Die weltweit vorhandenen Ressourcen sind begrenzt. Die Fragen der Verteilung betreffen uns schon längst. Pestizideinsatz bei der Nahrungsproduktion im Ausland ist vielleicht das verständlichste Beispiel für unsere direkte Abhängigkeit von den Zuständen in den Produktionsländern, Klimawandel ein weiteres. Der Sack Reis, der in China umfällt, geht uns also immer etwas an.
Gemeinsam mit den Ländern des Südens können wir die zukünftigen Fragestellungen unserer EinenWelt angehen.
Weltfunk ist eine gemeinschaftliche Sendereihe lokaler NGOs und wurde initiiert mit Hilfe des Projekts Ein Sack Reis in China und Wir“
Ein kleines Waldstück an der Uni Ulm wurde erneut besetzt. Wieso, weshalb, warum und was dort passieren soll erzählen uns einige der Menschen, die dort jetzt in Baumhäusern wohnen live im Studio.
Etwa 100.000 tibetische Kinder mit 4 und 5 Jahren sowie weitere 800.000 zwischen 6 und 18 Jahren wurden für ihre Ausbildung in Internaten kaserniert. Die Teilnahme ist verpflichtend, kleine Schulen vor Ort wurden geschlossen. Unterrichtssprache ist Chinesisch – auch die Gute-Nacht-Geschichte für die Kleinsten. Die Erziehung ist darauf angelegt, aus den Tibetern Chinesen zu machen. Kinder und Eltern leiden unter der Trennung und der zunehmenden Entfremdung. Die Sendung zeigt auf, dass und wie Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping den Kindern nicht nur ihre Kindheit, sondern auch ihre tibetische Identität stiehlt. Dazu gibt es wieder Meldungen, Kommentare und – natürlich – Musik, diesmal von John Lennon.
Seit 2014 verfolgt Chinas Präsident Xi Jinping eine Strategie zur Bekämpfung der Armut in seinem Land. Die Ergebnisse sind nicht sehr transparent. Die meisten Tibeter würden jedenfalls gern auf die „Segnungen“ dieser Programme verzichten. Warum? Das untersucht die Sendung und kommt zu dem Ergebnis: Alle Maßnahmen von Präsident Xis Kampagne zur Armutsbekämpfung haben für die Tibeter fatale Auswirkungen.
Dazu gibt es wieder Meldungen und natürlich Musik. Redaktion: Sonja Putz und Bernd During von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm
Das diesjährige festival contre le racisme (fclr) geht in den Endspurt. Wir haben Gäste aus dem Orga-Team im Studio, plaudern über die vergangenen Veranstaltungen und blicken auf die kommenden Events.
Millionen Tibeter werden im Rahmen gigantischer Aktionen umgesiedelt und umerzogen. „Weg vom religiös geprägten Bauern oder Nomaden, hin zum parteitreuen und flexiblen Industriearbeiter“ lautet die Vorgabe der chinesischen Führung. Das wirft Fragen auf: Wie funktionierte Tibets Wirtschaft vor dem chinesischen Einmarsch? – und: Was haben die Tibeter von alledem?Die Sendung versucht, darauf Antworten zu finden. Dazu gibt es wieder Meldungen und natürlich Musik, diesmal von Nora Jones.
Redaktion: Sonja Putz und Bernd During von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm
Im Februar hat sich der 25- jährige Singer/Songwriter Tsewang Norbu in Tibets Haupstadt Lhasa selbst verbrannt. Damit wollte er seinen Protest gegen die Tibetpolitik der chinesischen Regierung ausdrücken. Nun lässt die Partei Norbus Spuren in Chinas Sozialen Medien und aus Musik-Apps entfernen... Was ist das für eine Partei, die eine derart menschenverachtende Politik entwirft und durchsetzt? Die Sendung betrachtet Ereignisse aus der Parteigeschichte bis heute und fragt: Die KPCh – eine Partei der Hybris? Durch die Sendung begleitet uns Musik von Tsewang Norbu.
Redaktion: Sonja Putz und Bernd During von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm
Aber halt, ist das überhaupt sinnvoll? Wir gehen unserer Kleidung auf den Grund: Wo und wie sie produziert wird, wer sie herstellt und wie sie verkauft wird. Und wo sie nach ihrer Nutzung landet. Wir waren auf einer Future Fashion Tour der Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit dabei und haben mit den Guides gesprochen.
„Über Xi Jinping kann man nicht mehr als normalen Menschen reden, er soll jetzt unantastbar sein und unbesprechbar.“ Mit diesem Argument verhinderte Chinas Führung die Vorstellung eines Buches über den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. Die Sendung geht dem Werdegang dieses „Unbesprechbaren“ nach und fragt, was China und die Welt von dem Mann zu erwarten haben, der die höchsten Ämter in China auf sich vereint – und dies seit Neuestem auf Lebenszeit.
Dazu Meldungen und wie immer: Musik. Redaktion: Sonja Putz und Bernd During
von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm
Der Weltfunk will dem Hass im Netz auf den Grund gehen.
Woher kommt er? Was soll all der Hass? Und was kann man dagegen tun? Eine internationale Perspektive darf natürlich auch nicht fehlen. Reinhören und ...spread love, not hate!