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Mit der Plattform bietet Radio free FM engagierten Menschen ein Forum, um ihr Anliegen einem größeren Kreis von Zuhörern bekannt zu machen. Ihr wollt Euren Verein oder eine neue Initiative vorstellen, Ihr macht eine besondere Veranstaltung vielleicht auch zu einem besonderen Anlass, Ihr findet dieses Thema sollte mehr Aufmerksamkeit bekommen. Dann seid Ihr hier richtig.

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Müllstadtkinder Kairo e.V. - Carola Baum

Nachdem sie beim letzten Mal ganz allgemein über den Verein gesprochen hat, wird Carola Baum heute mehr über die konkrete Arbeit mit Straßenkindern, Patenschaften, den Kindergarten und die individuelle Unterstützung von Familien erzählen. Beginnen wir mit einem unschönen Bild: "Menschen sitzen zwischen hohen Abfallhaufen und trennen Papier von Plastik, Metall von Essensresten und sonstigem Unrat. Dinge, die wiederverwertet werden können, kaufen Firmen auf und die Menschen leben von dem Erlös. Der Rest bleibt auf den Sortierplätzen und Straßen liegen." So sieht der Alltag (auch) vieler Kinder im Moloch Kairo aus. Dementsprechend groß sind die Probleme, mit denen diese Menschen jeden Tag zu kämpfen haben - Staub, Schmutz, Gestank, Krankheiten und enorme hygienische Probleme. Um dem entgegenzuwirken gründete sich vor 20 Jahren im Ostallgäu der Verein Müllstadtkinder.

Mittlerweile gibt es vier große Bereiche in denen sich Carola, Frank & Co. engagieren. Zum Beispiel treffen sich jeden Montagabend heimatlose Straßenkinder in Kairo auf einem vom Verein angemieteten Sportplatz – ein geschützter Ort, an dem sie Essen bekommen, miteinander spielen können und vor allem Raum für wichtige Gespräche über ihre Lebenssituation finden. Außerdem wurde, wie gesagt, ein Kindergarten, der Wadi Hof, eingerichtet. Der Verein vermittelt auch persönliche Patenschaften. Über all das und weitere Möglichkeiten der individuellen Unterstützung von Familien in einer Müllstadt spricht Carola heute mit Michael Troost.

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung" der Griesbadgalerie - Martin Leibinger

Büro für nicht-effiziente Entwicklung

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ befasst sich einen Monat lang (vom 19. Juni bis 19. Juli 2026) mit Freiräumen, die in Ulm entlang der B10 entstehen. Das Projekt ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stadtentwicklungsprozess bzw. mit dem Rückbau der Verkehrsachse B10, der im Zuge der Landesgartenschau bis 2030 umgesetzt wird. Drei Aktions-Künstler:innen aus Belfast (Interventionstheater Kabosh) entwickeln gemeinsam mit zwei bildenden Künstlerinnen (u.a. WALTS/Weimar) und einem Softwareentwickler aus Ulm Arbeiten, die zwischen dem Ehinger und dem Blaubeurer Tor direkt im öffentlichen Raum stattfinden.

Zentraler Treffpunkt ist das „Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ im von der Kulturabteilung der Stadt Ulm zur Verfügung gestellten Projektraum „Neue 8“ am Ehinger Tor. Dort werden Dokumentationen der Arbeiten gezeigt. Außerdem gibt es ein partizipatives Programm, das Besucher:innen die Möglichkeit bietet, sich selbst einzubringen, Geschichten und eigene Erfahrungen zu teilen und städtische Freiräume auf eigene Faust zu erkunden. Man kann aber auch einfach auf ein Getränk an der Bürobar vorbeikommen. In einem „Story Gathering“ sammelt die Gruppe von Kabosh Eindrücke, Anekdoten und Erinnerungen der Besucher:innen, welche in die künstlerischen Arbeiten einfließen sollen. Die Eröffnung des Büros findet am 19. Juni 2026 um 19 Uhr statt.

