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peace on air - Das Ulmer Friedensradio

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WAS BEDEUTET EIGENTLICH FRIEDEN?
UND IST DAS GEGENTEIL DAVON IMMER KRIEG?

WIR HABEN NICHT AUF ALLES EINE ANTWORT,
ABER WIR DENKEN VIEL DARÜBER NACH.

In der Sendereihe peace on air - Das Ulmer Friedensradio greifen wir wichtige Themen dazu auf

- aus den Ulmer Friedenswochen und der Friedensbewegung.

Schaltet ein! Alle vier Wochen, dienstags, um 17 Uhr.

Erstmals am 04.06.2024, dann weiter am 02.07. und 30.07. und 27.08. und 24.09. und 22.10. und 19.11. und 17.12.2024 ...

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Pädagogik: Ist es richtig, wenn die Bundeswehr schon in den Schulen wirbt?

Schule und Ruestung

Es war einmal: „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ … und „Meine Kinder kriegt ihr nicht!“ Das alles ist offensichtlich nicht mehr gültig: Heute wird nicht mehr auf Dialog gesetzt, eine Verständigung bei Konflikten auf Augenhöhe gilt als „naiv“. Es gilt nur noch die Auseinandersetzung mit Hilfe von Stärke und mittels militärischer Aufrüstung auf allen Kanälen. Was zählt, ist ein Umdenken in allen Lebensbereichen weg von der Friedensfähigkeit und hin zu einer kriegstüchtigen, leidensfähigen und opferbereiten Gesellschaft – einschließlich ihrer Kinder. Wir brauchen dafür wieder Kanonenfutter.

Ist es vor diesem Hintergrund noch verwunderlich, dass in Ulm die Straßenbahn „Otl Aicher“ mit militärischen Tarnfarben Tag für Tag für Bundeswehr-Nachwuchs wirbt und sich niemand öffentlich darüber aufregt, auch wenn der überzeugte Pazifist Otl Aicher sich deswegen im Grab umdrehen würde? Und angesichts all dessen ist es auch nur folgerichtig, wenn die Bundeswehr jetzt aktiv in die Schulen geht und mit Wissen (und mit offensichtlichem Gutdünken?) der Lehrkräfte in den Schulen für Kanonenfutter Ausschau hält – bzw. in deren Logik: Die Heranwachsenden über eine militärische Laufbahn informiert, und zwar mit aussichtsreichen und gut dotierten beruflichen Aufstiegschancen.

Die Ulmer Friedensredaktion hatte zu diesen Thema Dr. Heinz Klippert zu Gast. Er ist Ökonom, Soziologe und Dozent am Lehrerfortbildungsinstitut Landau. Er thematisiert die in Politik und Medien kommunizierten Botschaften zu Aufrüstung, Wirtschaftssanktionen und Kriegsertüchtigung und reflektiert deren Auswirkungen auf Schüler*innen und Heranwachsende. Er hinterfragt das derzeitige „Gut-Böse-Denken“ und die aktuelle Kriegslogik und Rüstungsoffensive. In diesem Zusammenhang sieht er eine besondere Verantwortung im Bildungsbereich: „Friedensbildung ist mehr als einseitige Bundeswehrwerbung und mentale und emotionale Kriegsertüchtigung.“ Er sieht in der gewaltfreien Konfliktlösung, der Kriegsprävention und der Friedensarbeit zentrale Gegengewichte gegen die weit verbreitete und unreflektierte Kriegsrhetorik.

Der Podcast ist ein Weckruf für Pädagogen

Moderation der Sendung: Lothar Heusohn


Weiterführende Informationen und Anregungen:

Friedensphantasie entwickeln – Anregungen zur Förderung kriegskritischen Denkens von Heinz Klippert – https://wissenschaft-und-frieden.de/artikel/friedensphantasie-entwickeln/

Peace Sounds – Stimmen aus dem Globalen Süden: Sri Lanka

Bilder und Geschichten von Gewalt, humanitärem Leid und Flucht strömen täglich durch die Medien. Aber: was wissen wir tatsächlich von den Hintergründen und Zusammenhängen der Konflikte im Globalen Süden? Was wissen wir, z.B. was derzeit in Sri Lanka passiert?

