Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Ulm

IN VIA - Gemeinsam auf dem Weg in Ulm

IN VIA ist auf dem Weg mit und für Kinder und Jugendliche, Mädchen und junge Frauen, junge Migranten/innen sowie mit Reisenden und "Menschen unterwegs". Wie ein roter Faden zieht sich die Begleitung, Unterstützung und Hilfe für junge Menschen auf ihrem Weg durch IN VIA's Arbeit: Auf ihrem Weg ins Leben, in die eigene Lebensplanung, in Beruf und Gesellschaft, in die neue Heimat. Diese Hilfen werden von hauptberuflichen Mitarbeiter/innen in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen angeboten. Heute zu Gast in unserer Sendung Plattform  sind Kornelia Zoremoski und Aysegül Bilgi von IN VIA in Ulm – Beratungszentrum zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Sie werden uns über ihre Arbeit bei IN VIA erzählen und erklären wie sie jungen zugewanderten Menschen helfen, ein eigenständiges Leben zu gestalten. Das klingt spannend! Also schaltet ein. 16:00 Uhr geht's los. Moderiert wird die Sendung von Dominic Köstler.

 

Laupheim gewinnt die Wasserschlacht!

Vorstand Christian Lange mit vollem (Regenschirm-)Einsatz dabei! Dadurch leichtes Spiel für Geschäftsführer Timo! Fair Play-Wertung: 1

Das große Radio free FM-(Mini) Golfturnier fand am heutigen Mittag statt. Während Golf-Legende Tiger Woods den Rekord mit durchschnittlich 68 Schlägen hält, sollte der Sieger nur 36 Schläge für das Meisterwerk brauchen. 

Leichter Regen vor dem Start und damit die perfekten Platzverhältnisse auf der Golfanlage in Ulm. Geheimfavorit heute war zum einen Redaktionsvereins-Vorstand Sabine Fratzke. Beim letzten großen Golfturnier vor 6 Jahren belegte Sie zusammen mit Michael Troost den 1. Platz. Doch heute sollte eine andere Geschichte geschrieben werden! Angefangen mit dem ersten Loch zeigte sich vor allem Dominic Köstler, Öffentlichkeitsarbeit, souverän. Sein Markenzeichen: Ein Kochhandschuh für den ordentlichen Griff am Golfschläger. Damit souverän das erste "Hole in One". Doch das gesamte Teilnehmerfeld mit 2 bzw. 3 Schlägen knapp dahinter. Vor allem die Fraktion Carl Lämmle Gymnasium aus Laupheim setzte sich früh zusammen mit der Ex-Bollingerin Benita im Teilnehmerfeld ab. Nach 30 Minuten stieß dann auch Golf-Legende und free FM-Geschäftführer Timo Freudenreich dazu. Er sollte kurzzeitig das Feld mit sensationellen Schlägen aufmischen, scheiterte dann aber im letzten Drittel meist an der Konzentration. Ähnlich auch Sabine, die sich früh schon kleinere Fehler leistete und somit Ulf und Benita davonziehen ließ. Fast im Gleichschritt ging Dominic, der sich auch als Trainer von Benita sieht, mit seinem Schützling schritt, ehe in der 2. Hälfte auch er seine Konzentration wohl mehr auf die Zwischenergebnisse der Bundesliga richtete als auf den richtigen Schlag. 

Doch gerade die Plätze 3 und 4 sind hart umkämpft. MKG-Redakteurinnen Juliane und Elli beißen, kämpfen sich ran, soviel vorab - am Ende entscheiden wenige Schläge. Wen zu diesem Zeitpunkt noch keiner so wirklich auf den Zettel haben sollte ist Freunde und Förderer-Vorstand Christian Lange. Er hält sich bedeckt, fast schon extrem cool fertigt er die Löcher 7-13 ab und schiebt sich auf einmal auf den 3. Platz. Ex-FSJler Timo Keck versucht es mit der ähnlichen Taktik leider mit nur mäßigen Erfolg. Vorstand und Kulturschock Redakteure Franziska Wiker und Henrik Frankenfeld leisteten sich wenige Fehler, ließen aber bei vermeindlich leichten Löchern federn. Newsletter-Koriphäe Jenny Stoll tat sich vorallem an den sicheren Schlägen schwer und muss sich somit mit dem vorletzten Platz zufrieden geben.

Was folgte war eine Machtdemonstration von Ulf Peterson aus Laupheim. So viele "Hole in Ones" sieht man selten, gepaart mit kaum patzern stand er bereits vor dem letzten gespielten Loch als Sieger fest und darf sich nicht nur als Champion des (Mini-)Golfturniers sehen, sondern auch als neuer stolzer Besitzer zweier free FM-Einzelstücke sehen. Eine Einkaufstasche und ein wunderschönes Kissen wurden von Franziska zusammengenäht und bereitgestellt. Lieben Dank an der Stelle! Ulf kommentiert seinen Sieg wie folgt: "Es hat echt sehr viel Spaß gemacht. Und das sage ich nicht nur weil ich gewonnen habe!" Dann glauben wir das mal!

Das nächste Event steigt in kürze. Als Mitglied im Förderverein kann jeder sich an den Vereinsevents beteiligen. Alle weiteren Infos gibt es hier. 

Die Ergebnisse:

  1. Ulf Peterson - 36 Schläge
  2. Benita Munddorf - 44 Schläge
  3. Christian Lange - 48 Schläge
  4. Dominic Köstler - 50 Schläge
  5. Juliane Kaiser - 52 Schläge
  6. Timo Freudenreich - 52 Schläge
  7. Timo Keck - 53 Schläge
  8. Henrick Frankenfeld - 53 Schläge
  9. Sabine Fratzke - 55 Schläge
  10. Franziska Wiker - 57 Schläge
  11. Jenny Stoll - 58 Schläge
  12. Eilsabeth Ernst - 67 Schläge

Bild: Vorstand Christian Lange mit vollem (Regenschirm-)Einsatz dabei! Dadurch leichtes Spiel für Geschäftsführer Timo! Fair Play-Wertung: 1

Weibliche Genitalbeschneidung

Mirjam Keita-Schlosser

Weibliche Genitalbeschneidung kennen wir nicht zuletzt aus der Popkultur: In Filmen wie Wüstenblume oder Female Pleasure werden die Schicksale beschnittener Frauen und Mädchen beleuchtet - und wirken dabei weit weg. Weltweit sind Schätzungen zufolge rund 200 Millionen Menschen betroffen. Beschneidungen werden als Initiationsriten eingesetzt, um Frauen in die Gemeinschaft einzuführen. Häufig werden sie durch religiöse Überzeugungen gerechtfertigt oder durch das Anliegen, die Reinheit der Frau zu sichern, beziehungsweise ihre Sexualität zu kontrollieren. So fern, wie es die Filme suggerieren, ist weibliche Genitalbeschneidung jedoch nicht. Die Jahrtausende alte Praktik wird inzwischen auf allen Kontinenten ausgeübt - auch in Deutschland. Alleine in den Landkreisen Ulm und Alb-Donau-Kreis leben schätzungsweise rund 995 von Genitalbeschneidung betroffene Mädchen und Frauen.

Mirjam Keita-Schlosser vom Landratsamt Neu-Ulm betreut das Präventionsprojekt gegen weibliche Geschlechtsbeschneidung "Wege mutiger Frauen". Mit unserer Redakteurin spricht sie über das Projekt, die Folgen von Beschneidung und darüber, wie von Genitalbeschneidung gefährdete Frauen und Mädchen nachhaltig geschützt werden können.

Seiten

Ulm abonnieren