das Schreiben für sich entdeckt haben. Der Verein bietet einen konstruktiven und wertschätzenden, aber auch kritischen und ehrlichen Austausch über das Schreiben und ist offen für alle literarischen Genres - ob Lyrik oder Prosa, Lautgedicht oder Kurzgeschichte, Epos, Elegie oder Sci-Fi-Erotikthriller: Jeder Text ist gleichermaßen willkommen. Bei den Ulmer Autoren sind die unterschiedlichsten Themenkreise vertreten, autobiographisches Schreiben ebenso wie Gesellschaftskritik und Unterhaltung. Diese Vielfalt ermutigt die Mitglieder, sich immer wieder an neuen Themen zu versuchen und neue Aspekte und Stilrichtungen kennenzulernen.

Bei Michael Troost sprechen heute Dr. Gerhard Spitz und Thomas Klinger über die stattgehabten Vorstandswahlen sowie die neue Rollenverteilung im Verein. Und natürlich soll auch die Textarbeit nicht zu kurz kommen.

Theaterfestival Isny - Lizzy Schlauch & Stefan Mesmer

Die 42. Auflage des Theaterfestivals Isny kann auf eine inzwischen 45jährige Geschichte zurückblicken. Was das Festival so besonders macht beschreibt Stefan Mesmer mit folgenden Worten: "Wir arbeiten alle ehrenamtlich. Unter dem Jahr organisieren und treffen sich verschiedene Arbeitsgruppen und arbeiten an der Vorbereitung fürs Festival. Während des Festivals sind wir dann für die Durchführung ca. 60 feste HelferInnen zwischen 14 und 70 Jahren. Die HelferInnen für die Gastro sind da nicht mit eingerechnet. Dann ist unsere Lage wunderschön, das Festivalgelände liegt knapp fünf Gehminuten von einem superschönen Baggersee entfernt. 
Außerdem bieten wir jeden Tag eine Veranstaltung im großen Zelt immer am Abend an, von Kabarett, über Musik und natürlich Theater bis Z wie Zirkus - alles hochwertig und international. Außerdem werden über den gesamten neuntägigen Festivalzeitraum 70 Workshops unterschiedlichster Art für Klein und Groß angeboten. Jeder kann sich ausprobieren und dazulernen! Zusätzlich erstellen wir einen Campingbereich quasi aus dem Nichts - 240 Stellplätze mit kompletter Infrastruktur.
"

Dass sich das Alles nicht nur für Familien gut eignet, versteht sich beinahe von selbst. "Es ist wie in einem Paralleluniversum, ja so fühlt es sich an." Heute zu Gast bei Strauß Max im Paralleluniversum der Plattform: Lizzy Schlauch und Stefan Mesmer aus Isny. 

Das Langenauer Kinderfest - Claudia Engemann

Das Langenauer Kinderfest kann auf eine annähernd 500 Jahre währende Tradition zurückblicken. 1535 zum ersten Mal als „Schulertanz“ beziehungsweise "Maienfest" erwähnt, ist es ein inzwischen nicht mehr wegzudenkendes Highlight im Langenauer Veranstaltungskalender. Dieses Jahr findet das Kinderfest, wie in den vergangenen Jahren, am letzten Wochenende vor den Sommerferien, sprich vom kommenden Freitag, den 24. bis zum Sonntag, den 26. Juli statt. Ein Höhepunkt ist der große Festumzug der Schulen am Samstag, der dieses Jahr unter dem Motto steht: Wir machen Geschichte lebendig – Stadterhebung 1376. Damit greift er thematisch die Stadterhebung Langenaus vor 650 Jahren auf.

Der Umzug beginnt am Samstag, den 25. Juli um 13:30 Uhr in der Freistegstraße und führt bis zum Festplatz an der Reutte. Hier wird am Samstag und Sonntag mit einem großen Angebot an Gastronomie, Musik, einem Vergnügungspark und zahlreichen Spielangeboten weitergefeiert. Nach dem Kinderfest startet im September (nach den Ferien) schließlich das renommierte Kulturprogramm im Pfleghof und im Zehntstadel. In der zweiten Jahreshälfte locken Künstler wie der Kabarettist Frank Lüdecke, Jazz-Pianist David Helbock, die Schauspielerinnen ChrisTine Urspruch und Michaela May, die Irish Folk-Band Flook und die britische A cappella-Gruppe THE MAGNETS.