In den 1980ern floh Singham vor dem Krieg in Sri Lanka ins Exil nach Deutschland. Im Abschiebeknast wurde er zum Aktivisten. In den 1990ern kehrte er zurück nach Sri Lanka – obwohl der Krieg noch immer tobte.
Er wollte mit den vom Krieg Betroffenen gemeinsam Überlebensstrategien entwickeln und umsetzen. Und wo immer möglich, dabei auch politische Fragen stellen und voranbringen: Welchen Einfluss hat die Kolonialzeit auch heute noch auf den Konflikt und die Gesellschaft in Sri Lanka? Wie kann Vergangenheitsbewältigung aussehen, wenn sie sowohl den Kern des Konflikts und gleichzeitig auch die Verletzungen des Krieges angehen will? Wie geht man mit dem Hass um?

Wir haben diese Sendung vom Tübinger Freien Radio „Wüste Welle“ übernommen. Mit der Sendereihe „Peace Sounds“ werden Menschen in den Mittelpunkt gestellt, die sich in wenig beachteten Konfliktregionen für eine gerechtere und friedlichere Welt engagieren.

Hintergrundinformationen zum Krieg in Sri Lanka:

https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/publikationen/magazin-amnesty/2013-3/sri-lanka-totgeschwiegenes-grauen#

https://www.medico.de/dossier-zum-krieg-in-sri-lanka-13421

https://www.medico.de/untersuchungsbericht-sri-lanka-usa-politisch-verantwortlich-fuer-blutiges-ende-des-buergerkriegs-19210

Flucht aus Afrika - Was sind die Ursachen?

Flucht aus Afrika

Warum riskieren junge Menschen aus afrikanischen Ländern immer wieder ihr Leben, um nach Europa zu gelangen? Die öffentliche Debatte darüber ist über weite Strecken von Unkenntnis und Fehleinschätzungen geprägt.

Keine Weltregion ist derart klischeebeladen wie der afrikanische Kontinent. Giraffen, Löwen, Elefanten – wer das Stichwort „Afrika“ in eine Suchmaschine eingibt, findet unter der Rubrik „Bilder“ vor allem Safari-Kitsch. Afrikaner:innen kommen in diesem Szenario kaum vor, wenn überhaupt als Servicepersonal für Touristen. Motto: „Africa is waiting for you“. In einem anderen Stereotyp stehen zwar Menschen im Mittelpunkt, sie sind aber nur Aufhänger für Spendenkampagnen großer Hilfsorganisationen. Die Botschaft lautet: Großzügige Europäer:innen unterstützen Afrikaner:innen in prekären Lebenslagen, zumeist im ländlichen Raum. Und dann gibt es noch ein drittes Szenario, das sich als Gegenentwurf begreift: Das aufstrebende, moderne und optimistische Afrika, häufig illustriert durch Skylines afrikanischer Megacities. Das Motto hier: Afrika, der „Chancenkontinent“.

Die Wirklichkeit ist: Afrika ist weder urbane Wachstumsmaschine noch Naturschauspiel noch rückständiges Dorfleben. Afrika ist hochgradig divers. Und zu dieser Diversität gehört auch, was spätestens in den Jahren 2014 bis 2016 unter dem Stichwort „Flüchtlingskrise“ ins kollektive Gedächtnis eingegangen ist. Ins Rampenlicht rückten nun „Fluchtursachen“. Das heißt, Fluchtursachenbekämpfung avancierte zu einer Art Mantra des politischen Betriebs. Die Zahl neu ankommenden Migrantinnen und Migranten sollte schnellstmöglich reduziert werden, teils durch restriktive Grenzpolitik, teils durch eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Herkunftsländern. Zentrales Problem dabei: Die öffentliche Debatte war und ist über weite Strecken – wieder einmal – von Unkenntnis und Fehleinschätzungen geprägt. Die Migrationsdebatte litt und leidet unter dem Umstand, dass sie vor allem um die Befindlichkeiten und Egoismen europäischer Länder kreist, nicht um die Gründe, warum junge Menschen aus afrikanischen Ländern immer wieder ihr Leben riskieren, um nach Europa zu gelangen. Sind es fehlende Arbeitsplätze, Gewaltkonflikte oder korrupte Regierungen? Sind es mehr?

