Kinder

Müllstadtkinder Kairo e.V. - Carola Baum

Nachdem sie beim letzten Mal ganz allgemein über den Verein gesprochen hat, wird Carola Baum heute mehr über die konkrete Arbeit mit Straßenkindern, Patenschaften, den Kindergarten und die individuelle Unterstützung von Familien erzählen. Beginnen wir mit einem unschönen Bild: "Menschen sitzen zwischen hohen Abfallhaufen und trennen Papier von Plastik, Metall von Essensresten und sonstigem Unrat. Dinge, die wiederverwertet werden können, kaufen Firmen auf und die Menschen leben von dem Erlös. Der Rest bleibt auf den Sortierplätzen und Straßen liegen." So sieht der Alltag (auch) vieler Kinder im Moloch Kairo aus. Dementsprechend groß sind die Probleme, mit denen diese Menschen jeden Tag zu kämpfen haben - Staub, Schmutz, Gestank, Krankheiten und enorme hygienische Probleme. Um dem entgegenzuwirken gründete sich vor 20 Jahren im Ostallgäu der Verein Müllstadtkinder.

Mittlerweile gibt es vier große Bereiche in denen sich Carola, Frank & Co. engagieren. Zum Beispiel treffen sich jeden Montagabend heimatlose Straßenkinder in Kairo auf einem vom Verein angemieteten Sportplatz – ein geschützter Ort, an dem sie Essen bekommen, miteinander spielen können und vor allem Raum für wichtige Gespräche über ihre Lebenssituation finden. Außerdem wurde, wie gesagt, ein Kindergarten, der Wadi Hof, eingerichtet. Der Verein vermittelt auch persönliche Patenschaften. Über all das und weitere Möglichkeiten der individuellen Unterstützung von Familien in einer Müllstadt spricht Carola heute mit Michael Troost.

Almut Grote - Herausgeberin des Magazins Kinder in der Stadt (KidS) und Vorsitzende des Freundeskreises des Familienzentrums Neu-Ulm

Alle (angehenden) Eltern und Familienexpert:innen aufgepasst: Zu Beginn der zweiten Woche der Pfingstferien spricht Max Strauß heute mit Almut Grote, Gründerin und langjährige Herausgeberin des hiesigen Familienmagazins Kinder in der Stadt (KidS). Almut wird uns erzählen, wie diese Elternzeitung mit der Menschenrechtsarbeit zusammenhängt und wie sie sich darüber hinaus verpflichtet und engagiert: Zum Beispiel als Vorsitzende des "Freundeskreises des Familienzentrums Neu-Ulm - gemeinsam aktiv für Groß und Klein", als Leihoma oder mit der Aktion "Tauschregale in Kindergärten".

DAN e. V.

DAN e. V.

DAN e. V. setzt sich weiterhin für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Miteinander der
Generationen ein. So entstand das neue intergenerative Projekt
„Große Hände – Kleine Hände“. Der Ansatz ist dabei, Alt und Jung zusammenzuführen. So
gestalten Kindergärten und Schulen gemeinsam mit Senior:innen aus dem Seniorenzentrum
Clarissenhof und der Tagespflege Söflingen vielfältige intergenerative Begegnungen. Beim
Basteln, Gärtnern, Malen, Singen, Bewegen und im Gespräch entstehen wertvolle
Begegnungen.
Wir sind immer offen für neue Ideen und Kooperationen, die den Austausch zwischen den
Generationen fördern.
Zu Gast in der Plattform sind die Projektkoordinatorin Gabriele Mreisi und Giada Callegari.

VfL Ulm/Neu-Ulm e. V.

Nicoletta Erni, Karl-Heinz Görlich, Siegfrid Ungewitter

Der VfL Ulm/Neu-Ulm e. V. ist ein moderner Mehrspartenverein mit rund 1.700 Mitgliedern, davon über 800 Kinder und Jugendliche. Nach einem herausfordernden Jahr 2025 mit personellen Umbrüchen und finanziellen Belastungen blickt der Verein dank eines neuen Pächters mit deutsch-bosnischer Küche seit November wieder optimistisch nach vorne. Am 27.03.2026 findet die Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen statt, wofür engagierte Ehrenamtliche gesucht werden. Außerdem werden dringend Trainer für die Turnabteilung, Schwimmlehrer für die Jugend sowie helfende Hände in allen Bereichen benötigt. Schon wenige Stunden pro Woche können viel bewirken – auch die Geschäftsstelle freut sich über Unterstützung in Teilzeit.

Oberlin e.V.

Kathrin Modsching vom  Verein Oberlin

Wenn Kinder und Jugendliche Halt brauchen, ist der Ulmer Verein Oberlin zur Stelle. Er bietet Wohngruppen, offene Treffpunkte, Beratung sowie ganz gezielte Hilfen wie etwa an Schulen an, um junge Menschen stark zu machen, Familien zu unterstützen und Perspektiven zu eröffnen. Vorständin Kathrin Modsching arbeitet bereits seit 30 Jahren in dem Bereich. Sie gibt Einblicke in die vielfältigen und wertvollen Angebote des nunmehr seit 65 Jahren bestehenden Kinder- und Jugendhilfevereins und erklärt, worauf es bei der Arbeit mit jungen Menschen wirklich ankommt.

spiel gut

Norman Kurock

Seit 1954 informiert spiel gut mit ihrer gemeinnützigen Arbeit alle, die an gutem Spielzeug interessiert sind – und das unabhängig von Spielzeugindustrie und Handel. In erster Linie richten sie sich dabei an Eltern und Verwandte, Erzieherinnen und Erzieher, Spielzeughersteller und an Erwachsene, die im privaten oder beruflichen Umfeld Kinder betreuen. Mit dem orangefarbenen spiel gut Siegel zeichnen sie Spielsachen aus, die ihre Begutachtungskriterien erfüllen und den Praxistest mit Kindern bestehen – sie erachten dieses Spielzeug deshalb für besonders geeignet. spiel gut Mitglied Norman Kurock berichtet von seiner fast 30-jährigen ehrenamtlichen Arbeit bei spiel gut.

Guterhirte e.V.

Das Zentrum guterhirte ist eine zuverlässige und kompetente Einrichtung der Erziehungshilfe. Wir bieten Kindern, Jugendlichen und Familien Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen an. Wir entdecken ihre Stärken wieder neu und entwickeln gemeinsam Lösungswege. Das tun wir mit passgenauen Angeboten. Wir bieten ambulante, stationäre und teilstationäre Hilfen zur Erziehung an. Das Symbol unserer Arbeit ist der gute Hirte. Er steht für Schutz, Geborgenheit, Wärme, Verantwortung und Orientierung. Wie ein Hirte sich um seine Schafe kümmert, so kümmern wir uns auch um unsere Kinder, Jugendlichen und Familien und bieten ihnen einen sicheren geschützten Ort.

Die Teddyklinik

Wo werden Kuscheltiere gesund gepflegt, wenn sie mal krank sind? In der Teddyklinik Ulm! Die Aktion der Fachschaft Medizin der Uni Ulm nimmt Kindern spielerisch die Angst vor Arztbesuchen. Einmal im Jahr öffnen sich die Türen für kleine Kuscheltiereltern, die ihre flauschigen Patienten röntgen, operieren oder im Labor untersuchen lassen können. Mit Smarticillin, Grippibärin und viel Zuwendung werden alle schnell wieder gesund. Wie ein Besuch in der Teddyklinik abläuft und warum das Projekt so besonders ist, erzählen Elena Brosch, Melanie Grüner und Yuta Nakano vom Organisationsteam.

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