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"Die Digitalisierung erreicht uns irgendwann alle". Dies hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im April 2016 erkannt. Die Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadtverwaltung Ulm arbeitet genau daran: Die Digitalisierung greifbar zu machen   und zwar offen, für alle und nachhaltig. In ihren Förderprojekten entwickelt und testet die Digitale Agenda in verschiedenen Pilotvorhaben digitale Lösungen, für und mit der Ulmer Bürgerschaft und der Ulmer Stadtverwaltung - sozusagen als Ideenschmiede der Stadt Ulm, um digitale Strategien und den Digitalen Wandel voranzutreiben.

In dieser Podcast-Reihe stellen sich die Mitarbeiter*innen der Digitalen Agenda vor und geben uns Einblicke in die verschiedenen Projekte und Themen, an denen sie arbeiten. Darunter sind die Projekte Zukunftsstadt, Zukunftskommune, Smart City, Open Bike und Shareplace. Außerdem könnt ihr hier erfahren, wie ihr selbst durch verschiedene Formen der Bürgerbeteiligung die Digitalisierung in Ulm mitgestalten könnt.

Sendungsblog

Die Mobilitätsstation ist eröffnet

Am 24.7.2021 wurde die erste Mobilitätsstation in Ulm am Eselsberg eröffnet. Am Eselsberg einen Prototyp für eine Mobilitätsstation zu schaffen wurde Ende 2019 vom Gemeinderat zur Umsetzung innerhalb des Förderprojektes Zukunftskommune@bw ausgewählt. Vor Ort an der Ecke Sebastian-Kneipp-Weg/Eselsbergsteige kann man seit Ende Juli 2021 nun Carsharing-Angebote von conficars und swu2go, eScooter von Tier und Bird sowie 2 E-Lastenräder von swu2go und ihrem Partner sigo ausleihen. Die Mobilitätsanbieter wurden zu standardisierten Datenlieferungen an die Stadt verpflichtet, die es der Verwaltung erlaubt daraus Rückschlüsse für weitere Planungen zu ziehen. Im Juni 2021 hat der Gemeinderat dem Konzept für weitere Mobilitätsstationen zugestimmt. Im Laufe des Jahres 2022 sollen im Dichterviertel und am südlichen Bahnhof die nächsten Mobilitäts-Stationen realsisiert werden.
Gäste:
Herr Martin Fiedler, SWU
Herr Krstimir Krizaj, Studierendenwerk Ulm
Frau Lucia Erdt, Digitale Agenda, Projektleiterin

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Boxenstopp - Mission für ein digitales Morgen

Ulm macht sich auf den Weg in ein digitales Morgen. Gemeinsam mit den Menschen hier in der Stadt entstehen innovative Projekt und digitale Ansätze für die Zukunftsaufgaben und Herausforderungen.
Mit dem "Boxenstopp - Mission für ein digitales Morgen" gibt es im Juli/August 2021 in der Neuen Mitte ein zentraler Ort für alle, die mitgestalten und mitdiskutieren möchten. Neben verschiedenen Möglichkeiten, sich zu digitalen Themen zu informieren lädt die Digitale Agenda alle Interessierten ein, sich zur (digitalen) Entwicklung der Stadt einzubringen. Außerdem gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Workshops und Veranstaltungen.
Gäste: 
Sabine Meigel, Leiterin der Digitalen Agenda
Nadja Wenger, Projektmitarbeiterin der Digitalen Agenda

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Mobilität der Zukunft

Quelle: Stadt Ulm

Was bedeutet Mobilität der Zukunft? Und was "bewegt" uns 2030 in Ulm? Wo sind Chancen, Hürden und Anforderungen für die künftige Mobilität in der Stadt? Um sich ein Bild davon zu machen gibt es einen Prototyp für Ulm - die Mobilitätsstation am Eselsberg. Diese braucht natürlich Daten. Aber nicht um jeden Preis! Das alles und noch viel mehr gibt es im Podcast zum nachhören! 

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Medienkompetenz in Ulm

Im Mediennetz Ulm / Alb-Donau-Kreis schließen sich unterschiedliche medienpädagogische Einrichtungen und Anbieter zusammen. Dazu gehören die Stadt Ulm, das Kreismedienzentrum Ulm / Alb-Donau-Kreis, die e.tage medien.bildung des Stadtjugendring Ulm e.V., die Polizeiliche Prävention, das Mobile Medienlabor der Stadtbibliothek Ulm, die Drogenhilfe Alb-Donau e.V., die Familienbildungsstätte e.V., das Jugend hackt Lab im Verschwörhaus Ulm, die Internationale Stadt Ulm und die Grundschule am Tannenplatz Ulm. 
Das Mediennetz Ulm / Alb-Donau-Kreis bietet den Bürger*innen der Stadt Ulm unterschiedliche Angebote an:
- Präventive Angebote in Schulen
- Fortbildung für Eltern, Lehrkräfte und Erzieher*innen
- Referent*innen zu verschiedenen Themen
- Verleih von Medien und Geräten
- Beratung bei der Anschaffung von Medienequipment
- Beratung bei Medienabhängigkeit
Ziel ist es, die regionalen medienpädagogischen Kompetenzen und Angebote zu bündeln. So findet man für jedes medienpädagogische Thema den richtigen Ansprechpartner.