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Peace on air - Das Ulmer Friedensradio mit Peace Sounds - PHILIPPINEN

PHILIPPINEN

„Zusammen neu beginnen“ – Derek Sanico über Versöhnungsarbeit auf Mindanao auf den Philippinen
Kaum eine Familie hat keine Tote zu beklagen. Vertreibungen, Verschwinden lassen, Folter, Entführungen, Granat- und Bombenangriffe haben seit Ende der 60er Jahre Generationen von Menschen auf Mindanao geprägt. Kinder wuchsen mit Angst, Misstrauen und Hass auf. Nun gibt es Hoffnung auf einen Neuanfang: nach erfolgreichen Friedensverhandlungen 2014 votierte 2019 eine Mehrheit für die „Autonome Region Bangsamoro in muslimisch Mindanao“. Seitdem sind die Kriegshandlungen weniger geworden, aufgehört haben sie nicht. Denn wie können Menschen ihren Hass überwinden und sich auf einen gemeinsamen Neubeginn einlassen? Derek Sanico hat es selbst geschafft und unterstützt nun Menschen darin, sich für Dialog und Versöhnung zu öffnen.

Weiterführende Informationen

 

 

THE BACK OFFICE OF WAR – Die verborgene Welt der globalen Rüstungsindustrie

THE BACK OFFICE OF WAR

Peace on air – Das Ulmer Friedensradio mit:
„THE BACK OFFICE OF WAR – Die verborgene Welt der globalen Rüstungsindustrie“


Die Ulmer Friedensredaktion berichtet über die Ausstellung von Nikita Teryoshin, die von Oktober 2025 bis Januar 2026 im Ulmer Stadthaus gezeigt wird. Zu sehen sind Bilder einer Geschäftswelt, in der wirtschaftliche Interessen über menschliche Schicksale gestellt werden, weit entfernt von den Schlachtfeldern, auf denen die Folgen ihrer Geschäfte sichtbar werden. Teryoshin stellt dabei einen starken Kontrast zu den vertrauten Darstellungen von Krieg und Zerstörung her. Statt Blut, Leid und Ruinen sehen wir makellose Kulissen eines milliardenschweren Geschäfts.

In der Sendung spricht Nikita Teryoshin über die Hintergründe und die Geschichte seiner Ausstellung.


Weiterführende Informationen

Nikita Teryoshin: Nothing Personal. The Back Office of War. 2016 – heute
Ausstellung im Ulmer Stadthaus von 05.10.2025 bis 11.01.2026
https://stadthaus.ulm.de/ausstellungen/nikita-teryoshin-nothing-personal

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung mit der Daniela Yvonne Baumann
am 30.11.2025 um 11:30 Uhr und am 08.01.2026 um 18:00 Uhr (4 EUR)

Aufbruch zum Frieden

Aufbruch zum Frieden

Was hat es mit der Politiker-Initiative „Aufbruch zum Frieden“ auf sich, die seit 2024 zwar überparteilich aber parteiisch zusammen agiert und öffentlich für einen Frieden mit friedlichen Mitteln eintritt? Die Initiative vertritt die Grundhaltung:

„Wer Frieden will, muss den Frieden vorbereiten.“

Wir hatten in der Sendung live zwei aktive VertreterInnen der Initiative zu Gast:
Dr. Ulrich Bausch, Politologe, promovierte über US-Amerikanische Außenpolitik. Er war Lehrkraft für das US-Militär und Leiter der Volkshochschule Reutlingen.
Hilde Mattheis, ehemaliges Mitglied des Bundestages. Sie engagiert sich zur Zeit u.a. aktiv im Ulmer Flüchtlingsrat.


