News

Country & Western Friends Koetz 1982

Peter Wroblewski

Seit 40 Jahren ist Peter Wroblewski Initiator, Motor und President der „Country & Western Friends Koetz 1982 e.V.“ Seitdem hat er unzählige Konzertveranstaltungen und Festivals in und um Kötz herum organisiert. Dabei waren Musiker aus den USA, Kanada, Australien, England, Irland, Deutschland etc. dabei. Unter die vielen Highlights aus den vierziger Jahren zählen u. a. Emmylou Harris & The Nash Rambler, Grand Ole Opry Star Jean Shepard und viele weitere. Über die Arbeit im Verein und Highlights der Country & Western Friends Koetz berichtet Peter Wroblewski.

7 Jahre bei free FM

Michael Troost, Dominic Köstler

Praktikum, Ausbildung und Koordinator der Tagesredaktion- Schon ganze 7 Jahre gehört er zum free FM-Team und ist seitdem auch nicht wegzudenken. Doch alles hat ein Ende, genauso wie Domes Zeit bei Radio free FM. Das Nähkästchen dreht sich rund um seine Zeit im Sender. Was er in dieser Zeit alles erlebte, wie genau sein Englischlehrer ihn zu free FM gebracht hat und weitere stories gibt es heute von Dominic Köstler zu hören.

"Eichi" als Symbol für mangelnden Klimaschutz

Am Montag, 16. Januar, räumten die Polizei und das Spezialeinsatzkommando das Klimacamp am Eichenwald des Uniklinikums Ulm.

Bei einer Pressekonferenz am darauf folgenden Tag, bei der die drei Klimaaktivist:innen Charlie Kiehne, Samuel Bosch und Sven Habich anwesend waren, ging es um die Konsequenzen für die Waldbesetzer:innen, ihre Forderungen an die Stadt Ulm und die symbolhafte Wirkung des “Eichi”.

Schon im Oktober 2022 errichteten mehrere Klimaaktivist:innen Baumhäuser im "Eichi", um die Rodung  des Waldstücks zu verhindern. Der Hintergrund ihrer Waldbesetzung waren Baupläne des Uniklinikums Ulm, in denen vorgesehen ist, auf dem Waldstück zwischen der Uniklinik und der Psychosomatik ein neues Klinikgebäude zu errichten. Dafür müssten die 120-150 Jahre alten Eichen, die sich auf dem Waldstück befinden, gerodet werden.

Die Fläche des "Eichi" ist zwar vergleichsweise klein, trotzdem sei dieser ein Symbol für die mangelnden Klimaschutzmaßnahmen in Ulm, erklären die Aktivist:innen. Sie sehen die Stadt Ulm in der Verantwortung, vor allem in Zukunft für Klimaschutz-Projekte einzustehen und dafür auch alte Bauverträge zu überarbeiten.

Frontal gegen die Pressefreiheit

(C) Radio Dreyeckland rdl.de

Heute am 17.01.2023 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe die Redaktionsräume des baden-württembergischen Rundfunksenders Radio Dreyeckland und die privaten Wohnungen zweier Journalisten.

Zunächst drangen die Beamten ab 6:30 Uhr in die Privaträume der Journalisten in Freiburg ein. Ab 8 Uhr führten 10 Beamtinnen die Hausdurchsuchung in den Redaktionsräumen von Radio Dreyeckland auf dem Grethergeländer fort. Die Ermittlungen sollten einen angeblichen „Verstoß gegen ein Vereinigungsverbot“ nach §85 StGB aufklären. Hintergrund sei ein Internet-Link zu einem öffentlichen und mittlerweile moderierten Archiv des verbotenen „Vereins“ linksunten.indymedia in einem redaktionellen Artikel aus dem Sommer 2022 auf der Homepage des Senders. So berichtet rdl.de in einem aktuellen Bericht.

Nur wenige Klicks weiter, findet sich der Beitrag aus dem August 2022. Vor diesem Kontext ist der Inhalt des Artikels erstaunlich. Es wird darin berichtet, dass das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen linksunten.indymedia am 12. Juli 2022 aus Mangel an Beweisen eingestellt werden musste. Auch andere Medien haben im letzten Sommer dazu kritisch Stellung bezogen. Heise Online irritierte die Sachlage „Nicht nachweisbar kriminell, aber trotzdem verboten: Indimedia linksunten“. Und bereits 2019 kritisierte Uebermedien.de „Das Verbot von „linksunten.indymedia“ ist zweifelhafter denn je“.

Linksunten war der Name eines Forums auf der weltweiten Plattform Indymedia.org. Ursprünglich sollte hier nur die Vernetzung von Aktivisten im Südwesten gebündelt werden – daher auch linksunten (auf der deutschen Landkarte). In den 90er Jahren diente die Plattform in linken Kontexten bundesweit als wichtige Informationsquelle. Neben persönlichen Meinungsäußerungen, die heute als Hatespeech bezeichnet werden würden, war dort ebenso Literatur verlinkt, wie gut gemachte Reportagen zu finden.