Am 18. Juni 2021 ist Digitaltag. Der Aktionstag bietet eine Plattform, um die vielfältigen Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen.
Ziel des Digitaltags ist die Förderung der digitalen Teilhabe. Trägerin ist die Initiative „Digital für alle“. Dahinter steht ein breites Bündnis von 27 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. Alle Menschen in Deutschland sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstbewusst und selbst bestimmt in der digitalen Welt zu bewegen.

Zu Gast in der heutigen Podcast-Folge sind Melanie Keil (Leitung Kinderbibliothek), Natascha Könches (Medienpädagogin) und Martina Skipski.

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Besuchertrend in der Innenstadt messen

Im Rahmen des Projektes Ulm4CleverCity wird die Stadt Ulm seit 2020 als Smart City Modellstadt vom Bundesinnenministerium gefördert. Auf dem Weg zur Smart City setzt die Stadt erste kleinere Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft um. Dabei hat es sich die Stadt Ulm zum Fokus gemacht, neue Techniken für sich zu identifizieren, gemäß des Ulmer Erfindergeistes ausgiebig zu testen, und dabei die Bürgerschaft an den Projekten und Ideen zu beteiligen. Dazu gehört auch, die eingesetzte Technik zu erläutern und größtmögliche Transparenz bei der Umsetzung der Vorhaben zu bieten. Genau deshalb möchten wir im heutigen Podcast über eines dieser kurzfristigen Projekte sprechen, das die Geschäftsstelle Digitale Agenda mit der citysens GmbH zusammen umsetzt.  
In Zeiten von Corona interessiert es mehr denn je, ob an häufig besuchten Orten viele oder wenige Menschen unterwegs sind. Gleichzeitig gibt es wenige datenschutzfreundliche und kostengünstige Möglichkeiten, einen solchen Besuchertrend zu ermitteln. Die Stadt Ulm hat sich nach einer ausgiebigen Marktrecherche entschieden, für genau diesen Anwendungsfall sogenannte ["Paxcounter"](https://github.com/cyberman54/ESP32-Paxcounter) zu testen. In einem ersten Test in der Innenstadt wird herausgefunden, wie gut sich mit Hilfe der Paxcounter ein Auslastungstrend für einzelne Straßen in der Innenstadt feststellen lässt.   
In der heutigen Sendung wollen wir deshalb darüber sprechen, wie solche Paxcounter funktionieren, was sie messen & warum sich die Stadt Ulm überhaupt für dieses Thema interessiert.

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ViMA: Virtuell. Mitmachen. Aktiv!

Eine Ulmer online-Plattform für und mit Bürgerinnen und Bürgern zum Austausch von Interessen und Fähigkeiten.  
ViMA steht für Virtuell. Mitmachen. Aktiv! 
Wir möchten in Ulm und der Region eine offene, und multifunktionale online-Plattform schaffen, einen digitalen Treffpunkt für Bürger*innen, die bereit sind, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten weiterzugeben und mit anderen zu teilen, Neues zu lernen und dabei Menschen kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben. Menschen jeden Alters, Einheimische wie Zugezogene, alle sind herzlich eingeladen, mit uns die neuen digitalen Möglichkeiten zu erproben, damit die Begriffe Bürger*innenbeteiligung mit Leben gefüllt wird. 
Im Gegensatz zu vielen Plattformen, wo es um Austausch/Verkauf von ganz praktischen Dingen geht, steht bei ViMA der Mensch und seine Interessen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Mitmachen kann man im Bereich „Suche-Biete“, im Forum kann man Interessensgemeinschaften zu einem bestimmten Thema bilden und über aktuelle Themen in der Stadt und der Region diskutieren. Die online-Plattform soll zudem zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Ulm und der Region die Möglichkeit bieten, interessante Projekte und Initiativen vorzustellen.
Wie soll das funktionieren? Der Zugang zur virtuellen Plattform ViMA ist für alle Bürger*innen offen, um mitmachen zu können, braucht es eine kostenlose Registrierung.  
Durch interessante inhaltliche Angebote und individuelle Betreuung können auch ältere und noch nicht so technikvisierte Menschen mitmachen. Das ist in Zeiten von Corona bedeutsam, aber kann auch später eine wertvolle Möglichkeit sein, sich zu begegnen.  
Zu Gast im Podcast sind Carmen Stadelhofer, Viktoria Kurnosenko, Isolde Gati, Elsa Koch und Horst Buchmann vom Institut für virtuelles und reales Lernen in der Erwachsenenbildung an der Universität Ulm (ILEU) e. V. . 

Beteiligung in der cleveren Stadt

Ein Arbeitsplatz. Viele Post it's. Es scheint kreativ zu sein!