Weiter führende Informationen:

Der Internetauftritt der Initiative „Aufbruch zum Frieden“ >>>
https://www.aufbruch-zum-frieden.de/

Dort ist prominent folgender Text zu finden:
„Aus aktuellem Anlass: Der neu gewählte Papst, Leo XIV; macht entschieden deutlich, welche Haltung gegenwärtig notwendig ist. „Wie kann man den Wunsch der Völker der Welt nach Frieden weiterhin mit Propaganda über die Aufrüstung verraten, als ob die militärische Überlegenheit die Probleme lösen würde, anstatt noch mehr Hass und Rachegelüste zu schüren? Die Menschen beginnen zu begreifen, wie viel Geld in den Taschen der Händler des Todes landet; Geld, das für den Bau neuer Krankenhäuser und Schulen verwendet werden könnte, wird stattdessen verwendet, um die bereits bestehenden zu zerstören!“

Kurzgeschichte der Nato-Osterweiterung von Dr. Ulrich Bausch – als PDF >>>
https://www.aufbruch-zum-frieden.de/wp-content/uploads/2025/02/Papier-Nato-Erweiterung_Dr-Bausch.pdf

... und mehr noch bei peace on air - Das Ulmer Friedensradio >>>

 

Rückblick auf die 21. Ulmer Friedenswochen 2025

Die 21. Ulmer Friedenswochen hatten 2025 einen Doppelstart mit einem Gottesdienst zum Thema Versöhnung und am 1. September, dem Antikriegstag, mit der Gedenkstunde DENK MAL vor dem Ulmer Deserteurdenkmal. Die Veranstaltungsreihe dauerte dann den gesamten Monat September über an. Wir blicken in der Sendung auf über 30 verschiedene und sehr vielfältige Aktionen zurück und bringen diese mit Originaltönen und Interviews wieder in Erinnerung. Zu Wort kommen auch Überlegungen zur Frage: Was bedeutet für dich persönlich Frieden? Wir berichten auch über die Ergebnisse des großen Ratschlags am Ende der Friedenswochen. Dort hatten Überlegungen ihren Raum, wie wir die Idee eines friedlichen gemeinsamen Hauses über die Friedenswochen hinaus in Ulm und um Ulm herum kontinuierlich weiter leben und möglichst breit wirksam werden lassen können. Überparteilich, überkonfessionell, (stadt)gesellschaftlich. Im Sinne einer Friedensstadt Ulm.

Wir von der Ulmer Friedensredaktion hatten wieder viel zu erzählen. Ihr dürft gespannt sein!

Aktuelles aus den Ulmer Friedenswochen 2025 – Rechtsextremismus

Neues aus den Ulmer Friedenswochen

„Umweltschutz ist Heimatschutz“
„Heimat statt Zuwanderung“
„Liebe zu Heimat und Volk“
„Europa der Vaterländer“
„Abstammungsprinzip“
„Volksgemeinschaft“
„Umvolkung“

Das waren nicht nur Blut und Boden-Phantasien der ehemaligen Nationalsozialisten, sondern sind auch aktuelle Schlagworte der heutigen extremen Rechten. Was davon führt uns weg vom Frieden und hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen? Und warum?

Darüber reden wir mit PD Dr. Rolf Frankenberger, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Tübingen, Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex)

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Weiter führende Informationen:

Wahlanalysen: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/forschung/wahlanalyse/

Studie: Raumkonstruktionen rechtsextremer Parteien in Deutschland: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/rechtsextremismusforschung/aktuell/publikationen/#c2087427

 

Das Programm der 21. Ulmer Friedenswochen 2025

Die 21. Ulmer Friedenswochen starten 2025 inhaltlich mit einem zweifachen Bekenntnis zum friedlichen Zusammenleben – am 1. September, dem Antikriegstag, mit einer Gedenkstunde vor dem Ulmer Deserteurdenkmal und am 31. August mit einem Gottesdienst zum Thema Versöhnung. 