Nach den Ausschreitungen zum G20 Gipfel in Hamburg war linksunten.indymedia vom damaligen Innenminister Thomas de Maizière (CDU) verboten worden. Um das Verbot gegen eine Medien-Plattform überhaupt durchsetzen zu können, wurde statuiert, dass es sich bei den Threads von linksunten.indymedia um einen Verein handeln würde. Verboten wurden das Logo, die Url, die E-Mail-Adressen, eine Tor-Netzwerk-Adresse, der Twitter-Account, sowie alle Internet-Präsenzen von linksunten.indymedia.org und allen Nachfolgeorganisationen.

Um die historischen Inhalte der Plattform zu erhalten, wurde von linken Aktivisten trotz des Verbots die Webseite als Archiv gespiegelt.

Zum heutigen Vorgehen spricht ein Vertreter von Radio Dreyeckland in einem Kommentar von einem vermutlich verfassungswidrigen Eingriff in die Pressefreiheit. Ein Link in einer Berichterstattung zu einem öffentlichen Medien-Archiv rechtfertigt nach Meinung von Radio Dreyeckland keine Hausdurchsuchung. Radio Dreyeckland ist als Rundfunksender lizensiert, ausgezeichnet mit dem Prädikat public value. Der Rundfunk steht in Deutschland wie auch andere Pressearbeit und Presseorgane unter einem besonderen Schutz. Radio Dreyeckland kündigt an, das Vorgehen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe rechtlich prüfen zu lassen.

 

Interview mit Andreas Reimann, Geschäftsführer Radio Dreyeckland bei Radio Corax https://radiocorax.de/hausdurchsuchung-wegen-link-bei-radio-dreyeckland/

korrigierte Version: In einer vorherigen Version wurde angegeben, dass die Moderation des Forum erst nach dem Verbot erfolgte. Das ist nicht richtig. Die Moderationsrichtline gab es bereits zu Beginn.

Botanischer Garten

Stefan Brändel

Jeden 1. Dienstag im Monat, ab 18:30 Uhr habt Ihr die Möglichkeit im Kokoschinski über naturwissenschaftliche Themen zu diskutieren. Ein weiteres spannendes Thema ist das 100. jährige Jubiläum des Naturkundlichen Bildungszentrums und die Vorstellung des Jahresprogramms 2023 des Botanischen Gartens.

Stefan Brändel und Malte Aurich sprechen über die Kooperationsveranstaltungen des Naturkundlichen Bildungszentrums und des Botanischen Gartens

Eichi soll geräumt werden

Eichwald Uniklinik Ulm

Seit Oktober ist das Waldstück neben der Psychosomatik der Ulmer Uniklinik von Klimaaktivist*innen mit Baumhäusern besetzt [1]. Nachdem sie die Rodung im letzten Frühjahr bereits einmal erfolgreich verhindern konnten, häufen sich jetzt die Hinweise auf eine anstehende Räumung und Rodung.

Am vergangenen Freitag (13.1.) brachte die Uniklinik einige Bäume im besetzten Waldgebiet Schilder mit Warnhinweisen wegen Totholz an. Laut den Aktivist*innen, die nach eigenen Angaben selbst beruflich als Baumpfleger*innen tätig sind, deutet dies eine baldige Rodung an.
Markiert wurden Bäume, in denen Baumhäuser, Ankerpunkte für Traversen und andere aktivistische Strukturen zu finden sind. Die Waldbesetzer*innen mahnen an, dass die Uniklinik diejenigen Bäume, in denen sie aufgrund ihres geschwächten Gesundheitszustands absichtlich keine Strukturen bauten, unmarkiert ließen. Jetzt befürchten sie, dass Totholz als Vorwand für eine Räumung der Baumhäuser genutzt wird.

[1] Baumbesetzung der Uniklinik Ulm

Psychoanalytische Arbeitsgemeinschaft Ulm

Liudvika Tamulionyte

Die PAU ist eine wissenschaftliche Gemeinschaft von Psychoanalytikern, die in eigener Praxis, an der Universität oder an anderen Institutionen tätig sind. Die Tätigkeit von Psychoanalytikern umfasst die Anwendungen der Psychoanalyse. Welche Aufgaben das sind und wie die Arbeit im Allgemeinen aussieht erfahren wir von der Vorsitzenden, Dr. L. Tamulionytė, der PAU Ulm.

Bei Anruf Wort

Die beiden Autor:innen Adi Hübel und Dietmar Herzog verwirklichten während der Coronazeit ein spannendes Projekt. Sie schrieben zu einem Stichwort auf Ansage jeweils eine Geschichte. So entstanden während vieler Wochen je 42 spannende Texte. Diese erschienen vor kurzem unter dem Titel: Bei Anruf Wort.
Bevor die Autor:innen am Dienstag, 17.1.2023, um 20 Uhr ihr Buch in der Museumsgesellschaft Ulm vorstellen, erhalten Radio free FM Zuhörer als erstes eien Kleinen EInblick auf das Werk.

Heute um 19 Uhr im freeShift auf Radio free FM.

Der Protest in Lützerath

Ein Bagger

Alle Augen auf Lützerath. Und auch alle Ohren.
In diesem Weltfunk am 12.01.23 ist das Thema der Protest im Rheinischen Braunkohlerevier. Wir lassen einen Bewohner des Protestcamps dort zu Wort kommen.

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