Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Digitalisierung

Besuchertrend in der Innenstadt messen

Im Rahmen des Projektes Ulm4CleverCity wird die Stadt Ulm seit 2020 als Smart City Modellstadt vom Bundesinnenministerium gefördert. Auf dem Weg zur Smart City setzt die Stadt erste kleinere Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft um. Dabei hat es sich die Stadt Ulm zum Fokus gemacht, neue Techniken für sich zu identifizieren, gemäß des Ulmer Erfindergeistes ausgiebig zu testen, und dabei die Bürgerschaft an den Projekten und Ideen zu beteiligen. Dazu gehört auch, die eingesetzte Technik zu erläutern und größtmögliche Transparenz bei der Umsetzung der Vorhaben zu bieten. Genau deshalb möchten wir im heutigen Podcast über eines dieser kurzfristigen Projekte sprechen, das die Geschäftsstelle Digitale Agenda mit der citysens GmbH zusammen umsetzt.  
In Zeiten von Corona interessiert es mehr denn je, ob an häufig besuchten Orten viele oder wenige Menschen unterwegs sind. Gleichzeitig gibt es wenige datenschutzfreundliche und kostengünstige Möglichkeiten, einen solchen Besuchertrend zu ermitteln. Die Stadt Ulm hat sich nach einer ausgiebigen Marktrecherche entschieden, für genau diesen Anwendungsfall sogenannte ["Paxcounter"](https://github.com/cyberman54/ESP32-Paxcounter) zu testen. In einem ersten Test in der Innenstadt wird herausgefunden, wie gut sich mit Hilfe der Paxcounter ein Auslastungstrend für einzelne Straßen in der Innenstadt feststellen lässt.   
In der heutigen Sendung wollen wir deshalb darüber sprechen, wie solche Paxcounter funktionieren, was sie messen & warum sich die Stadt Ulm überhaupt für dieses Thema interessiert.

Linkliste:

Was gibt es neues im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm?

Was gibt es neues im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm? Darüber erzählen Larissa Heusohn von engagiert in ulm e.V. und Nathalie Wingartz von der Digitalen Agenda der Stadt Ulm. In dieser Folge erfahrt ihr, wie ihr Euch bei engagiert in ulm. e.V über spannende neue Ehrenamtsfelder informieren könnt und welche Angebote der Verein auch speziell für Vereine und Einrichtungen bietet. Außerdem wird es um das gemeinsame Projekt "kurz und gut" gehen, das neue Trends im Bereich des Ehrenamts aufgreift und es Interessierten ermöglicht, sich unverbindlich, lokal und zeitlich befristet einzubringen und so erst einmal ins Engagement hineinzuschnuppern. Zudem berichten die beiden Gäste von der Ulmer Freiwilligenmesse, die vom 6. bis 12. März 2021 in neuem Format online stattfindet und zu der alle herzlich eingeladen sind. An sieben Tagen präsentieren sich gemeinwohlorientierte Institutionen, Vereine und Initiativen im Online-Format und zeigen die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm auf. Auch die Digitale Agenda bietet im Rahmen der Zukunftskommune@bw gemeinsam mit engagiert in ulm e.V. und der Fachabteilung für Bildung und Soziales zwei interaktive Mitmach-Workshops zum Thema Kurzzeitengagement an (mehr Infos siehe Linkliste).

Weiterführende Links:

Die Piratenpartei: Entwicklungen im Bereich Digitales, Daten und Urheberrecht

Die Sprecherin für Digitalen Wandel der Piratenpartei, Anja Hirschel informiert uns über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Digitales, Daten und Urheberrecht: Von der Anschaffung einer Lizenz für den digitalen Brockhaus durch eine Bildungsministerin, über das pötzliche automatisierte Blocken einer Dokumentation durch Uploadfilter, die Umweltfolgen durch Bitcoins, was es mit der LUCA App auf sich hat und wieso Facebook australische Nachrichten sperrt.
Gast: Anja Hirschel
Moderation: Michael Troost

Ulm4CleverCity

Smart City - ein großer Begriff, der von vielen Menschen unterschiedlich aufgenommen wird. Doch was heißt es genau, wenn sich eine Stadt auf den Weg macht, zur Smart City zu werden?
Die Stadt Ulm darf genau das seit dem letzten Jahr herausfinden! Sie wurde als eine von 13 deutschen Städten vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) dafür ausgewählt, sich auf den Weg zu machen. In einem Prozess von insgesamt 7 Jahren legt Ulm die Leitlinien dafür, wie die Stadt gemeinsam mit Bürger:innen digital Gestalt annehmen soll. Sabine Meigel stellt in dieser Podcastfolge vor, wie so ein Prozss aussieht, was es dabei zu berücksichtigen gilt und vor allem: was die Ulmer Bürger:innen davon haben! 

Weiterführende Links:

Teilhabe am digitalen Wandel

Digitale Agenda

In der Zukunftsstadt 2030 soll Digitalisierung von unten gestaltet werden. Das bedeutet, dass die Bürger*innen bei der Digitalisierung nicht nur mitgenommen, sondern über unterschiedliche Formate in die Gestaltung der Digitalisierung mit einbezogen werden. Dabei spielen lebenslanges Lernen und generationenübergreifende Begegnungen und Projekte eine wichtige Rolle. Welche Angebote es dabei für die Ulmer*innen gibt, welche Ergebnisse bereits sichtbar sind und wie vielfältig die Themen sich gestalten, darüber berichten Dr. Markus Marquard und Theresa Kocher vom ZAWiW der Uni Ulm.