Die Veranstaltungsreihe dauert dann den gesamten Monat September über an. Mit Hilfe der Koordinationsgruppe Frieden (KG Frieden) haben sich 31 Gruppen aus der Region zusammengefunden, die 33 verschiedene und sehr vielfältige Aktionen vorbereiten. Es wird unter anderem wieder eine Kunstausstellung geben ….  und es kommen von auswärts viele anregende Referenten und Akteure…. und vieles andere mehr …. 

Zum Schluss der diesjährigen Friedenswochen wollen wir mit möglichst vielen Menschen darüber beratschlagen, wie wir die Idee eines friedlichen gemeinsamen Hauses über die Friedenswochen hinaus in Ulm und um Ulm herum kontinuierlich weiter leben können und möglichst breit wirksam werden lassen. Überparteilich, überkonfessionell, (stadt)gesellschaftlich. Im Sinne einer Friedensstadt Ulm.

Wir von der Ulmer Friedensredaktion erzählen darüber.
Ihr dürft gespannt sein!

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Weiter führende Informationen:

Veranstaltungsübersicht: https://www.friedensbewegung-ulm.de/2025/07/04/veranstaltungsuebersicht-der-21-ulmer-friedenswochen-2025/

Programmheft als PDF: https://www.friedensbewegung-ulm.de/wp-content/uploads/2025/07/2025-Programm-Ulmer-Friedenswochen.pdf

Die Ulmer Friedenswochen im Internet: https://www.friedensbewegung-ulm.de/friedenswochen/

 

 

 

 

 

Frieden und Landwirtschaft - Teil 2 - Saatgut

Schwerter zu Pflugscharen

Nach der Sendung „Schwerter zu Pflugscharen - welche Art von Landwirtschaft brauchen wir für eine friedliche Welt?“ vom Dezember 2024 geht es am 29. Juli 2025 um das Thema Saatgut:

„sie haben versucht, uns zu begraben. Doch sie vergaßen, dass wir Samen sind“ 
(mexikanisches Sprichwort in den dortigen Graswurzelbewegungen)

Die Menschheit blickt zurück auf 10.000 Jahre Züchtungsarbeit. 10.000 Jahre suchten Menschen zunächst die besten für ihre Ernährung geeigneten Pflanzen und begannen sie selbst zu vermehren. Sammelten Samen, probierten aus, tauschten untereinander, trugen sie durch Völkerwanderungen in andere Gebiete, verbreiteten so die verschiedensten Arten auf der ganzen Welt . Es entstand ein unfassbarer Reichtum an verschiedensten Arten (Arten sind z.B. Kartoffeln und Gurken) sowie innerhalb der Arten eine riesige Vielfalt an Sorten (Sorten sind z.B. die Kartoffelsorten Linda und Agria). Während wir noch ein Bewusstsein haben für verschiedene Arten so ist uns doch in unserer zivilisierten Welt das Bewusstsein für verschiedene Sorten weitestgehend abhanden gekommen. Dabei ist es gerade die Sortenvielfalt, die so existenziell wichtig ist für unsere Ernährungssicherheit. Warum das so ist und wie die Vielfalt durch die Interessen der Großkonzerne und ihre Saatgutgesetze, gentechnischen Veränderungen und Patentierungspraktiken bedroht ist, möchten Woldemar Mammel (Bio-Bauer und Diplom - Biologe) und Bärbel Endraß (Bio-Bäuerin und Agraringenieurin) besprechen.

Moderation Tanja Holzschuh

Weiterführende Informationen bei: https://www.friedensbewegung-ulm.de/2025/07/30/podcast-frieden-und-landwirtschaft-thema-saatgut/

 

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Dienstags 17.00 – 18.00 Uhr 4wöchig, nächste Sendung am 05.05.2026

Sendet seit

04. Juni 2024

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Ulmer Friedensredaktion

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Di., 07.04. | 17.00 - 18.00 Uhr