Das Leben ist zu kurz
für eintönige Musik.

Platte der Woche

Coverbild: 
KW 15 06.04. - 12.04.2026

Ambiguous Desire

Artist: 
Arlo Parks
Erschienen: 
07.04.2026
Label: 
Transgressive Records

Die von Kritikern gefeierte, zweimal für den Grammy nominierte, mit dem Mercury Prize und dem BRIT Award ausgezeichnete Künstlerin Arlo Parks veröffentlicht ihr neues Album „Ambiguous Desire“.

In den letzten zwei Jahren tauchte Arlo kopfüber in nächtliche Räume ein, in denen sie sein konnte, wer immer sie wollte. Arlo ließ sich vom queeren Hedonismus der Paradise Garage in NYC, den stimmungsvollen nächtlichen britischen Beats von The Streets und Burial, der glitzernden Synth-Katharsis von LCD Soundsystem und den verwurzelten House-Grooves von Theo Parrish inspirieren, und verlor sich auf der Tanzfläche. „Ambiguous Desire“ zeigt Parks von ihrer selbstbewusstesten und experimentellsten Seite. Sie ersetzt Live-Band-Sessions durch modulare Synthesizer, Ableton-Plugins und Sampler, die die frenetischen, pulsierenden Räume, in die sie eingetaucht war, kanalisieren und gleichzeitig ihre gefeierte Poesie und Lyrik in den Vordergrund stellen, für die sie so geliebt wird.

Über die Entstehung des Albums sagt Parks: „Ich habe während der Arbeit an diesem Album mehr getanzt als je zuvor, ich habe mehr Freunde gefunden als je zuvor, ich habe mich in den seltsamen Untergrund der New Yorker Juke-Nächte begeben, mich gehen lassen, gelacht und gelacht und gelacht. Dieses Album dreht sich um das Thema Begehren. Sehnsucht ist eine Lebenskraft, sie ist ein Verlangen, eine Dynamik – wir alle leben, weil es etwas oder jemanden gibt, den wir wollen – Sehnsucht ist ein Motor. Aber sie ist auch geheimnisvoll, verworren, zufällig, erleuchtend und MENSCHLICH.“

Parks hat das Album zusammen mit dem Produzenten Baird (Brockhampton, Kevin Abstract) produziert. Der Entstehungsprozess fand zwischen dem pulsierenden, gemeinschaftsorientierten Nachtleben von NYC und langen, introspektiven Tagen in Bairds Loft in der Innenstadt statt. Das Ergebnis ist Parks' bisher verletzlichstes, selbstbewusstestes und euphorischstes Werk.

Tracklist: 
1Blue Disco
2Jetta
3Get Go
4Senses ft. Sampha
5Heaven
6Beams
7South Seconds
8Nightswimming
92SIDED
10Luck Of Life
11What If I Say It?
12Floette

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