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Erlebnisse vom Reisen von Mark Twain: Wohltun trägt Zinsen

Mark Twain (geboren 1835 in Florida, gestorben 1910 in Redding, Connecticut) war ein Vertreter des Literatur-Genres "amerikanischer Realismus" und ist besonders wegen seiner humoristischen, von Lokalkolorit und genauen Beobachtungen sozialen Verhaltens geprägten Erzählungen, sowie aufgrund seiner scharfzüngigen Kritik an der amerikanischen Gesellschaft berühmt. In seinen Werken beschreibt er den alltäglichen Rassismus, seine Protagonisten durchschauen die Heuchelei und Verlogenheit der herrschenden Verhältnisse. 

Literaturbrunch Redakteur und Moderator Klaus Reibisch liest: Erlebnisse vom Reisen: Wohltun trägt Zinsen von Mark Twain. 

Die Lesung ist ein Live-Mitschnitt von Lesungen des Literaturbrunches im Radio free FM. Die Livesituation ist für Lesungen nicht optimal. Sie hören im Hintergrund Straßengeräusche und das Knarren von Holzdielen, manchmal auch die Glocken des Ulmer Münsters.

Hate Speech und Prävention

Die Podcast-Reihe behandelt u.a. Themen wie Diversity, Menschenrechte, Demokratie oder Extremismus.
Heute zu Gast der Diplompädagoge und Kriminologe Frank Buchheit. Er arbeitet beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg. Mit ihm reden wir über die Präventionsarbeit mit Jugendlichen, über die rechtlichen Aspekte von Hate speech, über Lösungsmöglichkeiten und Ansätze in der Prävention und Tipps, wie man mit Hate speech im näheren Umfeld oder im Netz umgeht.

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Kooperationspartner:

#19 Wieviel König ist der Kunde?

Du bestellst deine Cola mit Eis und Zitrone und bist stinksauer, wenn dein Wunsch nicht erfüllt wird? Oder machst du es Kellner*innen nicht so schwer, nur weil für dich keine Zitrone geschlachtet wird?
"Der Kunde ist König!" So lautet das verstaubte Sprichwort. Und es gibt Menschen, die das immer noch ziemlich wörtlich nehmen. Viele legen dieses Sprichwort natürlich nicht ganz so streng aus, bestrafen Kellner*innen aber trotzdem mit wenig Trinkgeld für jede fehlende Bereitschaft, auch an besch** Tagen über jeden schlechten Witz der Gäste zu lachen.
Wir - Jule und Elli - haben zum Thema diese Woche eine Menge Ansichten und auch Anekdoten mitgebracht. Die eine bestellt gern "Extrawürste", die andere musste sich als Kellnerin mit selbigen schon oft herumschlagen.

Feminismus in die Köpfe schreiben

Graffiti

Früher kämpften Frauen für das Recht auf politische Teilhabe, Bildung und Gewaltfreiheit. Mittlerweile sind Mann und Frau zumindest auf dem Papier gleichberechtigt. Also brauchen wir Feminismus überhaupt noch? Für Svenja Gräfen ist die Antwort eindeutig: ja. Sie schreibt Prosa und Essays, leitet Workshops und hält Vorträge über geschlechtergerechte Sprache.

Letzte Woche hat sie im Verschwörhaus in Ulm einen Talk zum Thema "Feminismus in die Köpfe schreiben" gehalten. Heute haben wir mit ihr darüber gesprochen und gefragt, wo Sexismus im Alltag erlebbar ist, was intersektionaler Feminismus bedeutet und ob sie Gendersternchen, Binnen-I oder Doppelpunkt bevorzugt. 

Die schönste Form der Behinderung

Hochbegabung, dabei denken viele an verrückte Physikprofessoren wie Albert Einstein, an geniale Psychopathen als Bösewichte in Filmen oder sozial unfähige Nerds. Was an diesen Klischees dran ist, wie man Intelligenz messen kann und was für Probleme hochbegabte Kinder oft haben, erfahrt ihr im Interview mit Sascha Blümle. Er ist Vorsitzender des Landesverband Hochbegabung Baden-Württemberg und hat selbst zwei überdurchschnittlich intelligente Söhne.