Friederike Alle - Lehrbeauftrage an der DHBW, Sachbuchautorin und ehemalige Fachkoordinatorin beim Jugendamt Alb-Donau-Kreis/Stadt Ulm

Abi-Spezial! Orientierungshilfe für alle Spätzünderinnen und Hobbyraketen. Heute zu Gast in der Plattform: Friederike Alle - eine passionierte Sozialarbeiterin berichtet und reflektiert über ihren beruflichen Werdegang in der öffentlichen Jugendhilfe. Wie war der Weg vom Studium bis zur Entwicklung persönlicher Potenziale und Interessen? Inwiefern prägten gesellschaftliche Entwicklungen die Arbeit mit Familien, Jugendlichen und Kindern? Welches Fazit zieht sie für sich und welche Perspektiven kann sie vielleicht auch euch eröffnen?

Bei Michael Troost spricht Friederike nicht nur über ihre Erfahrungen in der sozialen Arbeit, sondern auch wie sie Berufsleben, Privatleben und das Leben als zoon politikon unter einen Hut brachte und was sie bis heute an- und umtreibt.

Noise of Hell e.V. (Open-Air in Stubersheim) - Max Höhne, Yannick Hoffmann & Lexe Neumann

Noise of Hell e. V.

Am 19. und 20. Juni findet wieder einmal das kleine, aber sehr sehr feine Noise of Hell (NoH) Festival in Stubersheim statt. Was 2010 als Proberaumparty der Band Deitschrogg begann, entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem zweitägigen Umsonst & Draußen-Festival. In dem geschichtsträchtigen Nest bei Amstetten sorgen rund 50 Ehrenamtliche für teuflisch gute Stimmung, auch hinter und neben der Bühne. Ob Getränke, Technik, Backstagecatering oder Campingplatz - alles was zu einem Festival gehört, stemmt das engagierte Team aus eigener Kraft. Um die Verpflegung der Besucherinnen und Besucher kümmert sich der Bürgerverein Stubersheim. Die Gäste dürfen sich heuer auf sage und schreibe zehn Liveacts und zwei Aftershow-DJs freuen. Respekt!

Mit Vorstand Max, Deitschrogger Yannick und dem obercoolen Lexe (Booking und Backstagecatering) sind heute drei der Macher des NoH bei Rudolf Arnold zu Gast.

Inner Wheel Hilfe e.V. Ulm (IWC) - Alexandra Kröner & Brigitte Botzenhart

International Inner Wheel ist mit über 120.000 Mitgliedern in rund 100 Ländern eine der weltweit größten, eigenständigen Frauen-Service-Organisationen. Ursprünglich 1924 in England von Margaretete Golding als Organisation für Frauen mit rotarischem Hintergrund gegründet, steht die Mitgliedschaft seit 2012 allen engagierten Frauen offen. Unter den Leitsätzen Freundschaft untereinander, soziales Engagement und internationale Verständigung agiert auch der Ulmer Club unabhängig von jeglichen politischen oder religiösen Strömungen. In erster Linie organisiert (und finanziert) Inner Wheel Projekte für armutsgefährdete Gruppen.

Von der großen Linie, aktuellen Entwicklungen und was sonst noch so beim IWC anfällt und passiert, berichten heute bei Michael Troost die Delegierte Alexandra Kröner sowie die nationale/internationale Beauftragte des Ulmer Clubs Brigitte Botzenhart.   

 

Die interkulturellen Sportcoaches Jamil Hassan & Hrvoje Radman

Neues Sportprojekt in Ulm! Seit Jahresbeginn sind die beiden interkulturellen Sportcoaches Jamil Hassan und Hrvoje Radman in der Donaustadt nun im Einsatz. Als einer von drei Standorten im Land wollen der Württembergische Landessportbund (WLSB) und die Stadtverwaltung (Abteilung Chancengerechtigkeit und Vielfalt) in Ulm Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung schneller und besser an die Sportvereine heranführen. Jamil und Hrvoje sollen helfen, Barrieren abzubauen und die Leute direkt auf den Rasen, die Plätze und in die Hallen zu bringen. An verschiedenen Orten bieten sie deshalb niederschwellige Bewegungsangebote an, helfen beim Einstieg in den Verein und unterstützen die Vereine bei der Sensibilisierungsarbeit für interkulturelle Kompetenz.