Kaffeeklatsch: Mobilität und Digitalisierung  

Mobilität und Digitalisierung - was hat das eigentlich miteinander zu tun? Und wieso interessieren sich Städte dafür? Martin und Katharina geben in der heutigen Podcastfolge einen Einblick, welche aktuellen Herausforderungen es in diesem Zusammenhang gibt - für Städte genauso wie auf individueller Ebene. Sie stellen vor, mit welchen Projekten im Bereich digitale Mobilität sich die Digitale Agenda der Stadt Ulm im letzten Jahr beschäftigt hat und ordnen die Projekte ins aktuelle Mobilitätsgeschehen ein.

Linkliste

- Zukunft Mobilität

digitransit in Ulm

- Stadt Ulm auf github

- Homepage Verschwörungshaus

- Termine Verschwörhaus

- Homepage Digitale Agenda

- Anmeldung zum Newsletter

- Twitter @ulm2030

DASU - Zentrum für Digitalisierung, Analytics und Data Science Ulm

Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Bewältigung der Digitalen Transformation für die Wirtschaft ist, insbesondere für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region. Themen wie Data Science, Data Analytics und Künstliche Intelligenz sind an der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm durch zahlreiche Professorinnen und Professoren vertreten - in Forschung und Lehre. Ziel des im Aufbau befindlichen Forschung-Transfer-Instituts „DASU - Zentrum für Digitalisierung, Analytics und Data Science Ulm“ ist es, neueste Forschungsergebnisse in die Wirtschaft zu transferieren. Das DASU wird gemeinsam von Universität, Technischer Hochschule, IHK Ulm, Stadt Ulm und Unternehmen der Region getragen. Die Konzeption des DASU ist in mehrerer Hinsicht einmalig - wir stellen es vor.

Gast: Prof. Dr. Karsten Urban
Moderation: Frank Riethdorf

LoRaWAN - ein Netz für das Internet der Dinge in Ulm

Seit Sommer 2020 zeigt die Stadt Ulm auf dem Weinhof mit dem "LoRaPark" (https://lorapark.de/) einen Schaugarten für sensorbasierte Lösungen für den städtischen Alltag - all diese sensorbasierten Lösungen funktionieren über LoRaWAN. LoRaWAN ist ein Netz für das Internet der Dinge, das von der ehrenamtlichen Ulmer TTN Community und der Unternehmerinitiative initiative.ulm.digital nach Ulm geholt wurde. Dieses Netz ist offen und kostenlos für Alle nutzbar, damit in Ulm und Umgebung für alle interessierten Bürger und Unternehmen eine Infrastruktur geschaffen wird, mit der das Internet der Dinge für jeden greifbar wird und sich ein direkter Nutzen für die Bürgerschaft ableitet.

Was genau hinter LoRaWAN steckt, wie's funktioniert, wie dieses Netz für das Internet der Dinge nach Ulm gekommen ist und wie interessierte Bürger:innen selbst aktiv werden können - darum gehts heute in unserem Podcast mit Mattihas und Jakob von der Ulmer TTN Community.

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Interkommunale Zusammenarbeit bei Open Source Software Entwicklung

Im Rahmen ihrer Förderprojekte versuchen sich die Stadt Herrenberg und die Digitale Agenda der Stadt Ulm an der etwas anderen Art der kommunalen Zusammenarbeit - und zwar an gemeinsamer Weiterentwicklung von Freier/Open-Source-Software. Beide Städte arbeiten mit der freien Software "digitransit", einer Mobilitätsauskunft, die verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpft und so die beste Route ans Ziel errechnet. Digitransit wird von der Verkehrsbehörde in Helsinki unter freier Lizenz entwickelt, was es Dritten erlaubt, den zugrundeliegenden Code der Software kostenlos anzuschauen, zu benutzen, weiter zu verbreiten und auf einen anderen Anwendungsfall anzupassen. Und genau das machen Ulm und Herrenberg zusammen. Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, wie genau sie aussieht, warum auch hier Zusammenarbeit zwischen Kommunen wichtig ist aber auch über welche Probleme die Städte stolpern - darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Ansgar und Katharina. 

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Projekt Zukunftskommune@bw - Innovation aus der Stadt für die Stadt

In dieser Folge von Ulm.Zukunft.Stadt geht es um das Projekt Digitale Zukunftskommune@bw, das im Rahmen eines Förderwettbewerbes vom Innenministerium BW gefördert wird. Im Projekt werden neue digitale Lösungen aus den Themenfeldern Leben im Quartier, Mobilität, Umwelt, Energie, Ver-/Entsorgung« sowie Handel erprobt und umgesetzt. Projektgebiet ist der Eselsberg. Zentral ist dabei, die Menschen vor Ort in die Vorhaben mit einzubeziehen und mit ihnen Ideen zu entwickeln Neues zu testen und Dinge gemeinsam umzusetzen. 

Im Podcast wird Nathalie Wingartz, die im Projekt mitarbeitet, speziell über die Besonderheiten von Förderwettbewerben, über schrittweises bürgerzentriertes Arbeiten und über die bisherigen Ergebnisse des Projekts berichten. Außerdem wird es um die kommende Bürgerwerkstatt gehen, die am 24.10.20 am Eselsberg stattfindet und zu der alle herzlich eingeladen sind.

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