Bei Michael Troost verrät uns die Leiterin des Langenauer KulturBüros Claudia Engemann heute, warum sich ein Besuch in LA noch immer gelohnt hat.

Das LOOK AHEAD!-Projekt des Oberlin e.V. - Sozialarbeiter Jochen Beuter

Das Projekt LOOK AHEAD! des Oberlin e.V. steht vor dem Aus. Vor gut fünf Jahren wurde LOOK AHEAD! als Teil des Modellprojekts männlich.jung.geflüchtet ins Leben gerufen. Inzwischen bietet es hunderten Geflüchteten eine wichtige Anlaufstelle in Ulm. Hier erfahren die jungen Männer Unterstützung, Beratung und eine kompetente Alltagsbegleitung. Themen wie Arbeit/Schule, Zurechtfinden im Behördendschungel, Gesundheit etc. stehen auf der Tagesordnung. Und hin und wieder fällt auch Mal ein ernstes Wort. Schließlich handelt es sich in der Regel um männliche Geflüchtete im Alter zwischen 18 bis 27 Jahren, die durch besonders riskante Verhaltensweisen auffällig geworden sind und durch bestehende Angebote nicht ausreichend erreicht werden konnten - eine oft argwöhnisch beäugte Gruppe. Trotz intensiver Bemühungen um eine Anschlussfinanzierung hat LOOK AHEAD! zuletzt eine schmerzhafte Absage erhalten.

In der Plattform bieten wir heute Sozialarbeiter Jochen Beuter vom Oberlin e.V. Gelegenheit, das Projekt vorzustellen und über die bisherigen Erfolge sowie aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

Die astronomische Uhr am Ulmer Rathaus - Dipl. Ing. Peter Foschum

Ulmenses sunt mathematici - die Ulmer sind (gute) Mathematiker, so hieß es über Jahrhunderte hinweg über die Käpsele an der Donau. Kein Wunder also, dass sich in Ulm die komplexeste astronomische Uhr Süddeutschlands befindet.

Im Februar war er bereits in der Wissensstrahlung zu Gast, heute steht er Michael Troost in der Plattform Rede und Antwort: Peter Foschum. Der ehemalige Entwicklungsingenieur bei der Firma in der Wörthstraße erklärt uns, warum die bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts am Ulmer Rathaus angebrachte astronomische Uhr gar nicht so schwer zu verstehen ist.

Hospiz Ulm e.V. - Ulrike Geiger

"Tja, tja, tja, was machen wir denn da?"  fragt sich der kleine blaue Vogel.

Hospiz Ulm bewegt. Seit 2009 beherbergt das Hospizhaus Ulm am Michelsberg den ambulanten Hospizdienst für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, das stationäre Hospiz mit 15 Betten sowie die ulmer hospiz akademie. Die Ehren- und Hauptamtlichen begleiten die schwerstkranken und sterbenden Menschen und deren Angehörige in Ulm und Umgebung auf so vielfältige und individuelle Weise. Dabei geht es unter anderem um Symptomlinderung, um psychosoziale Begleitung, um Trauerarbeit – vor allem aber um Nähe, Begegnungen auf Augenhöhe und Liebe. Und es geht um Würde. Die Menschen von Hospiz Ulm wollen die Sterbenden und ihre Zugehörigen nicht alleine lassen.

Heute bei Maximilian Strauß in der Plattform: Ulrike Geiger, Geschäftsführerin des Hospizes Ulm. Ulrike erzählt von der alltäglichen Hospizarbeit, von der lebendigen Gemeinschaft und davon, dass wir einander im Leben brauchen. Und eben auch im Sterben. Sie schildert ihre Eindrücke, ihre Erfahrungen und lässt die Hörerinnen und Hörer am Leben im und um das Hospiz teilhaben. Denn das Hospiz ist nicht lediglich ein Haus – Hospiz, das heißt in erster Linie Menschsein.