Denn: Vielen zugezogenen Menschen ist die deutsche Vereinskultur (Breitensport etc.) schlicht und ergreifend fremd. Und die Vereine haben mitunter noch Hemmungen, Migrantinnen und Migranten entsprechend willkommen zu heißen. Sport und vor allem das gesellige Drumherum wären aber für Alt und Jung, für Frau und Mann, für Menschen mit oder ohne Behinderung, kurzum für die ganze Sport-Familie der unkomplizierteste Weg, um Vorurteile abzubauen, die Sprache zu lernen und neue Freundschaften zu schließen.

AEGIS Kunstgriffe Vol. 1 - Paul Strübel

Viele Kunstschaffende stehen – gerade zu Beginn ihrer Karriere – vor finanziellen Herausforderungen. Die eigene Arbeit hat einen kaum zu überschätzenden, immateriellen Wert, doch irgendwann stellt sich (zwangsläufig) die Frage: Wie lässt sich der ganze Aufwand monetarisieren? Die Kunstgriffe von AEGIS schaffen Raum, um genau das sichtbar zu machen und Kunst mit echter Wertschätzung zu unterstützen. Das Café AEGIS organisiert einen Marktplatz für Selbstgeschaffenes. Interessierte Ulmer:innen haben hier die Möglichkeit, lokale Künstler:innen direkt zu entdecken – mit ehrlichem Interesse und barer Münze. Paul "Bed Boi" Strübel meint: Kunst ist nicht umsonst. Und nie vergebens. Wir arbeiten dran!

 

Chorverband Ulm

Der Chorverband Ulm (CVU) wurde 1921 gegründet und repräsentiert 92 Vereine aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis. In 139 Chören singen etwa 2.600 Erwachsenen und rund 1.100 Kinder und Jugendliche. Der CVU bietet seinen Mitgliedsvereinen Weiterbildungen, Beratungen und Unterstützungen bei sämtlichen Fragen rund um den Chorgesang. Von der Verbandsarbeit berichten heute bei Michael Troost: Beate Thumm (Bezirksvorsitzende West), Harald Kirchner (Bezirksvorsitzender Süd) und der Präsident des CVU Siegfried Wittlinger.

Almut Grote - Herausgeberin des Magazins Kinder in der Stadt (KidS) und Vorsitzende des Freundeskreises des Familienzentrums Neu-Ulm

Alle (angehenden) Eltern und Familienexpert:innen aufgepasst: Zu Beginn der zweiten Woche der Pfingstferien spricht Max Strauß heute mit Almut Grote, Gründerin und langjährige Herausgeberin des hiesigen Familienmagazins Kinder in der Stadt (KidS). Almut wird uns erzählen, wie diese Elternzeitung mit der Menschenrechtsarbeit zusammenhängt und wie sie sich darüber hinaus verpflichtet und engagiert: Zum Beispiel als Vorsitzende des "Freundeskreises des Familienzentrums Neu-Ulm - gemeinsam aktiv für Groß und Klein", als Leihoma oder mit der Aktion "Tauschregale in Kindergärten".

Heimat- und Museumsverein Weißenhorn und Umgebung 1908 e.V. - Ulrich Hoffmann und Dr. Matthias Kunze

Der Heimat- und Museumsverein Weißenhorn wurde bereits 1908, in einer Zeit der Fortschrittsbegeisterung und deutschnationaler Großmannssucht, gegründet. Seither finden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Weißenhorn in der Beschäftigung mit der Geschichte ihrer Heimat Halt und Orientierung. Neben der Erforschung der Biographien mal mehr mal weniger berühmter Vorfahren widmet sich der Verein vor allem der jahrhundertealten Überlieferung des regionalen Brauchtums sowie der vielfältigen handwerklichen und künstlerischen Tradition des sogenannten Ulmer Winkels. Das Heimatmuseum Weißenhorn gehört mit seiner umfangreichen Sammlung und seinem stets engagierten Team seit über hundert Jahren zu den attraktivsten nichtstaatlichen Museen im Regierungsbezirk Schwaben.

Zusammen mit Moderator Michael Troost führen der erste Vorsitzende Ulrich Hoffmann und Dr. Matthias Kunze, ehemaliger Leiter des Museums, durch das abwechslungsreiche Vereinsleben.

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