Landesgartenschau

Der große Landesgartenschau Umbau

Ulm träumt vom großen grünen Wurf für 2030, doch der Weg zur Landesgartenschau strapaziert den Alltag massiv. Bestes Beispiel ist das Ehinger Tor: Wo bald Idylle herrschen soll, regieren aktuell Bagger, Absperrzäune und der pure Pendler-Frust. Die Stadt krempelt die zentrale Verkehrsdrehscheibe komplett um und fordert den Ulmer:innen Geduldsspiele ab, für die im Berufsverkehr niemand die Nerven hat.

Heiligt der grüne Zweck von morgen das aktuelle Verkehrschaos? Und wie reagieren die Menschen auf die ständigen Baustellen ? Lohnt sich das Ganze?

Genau diesen Fragen hat sich Flo gewidmet und konnte einige Meinungen von Passant:innen einholen.

Also hört unbedingt rein! 

Wenn ihr die Sendung verpasst habt, dann könnt ihr sie auch gerne in der Mediathek nachhören :)

 

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung" der Griesbadgalerie - Martin Leibinger

Büro für nicht-effiziente Entwicklung

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ befasst sich einen Monat lang (vom 19. Juni bis 19. Juli 2026) mit Freiräumen, die in Ulm entlang der B10 entstehen. Das Projekt ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stadtentwicklungsprozess bzw. mit dem Rückbau der Verkehrsachse B10, der im Zuge der Landesgartenschau bis 2030 umgesetzt wird. Drei Aktions-Künstler:innen aus Belfast (Interventionstheater Kabosh) entwickeln gemeinsam mit zwei bildenden Künstlerinnen (u.a. WALTS/Weimar) und einem Softwareentwickler aus Ulm Arbeiten, die zwischen dem Ehinger und dem Blaubeurer Tor direkt im öffentlichen Raum stattfinden.

Zentraler Treffpunkt ist das „Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ im von der Kulturabteilung der Stadt Ulm zur Verfügung gestellten Projektraum „Neue 8“ am Ehinger Tor. Dort werden Dokumentationen der Arbeiten gezeigt. Außerdem gibt es ein partizipatives Programm, das Besucher:innen die Möglichkeit bietet, sich selbst einzubringen, Geschichten und eigene Erfahrungen zu teilen und städtische Freiräume auf eigene Faust zu erkunden. Man kann aber auch einfach auf ein Getränk an der Bürobar vorbeikommen. In einem „Story Gathering“ sammelt die Gruppe von Kabosh Eindrücke, Anekdoten und Erinnerungen der Besucher:innen, welche in die künstlerischen Arbeiten einfließen sollen. Die Eröffnung des Büros findet am 19. Juni 2026 um 19 Uhr statt.

Verkehr und das Klima - Podcast

Vor zwei Wochen haben Julius und Helena über die aktuellen Entwicklungen im Verkehrssektor gesprochen. Mein persönliches Highlight: welche Projekte bei der Landesgartenschau geplant sind und wie die unsere Stadt verschönern werden. Viel Spaß beim nochmal Reinhören!

Landesgartenschau 2030 Ulm und Auswirkungen auf den Stadtraum

Die Bundesfestung Ulm ist eine der größten Festungsanlagen Europas und neben der mittelalterlichen und der neuzeitlichen Stadtbefestigung der dritte Befestigungsring der Stadt Ulm. Trotz ihrer beeindruckenden Größe und ihrer enormen Potentiale kommt der Festungsanlage nicht die entsprechende Bedeutung und Aufmerksamkeit zu. Städtebauliche Bezüge zwischen der zentralen Burganlage der Wilhelmsburg, den Glacisanlagen und Außenforts und der Innenstadt sind nicht erlebbar.
Mit der Transformation der Verkehrsflächen eröffnet sich die Chance, den historischen grünen Westglacis-Ring um die Innenstadt wieder zu schließen, Verkehrsräume zurückzudrängen und Freiflächen neu zu gewinnen oder bestehende aufzuwerten. Gleichzeitig bringt es die Gelegenheit, die Anlagen der Bundesfestung mehr in den Blickpunkt zu rücken und besser in die Alltagswege zu integrieren.Nicht nur die Freiflächen und die Mauerwerksbauten sind riesig, sondern auch deren Potenziale für attraktive und wohnortnahe Naherholungsflächen mit vielfältige Freizeitnutzungen, neue Geh und Radwege und mehr artenreiches Grün, das auch zur Verbesserung des Stadtklimas beiträgt.
Gäste: Eva-Maria Zimmermann, Gerhard Fraidel
Moderation: Frank Riethdorf

Kunsthandwerk auf der Landesgartenschau - Ein Blick hinter die Kulissen

Erleben wie Kunsthandwerk entsteht, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Objekt – im Pavillon in den Villengärten haben BesucherInnen die Gelegenheit dazu. Goldschmiede, Keramiker, Textil- und Lederdesigner, Buchbinder, Steinmetze... Jede Woche arbeiten dort andere Meisterinnen und Meister der Handwerkskunst und lassen sich dabei über die Schulter schauen.
Gast: Marianne Wurst
Moderation: Rudolf Arnold

Landesgartenschau nachhaltig gestalten

Die Landesgartenschau 2030 in Ulm zielt in Richtung Nachhaltigkeit: Mehr Freiräume, mehr Ökologie und Biodiversität für die einbezogenen Flächen sollen entstehen und die historische Festungsanlage im Stadtraum besser erlebbar werden. Die Veränderungen sollen dauerhaft zu einer Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität beitragen. Zur Beteiligung von Öffentlichkeit und Fachwelt wurde eine eigene Beteiligungsstruktur entwickelt, und auch die lokale agenda wird eingebunden sein. Damit wir uns fundiert und gut vorbereitet in diesen Prozess einbringen können, haben wir ein eigenes Projektteam gegründet, das bereits erste Ergebnisse erarbeitet hat.
Gast: Regina Zeeb
Moderation: Michael Troost

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