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Eichi soll geräumt werden

Eichwald Uniklinik Ulm

Seit Oktober ist das Waldstück neben der Psychosomatik der Ulmer Uniklinik von Klimaaktivist*innen mit Baumhäusern besetzt [1]. Nachdem sie die Rodung im letzten Frühjahr bereits einmal erfolgreich verhindern konnten, häufen sich jetzt die Hinweise auf eine anstehende Räumung und Rodung.

Am vergangenen Freitag (13.1.) brachte die Uniklinik einige Bäume im besetzten Waldgebiet Schilder mit Warnhinweisen wegen Totholz an. Laut den Aktivist*innen, die nach eigenen Angaben selbst beruflich als Baumpfleger*innen tätig sind, deutet dies eine baldige Rodung an.
Markiert wurden Bäume, in denen Baumhäuser, Ankerpunkte für Traversen und andere aktivistische Strukturen zu finden sind. Die Waldbesetzer*innen mahnen an, dass die Uniklinik diejenigen Bäume, in denen sie aufgrund ihres geschwächten Gesundheitszustands absichtlich keine Strukturen bauten, unmarkiert ließen. Jetzt befürchten sie, dass Totholz als Vorwand für eine Räumung der Baumhäuser genutzt wird.

[1] Baumbesetzung der Uniklinik Ulm

Psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft Ulm

Liudvika Tamulionyte

Die PAU ist eine wissenschaftliche Gemeinschaft von Psychoanalytikern, die in eigener Praxis, an der Universität oder an anderen Institutionen tätig sind. Die Tätigkeit von Psychoanalytikern umfasst die Anwendungen der Psychoanalyse. Welche Aufgaben das sind und wie die Arbeit im Allgemeinen aussieht erfahren wir von der Vorsitzenden, Dr. L. Tamulionytė, der PAU Ulm.

Bei Anruf Wort

Die beiden Autor:innen Adi Hübel und Dietmar Herzog verwirklichten während der Coronazeit ein spannendes Projekt. Sie schrieben zu einem Stichwort auf Ansage jeweils eine Geschichte. So entstanden während vieler Wochen je 42 spannende Texte. Diese erschienen vor kurzem unter dem Titel: Bei Anruf Wort.
Bevor die Autor:innen am Dienstag, 17.1.2023, um 20 Uhr ihr Buch in der Museumsgesellschaft Ulm vorstellen, erhalten Radio free FM Zuhörer als erstes eien Kleinen EInblick auf das Werk.

Heute um 19 Uhr im freeShift auf Radio free FM.

Der Protest in Lützerath

Ein Bagger

Alle Augen auf Lützerath. Und auch alle Ohren.
In diesem Weltfunk am 12.01.23 ist das Thema der Protest im Rheinischen Braunkohlerevier. Wir lassen einen Bewohner des Protestcamps dort zu Wort kommen.

Medienoperative Ulm

Die Medienoperative Ulm e. V. ist ein Film- und Medienverein aus Ulm! Mit über 35 Jahren Erfahrung im Umgang mit Medien wie Film, Fotografie und Audio, wollen sie vor allem die Jugend im Bereich des Amateurfilms fördern. Dafür verwirklichen sie nicht nur eigene Filmprojekte und Veranstaltungen zum Wissensaustausch sowie zur Fort- und Weiterbildung, sondern sind vor allem Netzwerk-Plattform für den Austausch Ulmer Medienbegeisterter. Darüber und über vieles weitere spricht Florian Ogrzewalla.

Weisser Ring

Cecile Behrendt ist Außenstellenleiterin des weissen Rings in Ulm. Der Verein bietet eine umfassende Hilfe für Menschen, die von Straftaten betroffen sind. Deshalb unterstützt der weisse Ring Betroffene ganz praktisch, setzt sich politisch für die Belange der Opfer ein und engagiert sich für die Kriminalprävention. Mehr über die Geschichte, Arbeit und die Wichtigkeit des Vereins erfahrt Ihr im Podcast.

Die beste Droge der Stadt (93)

Daniela Mayerbacher und Natalie Kottmann vor der Wand im Musikarchiv

Menschen die am Theater werken und wirken, mit diesem Leitspruch wollen wir abseits der Bühne einen Blick hinter die Kulissen werfen. Am Theater Ulm gibt es viele helfende Hände, ohne die eine Aufführung nicht möglich wäre, welche dem Publikum verborgen bleiben. Daniela Mayerbacher (Leiterin der Damenmaske) und Natalie Kottmann (Maskenbildnerin) nehmen uns mit in die Maske und berichten von ihrem Arbeitsalltag. Worauf es dabei ankommt und was die beiden motiviert, erfahrt ihr in der Plattform mit Maximilian Strauß.

#52 Eine gute Zeit – Eine Ode an die Öde

An den Tagen "Zwischen, den Jahren" - zwischen Weihnachten und dem 6. Januar - haben viele Menschen eine richtig gute Zeit. Manche Menschen haben mehr Zeit für die Familie, für sich oder für Freunde. Einige vergessen, welcher Wochentag ist, weil sie das Glück haben, nicht arbeiten zu müssen. Wenn man sich zwischen den Jahren so richtig verlieren kann, auf der Couch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" zum dritten Mal schauend, dann kann das eine richtig gute Zeit sein.
Es ist wichtig, sich selbst eine gute Zeit zu gestalten und diese sinnvoll zu nutzen. Aber was bedeutet das überhaupt? Wann ist man Sklave seines Alltags und seiner "Erledigungen" und wie kann man das verhindern? Und wie kommt es, dass eine:r total gerne Wäsche aufhängt und eine andere Person das als absoluten Zeitfresser empfindet und gar nicht gerne macht ... Tja, das sind einfach verschiedene Menschen mit verschiedenen Sichtweisen. Aber ist das schon alles? Wie gestalten wir Alltag und Leben gut? Und was gibt es jenseits des ökonomischen Gedankens, möglichst viele Aktivitäten in seine Lebenszeit reinzupressen?
Diesen Freitag heißt es wieder "Meinungen kommen und gehen" und wir sprechen drüber. Wir sind ab 17 Uhr für euch da.

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