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Nein zur Bezahlkarte Ulm

Robin

In Ulm und im Alb-Donau-Kreis wurde die diskriminierende “Bezahlkarte” für Geflüchtete eingeführt.
Damit können nur maximal 50 Euro im Monat abgehoben werden, und Geldzahlungen sind nur eingeschränkt möglich.
Dies stellt einen weiteren Ausschluss von Geflüchteten von sozialer Teilhabe dar. Hinter der Entscheidung für die Bezahlkarte steckt eine Politik, die versucht, das Leben von Geflüchteten immer weiter einzuschränken. In vielen Städten enstehen deswegen solidarische Tauschsysteme. Auch in Ulm hat sich nun die Initiative "Nein zur Bezahlkarte Ulm" gegründet. Alles dazu erfahrt ihr von Eliana.

 

Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU)

Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU)

Heute berichten Jürgen Mayer, Melanie Mangold und Martin Thierer-Lutz über die Arbeit des Gerlenhofener Arbeitskreises Umweltschutz (GAU). Der GAU engagiert sich seit 1980 für den Natur- und Artenschutz in Neu-Ulm und hat rund 1.000 Mitglieder. Zu den wichtigsten Projekten gehören das Vogelschutzgebiet Plessenteich, das Blühwiesenprojekt sowie die Pflege zahlreicher Streuobstwiesen. Außerdem betreut der Verein mehrere Biotope und bietet mit dem „Ökomobil“ Umweltbildung an Schulen an. Die Arbeit erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Neu-Ulm und der unteren Naturschutzbehörde.

 

Das Kreativ Labor (KreaLab)

Das Kreativ Labor der Nachbarschaft (KreaLab) versteht sich als offenes Experimentierfeld für kreative und künstlerische Formate, die direkt aus der Nachbarschaft heraus entstehen. Als Labor lädt es dazu ein, neue Ideen auszuprobieren – auch mit dem Mut, dass nicht alles funktionieren muss. KreaLab hat sich bereits als lebendiger Ort für Fotokunst, Klanginstallationen und partizipative Musikformate etabliert. In Kooperation mit Via-Training e.V. und der Stadt Ulm wächst das Projekt stetig weiter.

Zu Gast ist Karl Philipp Engelland, der Einblicke in die Idee, die Herausforderungen und die Entwicklung des KreaLab gibt. 

 

allen guten geistern

Für Sprache. Für Literatur. Für Inszenierung.

Das Autor:innen-Kollektiv allen guten geistern arbeitet zwischen Buch und Bühne, zwischen Stimme und Stille und schafft so ein ungewöhnliches Kulturformat aus Literatur, Performance und immersivem Theater. 

Sechs Autor:innen lesen, spielen und verhandeln Texte jenseits fester Schubladen – fragmentarisch, vielstimmig und offen. Gegründet in Konstanz, ist das Kollektiv heute als experimenteller Wanderzirkus in ganz Süddeutschland und der Nordschweiz unterwegs: von Stadttheatern und Festivals bis hin zu Bars, Punkclubs, Galerien, Rohbauten, Cafés und Vereinsheimen. Gespielt wird an Orten, an denen man zuhört und die dabei selbst zum Teil der Inszenierung werden.

allen guten geistern. Das sind: Thomas Bissinger, Fabian Maria Bürkin, Jeremias Heppeler, Barbara Marie Hofmann, Nathan OS, Christina Pirker. 

 

Kayu- Strado Compagnia Danza

ihrem neuen Tanzabend lotet die Strado Compagnia Danza die Grundlagen unseres Seins und unserer Rechte als Mensch aus und stellt dabei einen Stoff der Natur in den Mittelpunkt: Den Stein.

Er symbolisiert Beständigkeit und Stabilität, in der Natur ebenso wie in konstruierten Gebilden. Vom einfachen Kiesel bis hin zum beeindruckenden Monument: Steine erzählen Geschichten von Zeit und Geduld, von Stabilität und Veränderung. In ihrer Ruhe lehren sie uns, dass Stärke oft in der Stille liegt. Was können wir für unser Zusammenleben von ihnen lernen? Können Steine unseren inneren Werten als Vorbilder dienen? Welches Fundament braucht eine funktionierende Gesellschaft? Heute zu Gast ist Domenico Strazzeri.

