Stadt Ulm

Die Integreat App der Stadt Ulm: "Orientierung leicht gemacht" - Christina Scheel

Wie findet man sich in einer neuen Stadt zurecht, wenn Sprache, Behörden und Abläufe noch gänzlich ungewohnt sind? Welche Informationen braucht man, um den Alltag zu organisieren, gesellschaftlichen Anschluss zu finden und sich Schritt für Schritt in der neuen Umgebung einzuleben? Und wo findet man all diese Informationen zuverlässig? In der heutigen Ausgabe der Plattform geht es um die Integreat App Ulm – einen kostenlosen und mehrsprachigen digitalen Wegweiser für Menschen, die neu in Ulm sind. Der digitale Alltags-Guide bündelt wichtige Informationen zu Themen wie Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Behörden oder Freizeit und hilft dabei, sich im Alltag schneller zurechtzufinden. Die Inhalte werden gemeinsam mit zahlreichen lokalen Einrichtungen, ehrenamtlich Engagierten sowie Hauptamtlichen erstellt und regelmäßig aktualisiert.

Zu Gast bei Michael Troost ist heute Christina Scheel, Mitarbeiterin der Teilhabeförderung für Drittstaatsangehörige beim Sachgebiet Chancengerechtigkeit und Vielfalt der Stadt Ulm. Christina spricht darüber, wie die Idee zur App entstanden ist, welche Herausforderungen Menschen beim Ankommen in einer neuen Stadt erleben und warum verlässliche Informationen dabei so wichtig sind. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis zeigt sie, wie die App Menschen mit Einwanderungsgeschichte unterstützt und gleichzeitig Fachkräfte, Ehrenamtliche und Beratungsstellen entlastet werden – und wie auf diese Weise letztlich die gesamte Stadtgesellschaft profitiert.

Die interkulturellen Sportcoaches Jamil Hassan & Hrvoje Radman

Neues Sportprojekt in Ulm! Seit Jahresbeginn sind die beiden interkulturellen Sportcoaches Jamil Hassan und Hrvoje Radman in der Donaustadt nun im Einsatz. Als einer von drei Standorten im Land wollen der Württembergische Landessportbund (WLSB) und die Stadtverwaltung (Abteilung Chancengerechtigkeit und Vielfalt) in Ulm Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung schneller und besser an die Sportvereine heranführen. Jamil und Hrvoje sollen helfen, Barrieren abzubauen und die Leute direkt auf den Rasen, die Plätze und in die Hallen zu bringen. An verschiedenen Orten bieten sie deshalb niederschwellige Bewegungsangebote an, helfen beim Einstieg in den Verein und unterstützen die Vereine bei der Sensibilisierungsarbeit für interkulturelle Kompetenz.

Denn: Vielen zugezogenen Menschen ist die deutsche Vereinskultur (Breitensport etc.) schlicht und ergreifend fremd. Und die Vereine haben mitunter noch Hemmungen, Migrantinnen und Migranten entsprechend willkommen zu heißen. Sport und vor allem das gesellige Drumherum wären aber für Alt und Jung, für Frau und Mann, für Menschen mit oder ohne Behinderung, kurzum für die ganze Sport-Familie der unkomplizierteste Weg, um Vorurteile abzubauen, die Sprache zu lernen und neue Freundschaften zu schließen.

Die Digitale Agenda der Stadt Ulm - jetzt wirds technisch!

Die Abteilung Digitale Agenda der Stadt Ulm gehört zum strategischen Bereich des Oberbürgermeisters. Das Team aus 16 Personen ist sehr interdisziplinär zusammengesetzt - von Informatik, über Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Ingenieurwesen und Verwaltungsfachkräften bis zu nachhaltiger Unternehmensführung. Die Digitale Agenda entwickelt und testet innovative digitale Lösungen für und mit der Ulmer Bürgerschaft und der Ulmer Stadtverwaltung. In gewissen Maßen ist die Digitale Agenda die Ideenschmiede der Stadt Ulm für digitale Strategien. Was sich so im digitalen Wandel tut und welche unkonventionellen Lösungen es gibt, hört ihr heute.

Stadt Ulm - Mobilität

Die Stadt Ulm verfolgt das Ziel ihren Bürger*innen auch in Zukunft den Zugang zu Mobilität als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und ökonomische Entwicklung zu sichern. Gleichzeitig ist es erklärtes Ziel die Mobilität möglichst umweltverträglich zu gestalten und die bestehenden Belastungen durch das Verkehrssystem auf ein Minimum zu reduzieren sowie eine möglichst hohe Effizienz der Verkehrsleistung zu erreichen. Auf Beschluss des Gemeinderates hat die Stadtverwaltung ein kommunales Handlungsprogramm Mobilität erstellt, mit dem Maßnahmen zur Erreichung der Mobilitätswende in der Region eingeleitet wurden. Schwerpunkte sind der Ausbau des ÖPNV und SPNV, die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur sowie die Förderung der Elektromobilität und Shared Mobility-Angebote. Mehr darüber, erzählt euch Torsten Fisch in der Plattform. 

Der Konflikt hinter dem Verschwörhaus

Ein Vortrag im Verschwörhaus (Credit: www.verschwoerhaus.de)

Am 1. Juli 2016 bekam das Verschwörhaus eine neue Heimat, dabei handelt es sich um eine ehemalige Sparkassenfiliale am Weinhof.  Inzwischen ist der Verein aus diesem Gebäude ausgezogen und konkurriert mit der Stadt Ulm um die Markenrechte des Verschwörhauses.
Das Verschwörhaus ist ein gemeinnütziger Verein aus Ulm. Im Verein versammeln sich Menschen, die sich aktiv an digitaler Innovation beteiligen wollen, Menschen darin ausbilden und Workshops anbieten. Was das Verschwörhaus genau ausmacht und welchen Konflikt es mit der Stadt Ulm gibt, erfahren wir von dem Mitglied der Verschwörhaus-Community, Jurek Lang. Er absolvierte außerdem ein freies soziales Jahr bei der Stadt Ulm, in diesem begleitet er den Austausch zwischen Stadt und ehrenamtlichen Vereinen.

m25 - was steht an?

