Geflüchtete

Das LOOK AHEAD!-Projekt des Oberlin e.V. - Sozialarbeiter Jochen Beuter

Das Projekt LOOK AHEAD! des Oberlin e.V. steht vor dem Aus. Vor gut fünf Jahren wurde LOOK AHEAD! als Teil des Modellprojekts männlich.jung.geflüchtet ins Leben gerufen. Inzwischen bietet es hunderten Geflüchteten eine wichtige Anlaufstelle in Ulm. Hier erfahren die jungen Männer Unterstützung, Beratung und eine kompetente Alltagsbegleitung. Themen wie Arbeit/Schule, Zurechtfinden im Behördendschungel, Gesundheit etc. stehen auf der Tagesordnung. Und hin und wieder fällt auch Mal ein ernstes Wort. Schließlich handelt es sich in der Regel um männliche Geflüchtete im Alter zwischen 18 bis 27 Jahren, die durch besonders riskante Verhaltensweisen auffällig geworden sind und durch bestehende Angebote nicht ausreichend erreicht werden konnten - eine oft argwöhnisch beäugte Gruppe. Trotz intensiver Bemühungen um eine Anschlussfinanzierung hat LOOK AHEAD! zuletzt eine schmerzhafte Absage erhalten.

In der Plattform bieten wir heute Sozialarbeiter Jochen Beuter vom Oberlin e.V. Gelegenheit, das Projekt vorzustellen und über die bisherigen Erfolge sowie aktuelle Herausforderungen zu sprechen.

Das PSZ Neu-Ulm stellt sich vor

Das Psychosoziale Zentrum für traumatisierte Geflüchtete (psz) ist ein sicherer Ort für Menschen, die vor Gewalt oder Verfolgung nach Deutschland geflüchtet sind. Diese Personen haben extrem bedrohliche Situationen überlebt, die bei einigen zu Traumafolgestörungen geführt haben. Das PSZ unterstützt Menschen mit psychosozialer Beratung und Psychotherapie, bei Bedarf dolmetschergestützt. Das PSZ möchte den Hörerinnen und Hörern gerne einen Einblick in ihre Arbeit als Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin im Psychosozialen Zentrum geben. Sie erzählen von den Themen, die sie beschäftigen, sie möchten Einblicke in die Perspektiven und Erfahrungswelten ihrer Klienten geben und mit Ihnen teilen, warum diese Arbeit sehr viel Freude macht.

Was erwartet Minderjährige, die nach Deutschland geflüchtet sind?

Der heutige Podcast des Kepler-Gymnasiums ist auf Englisch und widmet sich dem Thema minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind. Die Schüler*innen erklären den Prozess, den diese jungen Menschen hier in Deutschland durchlaufen, und haben dazu einen Klassenkameraden aus der Ukraine interviewt.

Rassismus und Asyl

Ein Stacheldrahtzaun

Ein leidiges Thema, das man aber auch kaum oft genug skandalisieren kann. Wie Rassismus eine zunehmend restriktive Asylpolitik bestimmt, was die rechtlichen Grundlagen sind und wie NGOs in Ulm zu diesem Thema zusammenarbeiten, all das erörtern wir in dieser Ausgabe des Weltfunk mit Gästen von amnesty international.

Trauma-Therapie für Geflüchtete

Nach der Flucht aus den Kriegs- oder Krisengebieten der Welt hier angekommen zu sein, bedeutet auch, lebensbedrohlichen Situationen entkommen zu sein. Neben der glücklichen Tatsache, überlebt zu haben, und der Hoffnung, hier in Sicherheit zu sein, besteht oft der innere Stress der grausamen Erfahrungen weiter fort. Traumatherapeutische Hilfe ist schwer zu finden, insbesondere, wenn Deutschkenntnisse noch fehlen. Die Caritas Ulm-Alb-Donau und das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm haben ein besonderes Angebot für geflüchtete Menschen: Sie bieten Trauma-Therapie mit Übersetzung durch Sprachmittler für geflüchtete Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Durch die Zusammenarbeit der beiden Stellen werden betroffene Familien in besonderer Weise unterstützt. Christine Krug (Caritas Ulm-Alb-Donau) und Manfred Makowitzki (Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm) stellen das Angebot vor und berichten aus der Arbeit mit geflüchteten Menschen.

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