Was sind eigentlich die Bürgerbeteiligungen, welche von der Digiatlen Agenda im Rahmen  bestimmter Projekte durchgeführt werden? Wo kann ich als engagierter Bürger:inn von Ulm meine Ideen, Vorschläge und Kommentare, die Themengebiete wie Digitalisierung, Smart City und viele weitere Themen betreffen, äußern? Ich möchte meine Stadt selbst mitgestalten, doch wie kann ich dabei am besten vorgehen? Dieser Podcast dreht sich rund um die Bürgerbeteiligungen der Stadt Ulm. Diese und weitere Fragen werden nun geklärt. Außerdem wird ein Einblick rund um das Thema Bürgerbeteiligung gegeben. 

Linkliste: 

Luft- und Klimasensoren in Ulm

HawaDawa

Luftqualität, Umweltschutz und Gesundheit sind Themen, die nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Ulm stetig an Aufmerksamkeit gewinnen. Mit Sensoren legen wir im Projekt Zukunftskommune@bw die Basis für eigene städtische Messreihen am Eselsberg. Partner im Projekt ist der Technologieanbieter "HawaDawa", der 2020 vom Ministerium für Wirtschaft und Energie als "Digitales Startup des Jahres" ausgezeichnet wurde. In dieser Folge gibt Projektleiter Kai Weinmüller, vom Ulmer Initiativkreises nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. (unw), gemeinsam mit Karim Tarraf, dem Geschäftsführer von HawaDawa, spannende Einblicke in das Projekt und bisherige Erkenntnisse.

Gemessen werden Ozon, Stickstoffdioxid, Feinstaub, Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Die Daten können zum Beispiel dazu beitragen, den Zusammenhang von Klima und Verkehrsbelastung besser zu verstehen oder Verschmutzungsherde zu identifizieren. Ziel ist es, die Messdaten in die städtische Planung einfließen zu lassen und auf diese Weise gut informierte, datengestützte Handlungsempfehlungen ableiten zu können, um damit die Luft- und Lebensqualität langfristig zu erhöhen. Die gemessenen Daten werden auch über die städtische Datenplattform öffentlich zugänglich gemacht und stehen so zum Beispiel auch für forschende und wissenschaftliche Institute zur Verfügung.

Interessierte sind zudem herzlich eingeladen, an der öffentlichen Infoveranstaltung rund um das Thema Luft- und Klimasensoren in Ulm teilzunehmen. Wann: 22.04.21 um 19 Uhr. Anmeldung unter: info@unw-ulm.de 

Weiterführende Links:

Was gibt es neues im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm?

Was gibt es neues im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm? Darüber erzählen Larissa Heusohn von engagiert in ulm e.V. und Nathalie Wingartz von der Digitalen Agenda der Stadt Ulm. In dieser Folge erfahrt ihr, wie ihr Euch bei engagiert in ulm. e.V über spannende neue Ehrenamtsfelder informieren könnt und welche Angebote der Verein auch speziell für Vereine und Einrichtungen bietet. Außerdem wird es um das gemeinsame Projekt "kurz und gut" gehen, das neue Trends im Bereich des Ehrenamts aufgreift und es Interessierten ermöglicht, sich unverbindlich, lokal und zeitlich befristet einzubringen und so erst einmal ins Engagement hineinzuschnuppern. Zudem berichten die beiden Gäste von der Ulmer Freiwilligenmesse, die vom 6. bis 12. März 2021 in neuem Format online stattfindet und zu der alle herzlich eingeladen sind. An sieben Tagen präsentieren sich gemeinwohlorientierte Institutionen, Vereine und Initiativen im Online-Format und zeigen die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm auf. Auch die Digitale Agenda bietet im Rahmen der Zukunftskommune@bw gemeinsam mit engagiert in ulm e.V. und der Fachabteilung für Bildung und Soziales zwei interaktive Mitmach-Workshops zum Thema Kurzzeitengagement an (mehr Infos siehe Linkliste).

Weiterführende Links:

Ulm4CleverCity

Smart City - ein großer Begriff, der von vielen Menschen unterschiedlich aufgenommen wird. Doch was heißt es genau, wenn sich eine Stadt auf den Weg macht, zur Smart City zu werden?
Die Stadt Ulm darf genau das seit dem letzten Jahr herausfinden! Sie wurde als eine von 13 deutschen Städten vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) dafür ausgewählt, sich auf den Weg zu machen. In einem Prozess von insgesamt 7 Jahren legt Ulm die Leitlinien dafür, wie die Stadt gemeinsam mit Bürger:innen digital Gestalt annehmen soll. Sabine Meigel stellt in dieser Podcastfolge vor, wie so ein Prozss aussieht, was es dabei zu berücksichtigen gilt und vor allem: was die Ulmer Bürger:innen davon haben! 

Weiterführende Links:

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Sendezeit

Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr 4wöchig, nächste Sendung am 26.10.2021

Sendet seit

07. Sep 2020

Redaktion

Digitale Agenda