Die Sendung wird am Montag, den 10. August 2026 um 16:00 Uhr erneut ausgestrahlt.

Die Integreat App der Stadt Ulm: "Orientierung leicht gemacht" - Christina Scheel

Wie findet man sich in einer neuen Stadt zurecht, wenn Sprache, Behörden und Abläufe noch gänzlich ungewohnt sind? Welche Informationen braucht man, um den Alltag zu organisieren, gesellschaftlichen Anschluss zu finden und sich Schritt für Schritt in der neuen Umgebung einzuleben? Und wo findet man all diese Informationen zuverlässig? In der heutigen Ausgabe der Plattform geht es um die Integreat App Ulm – einen kostenlosen und mehrsprachigen digitalen Wegweiser für Menschen, die neu in Ulm sind. Der digitale Alltags-Guide bündelt wichtige Informationen zu Themen wie Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Behörden oder Freizeit und hilft dabei, sich im Alltag schneller zurechtzufinden. Die Inhalte werden gemeinsam mit zahlreichen lokalen Einrichtungen, ehrenamtlich Engagierten sowie Hauptamtlichen erstellt und regelmäßig aktualisiert.

Zu Gast bei Michael Troost ist heute Christina Scheel, Mitarbeiterin der Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige beim Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm. Christina spricht darüber, wie die Idee zur App entstanden ist, welche Herausforderungen Menschen beim Ankommen in einer neuen Stadt erleben und warum verlässliche Informationen dabei so wichtig sind. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeigt sie, wie die App Menschen mit Einwanderungsgeschichte unterstützt und gleichzeitig Fachkräfte, Ehrenamtliche und Beratungsstellen entlastet werden – und wie auf diese Weise letztlich die gesamte Stadtgesellschaft profitiert.

Die Tour de Blau des BewegWas e.V. / Nachlese 2026 - Julian Häbel

Julian Häbel

Die dritte Auflage der Tour de Blau ist Geschichte – und sie war die bislang größte! Am 11. und 12. Juli radelten 134 Teilnehmende 24 Stunden lang auf dem Rundkurs zwischen Blaubeuren und Ulm für den guten Zweck. Gemeinsam legten sie dabei über 30.000 Kilometer zurück; rechnerisch drei Viertel einer Erdumrundung. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren 85 Radelnde am Start, die rund 18.000 Kilometer erradelten. Die Teilnehmerzahl ist bedeutend gewachsen, die gefahrene Distanz hat sich beinahe verdoppelt. Die Spendensumme liegt aktuell bei rund 18.600,- €.

Da die Radelnden ihre Kilometer erst nach dem Event an ihre persönlichen Sponsorinnen und Sponsoren melden und diese ihre Spenden anschließend eigenständig einzahlen, wird die Summe in den kommenden Wochen noch deutlich steigen. Juhuuu! Der Endstand steht daher erst in einigen Wochen fest (England 1 : Spanien 0). Das Geld kommt fünf gemeinnützigen Organisationen zugute, u.a. der Bürgerstiftung Blaubeuren. Neben dem sportlichen Teil lockte ein umfangreiches Rahmenprogramm auf das Eventgelände an der Grundschule Blaubeuren: Fünf Live-Acts spielten auf der Bühne, dazu gab es eine Tombola, Erste-Hilfe-Workshops des DRK, Yoga-Einheiten sowie ein Kinderprogramm mit Hüpfburg und Spielstationen. Den Abschluss bildete eine Aftershow-Party im Bad Blau in Blaustein. Und auch der Termin für die nächste Auflage steht bereits fest: Am 9. und 10. Juli 2027 geht die Tour de Blau in die vierte Runde.

Heute zu Gast bei Rudolf Arnold in der Plattform-Nachlese: Julian Häbel, Vereinsmitglied bei BewegWas e.V. und Mitorganisator der Tour de Blau.

 

 

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Maximilian Strauß
Sabine Fratzke
Rainer Markus Walter
u.a.

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