Wir sprechen über Fördermöglichkeiten, Inselbegabungen und diskutieren schließlich die Frage, ob Hochbegabung Segen oder Fluch ist. 

Tilidin - der Hype um die Modedroge

Das Wort Tilidin fällt in der deutschen Musikszene häufig - warum das? Damit hat sich Mirco Seekamp genauer beschäftigt und eine Dokumentation produziert, die große Wellen geschlagen hat. Welche Gefahren von Tilidin ausgehen, wie Jugendliche an das verschreibungspflichtige Schmerzmedikament kommen und wie die Reaktionen auf Seekamps Recherche ausgefallen sind, erfahrt ihr im Interview! 

Theater Ulm - die beste Droge der Stadt (76)

Heute tauchen wir in die tiefen des Theaters ein. Dort befindet sich einiges, mit dem man nicht unbedingt rechnet. So auch der Malersaal - eine der größten Werkstätten, lichtdurchflutet und mit einer großen Galerie. Hier entstehen die Kulissen, Prospekte und teilweise größere Requisiten für die Bühne - handgefertigt von den TheatermalerInnen. Und genau davon haben wir heute gleich zwei zu Gast … die eine hat die Leitung und die andere steht ganz am Anfang ihres künstlerischen Berufslebens: Jule Kardaß die Leiterin des Malersaals und Sarah Hoß – sie ist seit September dieses Jahres die neue Auszubildende im Malersaal des Ulmer Theaters.

Moderation: Rainer Markus Walter

Wir werden Punkte holen!

Nicht nur den Treffer, sondern der erste Sieg soll bejubelt werden. Foto: Willpics4u

Saisonstart in der Bayernliga! Nach dem fulminanten Aufstieg der Devils letztes Jahr in der Landesliga Gruppe 2 geschafft! Dieses Jahr heißt die Spielklasse "Bayernliga". Eine neue Liga heißt auch meistens eine neue Herausforderung. Doch wie können die Devils mit der Herausforderung umgehen? In den ersten beiden Spielen haben die Devils direkt mal die Schlagseite der Bayernliga zu spüren bekommen. Doch Trübsal wird nicht geblasen! Im Gegenteil: Am Wochenende sollen Punkte her. Die Einschätzung im Podcast! 

Ein umstrittenes Stadtviertel

Architektur

Die Sedelhöfe direkt gegenüber vom Hauptbahnhof sind seit Juli 2020 eröffnet. Mit Wohnraum, Ladenfläche und Fußgängerzone sollen sie das neue "Tor zur Stadt" sein. Bei den Ulmern stößt das Quartier jedoch auf gemischte Reaktionen.

Wir haben uns vor Ort umgehört und mit den Passanten gesprochen, was ihre Meinung zu den Sedelhöfen ist, was sie bei der Gestaltung anders gemacht hätten und inwiefern die Stadt davon profitiert.

Essen retten, Essen teilen

Kiste mit Essen

Fast ein Drittel der produzierten Lebensmittel landen im Müll - obwohl viele davon noch bedenkenlos verzehrt werden könnten. Das ist weder sinnvoll noch nachhaltig. Doch was kann man tun gegen die Lebensmittelverschwendung? Silvia Bleicher und Ronja Rogalla engagieren sich beim Foodsharing. Das Netzwerk kooperiert mit Betrieben und Restaurants, organisiert Lebensmittelabholungen und betreut die sogenannten "Fairteiler", wo jeder übriggebliebenes Essen hinbringen und abholen kann. 

Wir haben sie in einem sehr netten und interessanten Gespräch über ihre Tätigkeit, Regeln und Anekdoten ausgefragt. Wer mehr erfahren möchte, darf die Website der Initiative besuchen oder eine Mail an sie schreiben. 

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