Ulm ist eine sehenswerte und liebenswerte Stadt. Ulm hat aber auch weniger schöne Seiten. Dazu gehören die etwa zwanzig Waffenfabriken und zehn militärischen Einrichtungen. Die Rüstungsindustrie selbst stellt sich als harmlos dar, nach dem Motto: Wir sind die Guten – unsere Radartechnologie schützt unschuldige Menschen. Ist das aber die ganze Wahrheit?
„Der Grund, warum viele Menschen viele Zusammenhänge nicht verstehen, ist nicht, weil diese Zusammenhänge zu komplex sind, sondern weil sie keine analytische Erklärung wollen, die sie emotional unbefriedigt zurücklässt. Sie wollen Bösewichte, die sie hassen und Helden, die sie bewundern können.
Das Symbol „Schwerter zu Pflugscharen“ steht für den Übergang einer kriegerischen Gesellschaft zu einer friedvollen Gesellschaft. Der Pflug in der Landwirtschaft bereitet den Boden für den Anbau von Nahrungsmitteln. Die indische Physikerin und Aktivistin Vandana Shiva bezeichnet „den Anbau und das Bereitstellen guter Lebensmittel“ als „die erhabenste Handlung der Menschheit“.
Wie waren Sie, die 20. Ulmer Friedenswochen 2024, die im gesamten Monat September bundesweit einmalig mit über 30 Veranstaltungen und vielfältigen Aktionen über die Bühne gegangen sind? - Auf die Beine gestellt von über 30 Veranstaltern aus der Region Ulm und Neu-Ulm unter dem gemeinsamen Dach der Ulmer Friedenswochen-Koordination.
Im ersten Teil unserer Radiosendung bei peace on air - Das Ulmer Friedensradio haben wir das Programm der 20. Ulmer Friedenswochen 2024 vorgestellt, die am 1. September starten und den gesamten Monat andauern werden. 34 Gruppen aus der Region haben 34 Veranstaltungen und tolle Aktionen organisiert.
In der Sendung besprachen Tanja Holzschuh (Biolandwirtin) und Lothar Heusohn (Sozialwissenschaftler) live, warum dieses Thema eine Rolle spielt im Bezug auf Frieden. Es geht um Demokratie-Verständnis, Meinungsvielfalt und Streitkultur. Wird die Presse ihrer Rolle als „4. Gewalt“ und als “Hüterin der Demokratie“ gerecht? Sind verschiedene Sichtweisen überhaupt noch erwünscht?