Als städtischer Erlebnisraum gewährt der m25 Eindrücke in die Arbeit der Münsterbauhütte und in aktuelle stadtpolitische Themen. Mit dem Flugsimulator „Birdly“ hält er darüber hinaus ein einmaliges virtuelles Erlebnis bereit. Zum 19. November gibt es für das m25 einen Grund zu feiern: Die Wiederöffnung steht am 19. November an. Zusätzlich gibt's ein Bühnenprogramm mit Musik und Showeinlagen. Darüber spricht Sigrid Herter bei Jacob Spiegl in der Plattform. 

Markt der Möglichkeiten: Stadt Ulm

Holger Kissner

Am 30. Juli 2021 fand auf dem Münsterplatz in Ulm der Markt der Möglichkeiten statt. Dort präsentierten unterschiedliche Organisationen ihre Projekte rund um die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und kamen mit vielen Bürger*innen ins Gespräch über ihre Arbeit. 
Der Stand der Stadt Ulm wurde von Holger Kissner, dem Klimaschutzmanager der Stadt, betreut. 
Die Kernaufgabe der Stadt Ulm ist es, die Klimaschutzziele einzuhalten und somit die Zukunft für die Ulmer*innen weiterhin zu sichern. 
Was die Stadt noch für Projekte zum Thema Nachhaltigkeit plant, erfahrt ihr im Podcast.

Das sind wir und wir sind viele: SJR Ulm vol. 01

hin&weg – die Jugendmesse

Die heutige Plattform ist der Beginn einer neue Reihe in der sich Gruppen, Veranstaltungen und Instutionen die dem Stadtjugendring angehören vorstellen.

Der Wunsch, einige Zeit im Ausland zu verbringen, ist bei Jugendlichen trotz oder wegen Corona ungebrochen. Doch die Unsicherheit ist groß und die Suche nach dem passenden Programm, einer seriösen Organisation und finanzieller Unterstützung gestaltet sich im weltweit wachsenden Markt immer schwieriger. Die Jugendmesse für Auslandsaufenthalte „hin&weg“ setzt genau hier an. Nachdem die für Oktober 2020 geplante Messe aufgrund der aktuellen Lage leider abgesagt werden musste freuen wir uns nun auf die erste „hin&weg Online“ am 27. 2. 2021. Von AuPair über Schulaufenthalte bis work&travel oder Freiwilligendienste bietet die Messe zum sechsten Mal ein breites Angebot für Interessierte von 8 bis 27 Jahren, Eltern und MultiplikatorInnen. Welche weitere Angebote auch durch das Jahr abrufbar sind, welche Programme es gibt und wie das alles funktioniert… darüber wird die Leiterin der Angebots, Dana Hoffmann im Gespräch mit Moderator Rainer Markus Walter Auskunft geben.

 

Coronaunterstützung für Ältere

Vielen älteren Menschen fällt es schwer, sich für die Impfungen gegen COVID-19 anzumelden und alleine den Weg zum Ulmer Impfzentrum zu schaffen. Die Stadtverwaltung will deshalb älteren Menschen Hilfe bei der Vereinbarung der Impftermine und auf dem Weg zur Impfung anbieten.
Im Moment gibt es allerdings nicht genügend Impfstoff für alle impfwilligen älteren Menschen. Sobald aber in Ulm wieder mehr Impfstoff verfügbar ist, steht ein Netzwerk an Helfer*innen bereit, um den älteren Mitbürger*innen zu helfen.
Mitarbeiter*innen der Abteilung Soziales der Stadt und der haupt- und ehrenamtlichen Unterstützungssysteme in den Quartieren werden diese Hilfestellung leisten. Ein konkreter Aufruf mit Telefonnummern, unter denen man sich bei Bedarf melden kann, soll -sobald es losgehen kann- über die bestehenden Kooperationspartner*innen in den Sozialräumen direkt an die älteren Bürger*innen gerichtet werden. Bis es soweit ist, bittet die Stadt um Geduld.

Projekt Zukunftskommune@bw - Innovation aus der Stadt für die Stadt

In dieser Folge von Ulm.Zukunft.Stadt geht es um das Projekt Digitale Zukunftskommune@bw, das im Rahmen eines Förderwettbewerbes vom Innenministerium BW gefördert wird. Im Projekt werden neue digitale Lösungen aus den Themenfeldern Leben im Quartier, Mobilität, Umwelt, Energie, Ver-/Entsorgung« sowie Handel erprobt und umgesetzt. Projektgebiet ist der Eselsberg. Zentral ist dabei, die Menschen vor Ort in die Vorhaben mit einzubeziehen und mit ihnen Ideen zu entwickeln Neues zu testen und Dinge gemeinsam umzusetzen. 

Im Podcast wird Nathalie Wingartz, die im Projekt mitarbeitet, speziell über die Besonderheiten von Förderwettbewerben, über schrittweises bürgerzentriertes Arbeiten und über die bisherigen Ergebnisse des Projekts berichten. Außerdem wird es um die kommende Bürgerwerkstatt gehen, die am 24.10.20 am Eselsberg stattfindet und zu der alle herzlich eingeladen sind.

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