 

Der Ulmer Erfinderstammtisch

Viele Erfinderanfänger wissen nur, dass sie ihre Idee geheim halten müssen und dass sie ein „Patent“ brauchen. So landen sie bei einem Patentanwalt, der zwar die schutzrechtliche Seite ihrer Idee behandelt, doch das ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was das Erfinderwesen ausmacht. Beim Ulmer Erfinderstammtisch treffen sich Erfinder, die sich gegenseitig helfen, sich und ihre Ideen einzuordnen, ihre Erfindungen zu verbessern, weitere Schritte zu planen und Kontakte zu knüpfen. Zu Gast ist heute Hans-Jürgen Thuma, Gründer des Ulmer Erfinderstammtischs.

Familien-Bildungsstätte e. V.

Claudia Clages

Die Familien-Bildungsstätte startet das Jahresthema „Demokratie leben“. Claudia Clages, die Geschäftsführerin, erklärt im Gespräch, was Demokratie mit Familien zu tun hat und wie der erste Bundespräsident damit verknüpft ist. Sie berichtet außerdem über die geplanten großen Events im Jahr vor dem Auszug zur Gebäudesanierung. Thema ist auch, wo die fbs von 2027 bis 2029 unterkommt und was in der Sattlergasse passiert. Dazu erzählt Clages, wie so ein großer Umzug vorbereitet wird – inklusive Pflanzenpaten und einer überraschenden Verbindung zu den Griechen.

 

Heimspiel – Vier Ulmer Acts, eine Bühne

Wenn Ulm klingt, klingt es vielfältig: Unter dem Titel „Heimspiel“ präsentiert die Pop- Bastion Ulm gemeinsam mit dem ROXY Ulm vier Acts, die zeigen, wie lebendig und eigenständig die lokale Musikszene geworden ist. Werk XLI, Unkl Sigman, Entropic Minds und BedBoiPaul stehen für vier unterschiedliche musikalische Ansätze – von modernem Rap über Punk-Energie bis zu technisch raffinierten, Athmosphaerischen Band-Sounds und Boom Bap Hip-Hop. Das „Heimspiel“ ist mehr als ein Konzertabend: Es ist ein Einblick in die kreative DNA einer Stadt, die musikalisch längst über sich hinauswächst.

 

 

Gewerkschaften verstehen – ver.di erleben

Manijeh Peck

Der Vortrag der stellvertretenden Geschäftsführerin der Gewerkschaft ver.di Ulm-Oberschwaben, Manijeh Peck,

beleuchtet die Aufgaben und aktuellen Herausforderungen von Gewerkschaften – mit besonderem Fokus der momentanen politischen Gemengelage, von den Ursprüngen der Arbeiter*innenbewegung über Erfolge gewerkschaftlicher Solidarität bis zu heutigen Fragen von sozialer Gerechtigkeit, Mitbestimmung und Transformation zeigt ver.di reale, umsetzbare Utopien Projekte auf und warum starke Gewerkschaften wichtiger sind, denn je. Ob faire Löhne, Tarifverträge oder der Schutz des 8-Stunden-Tags.

– Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Arbeit solidarisch und gerecht.-

App-AG „Ankommen in Ulm“

Die App-AG „Ankommen in Ulm“ ist eine Gruppe aus Ehren- und Hauptamtlichen, die seit Januar 2025 monatlich Inhalte für die Integreat-App Ulm entwickelt. Ziel ist es, Menschen mit Migrationsgeschichte den Start in Ulm zu erleichtern.

Die App bündelt zentrale Informationen zu Behörden, Wohnen, Bildung, Gesundheit, Alltag und Freizeit und unterstützt sowohl Neuankommende als auch Ehrenamtliche. So trägt die App-AG aktiv zu einem leichteren Ankommen und gelingender Integration in Ulm bei.

 

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