Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Migration

Verein Peace Foundation e.V.

Sophie Mebus vor der Wand im Musikarchiv

Die Peace Foundation e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Erfurt, der sich für einen nachhaltigen, gerechten und friedlichen Wandel einsetzt. Der Verein versteht sich als eine gewaltfreie Bewegung für eine nachhaltige und gewaltfreie Wirtschaft im Einklang mit den Prinzipien und der Philosophie Mahatma Gandhis in einer Welt nach Corona, in der die extreme Armut wachsen, die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sich weiter vergrößern und die Menschenrechtsverletzungen zunehmen werden.
Dabei sind wir überzeugt davon, dass Frieden und Gerechtigkeit nur mit friedlichen und gerechten Mitteln zu erreichen ist.
Zentral ist der Einbezug Aller in der Gesellschaft. Besonders müssen aber marginalisierte Gruppen einbezogen werden.
Deshalb fokussiert sich die Arbeit des Peace Foundation e.V. besonders auf die Arbeit mit Frauen.
Zum einen realisieren wir in Deutschland, primär in Erfurt Projekte mit dem Ziel Frauen (mit Migrationshintergrund) die aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen und sie in Ihren Rechten zu bestärken. Zum anderen Arbeiten wir in Indien mit Frauen aus der zentralindischen, ländlichen Region Vidarbha im Bundesstaat Maharashtra zusammen. Um ihnen ein sicheres Einkommen zu ermöglichen haben wir einen kostengünstigen Baukasten für einen Handwebstuhl entwickelt, welcher den Frauen dort ein unabhängiges und sicheres Einkommen ermöglichen soll. Zu Gast in der heutigen Sendung ist Sophie Mebus.
Weitere Infos unter https://www.peace-is-the-path.org/

Firefly Hopeproject

Natalie Kling vor der Wand im Musikarchiv

In der heutigen Sendung ist Natalie Kling, sie ist Traumapädagogin und die Gründerin des Firefly Hope Projects. Seit 2016 ist sie ehrenamtlich an Krisenorten in Europa unterwegs und gibt materielle und mentale Hilfe für Menschen in Not! Sie blickt auf die Tore Europas aus einer anderen Perspektive und berichte als Augenzeugin.

Heute spricht sie darüber, was auf dem Europäischen Boden geschieht und sie beschreibt die Situation, in der sich Menschen wieder finden, wenn sie gezwungen sind ihre Heimat zu verlassen. Was sie dazu bewegt, welchen langen Weg sie auf sich nehmen müssen und warum es uns Europäern manchmal Angst macht, jemanden "Fremden" in der Nachbarschaft zu haben. Fremde Kulturen, Heimatlosigkeit, Unsicherheit und Angst, Trauma und ein Leben in einer Parallelwelt -Themen die uns berühren und betreffen.
Es ist wichtig das Bewusstsein zu schaffen und aufzuklären, denn nur so gelingt es uns eine bessere Gegenwart und Zukunft zu schaffen.

Pharmazie

Vitalis Inyame Njabeleke kommt aus Kamerun. Er hat in Göttingen und Erlangen Pharmazie studiert. Seit er 2006 das dritte Staatsexamen abgelegt hat, ist er berechtigt, selbständig eine Apotheke zu führen. Als Assistent an der Universität hatte er zunächst eine Doktorandenstelle, nach einem Jahr folgte jedoch der Ruf in die Praxis, nach Ehingen, wo er seit 2007 zunächst als angestellter Apotheker tätig war, ehe er das Angebot erhielt und annahm, eine Apotheke zu übernehmen. Im Wege von Weiterbildungen hat er den Fachapotheker für Allgemeinpharmazie mit Schwerpunkt Diabetes, geriatrische Pharmazie oben drauf gelegt.

Seine afrikanische Heimat hat der Chef der Vitalis-Apotheke nicht vergessen. Für ein privates Waisenhaus in seiner Heimatstadt Limbe in Kamerun hat er letztes Jahr einen Spendenaufruf gestartet. Inzwischen ist ein fünfstelliger Betrag zusammengekommen. Einen Teil des Geldes hat der engagierte Apotheker bereits an die Betreiberin der Einrichtung überwiesen, mit einem Teil hat er einen vor Ort dringend benötigten Neunsitzerbus gekauft, der per Schiff nach Limbe geschickt wurde, befüllt mit Kleidung, Spielsachen und einem Fahrrad. Seine Mutter unterstützt die Betreiberin des Waisenhauses.

Vitalis Inyame Njabeleke wird seinen nicht alltäglichen Lebensweg und sein Enga-gement für die Kinder in seiner Heimat vorstellen.
Gast: Vitalis Inyame Njabeleke
Moderation: Friedrich Hog

Menschen in Not sind keine Verbrecher

Das Ulmer Ufer stellt sich vor. Das Ulmer Ufer ist ein Projekt des Rappers Afande und dem Fotograf und Videomacher Moritz Reulein. Ziel der Kampagne ist es, auf das im folgenden beschriebene, immer aktuelle, Thema der Flucht von Menschen über das Mittelmeer und das anschließende, mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen überschattete Leben in Europa und vor allem in Deutschland aufmerksam zu machen und hierbei drei Organisationen in Form einer Spendenaktion zu unterstützen. Die Organisationen sind Sea-Watch e.V. aus Berlin, Projekt See-Hilfe in Bremen und der Flüchtlingsrat Ulm /Alb-Donau-Kreis e.V. 

Linkliste:

Explosion und dann - mein Weg, mit Hoffnung im Gepäck

Der Autor Hady Jako wurde 1985 im Irak geboren und ist seit August 2018 deutscher Staatsbürger. In seiner alten Heimat erlitten er und das Volk der Eziden (mit den Christen befreundete, religiöse Minderheit im Irak) Gewalt des IS-Terrors.
Hady Jako entkam nur knapp dem Tod nach einem Bombenattentat, erlebte Elend und Flucht, nutzte in Deutschland Hilfs- und Lehrangebote und ist heute in beruflicher Festanstellung. Er schloss Freundschaften und bot bald selbst Integrationsunterstützung an. Seine Lieben aber wurden ermordet, sind verschollen oder ertranken … nur wenige leben heute in Sicherheit.
Beeindruckend bei allem Leid ist seine Überwindung; die Kraft zum Weiterleben und die Energie für Integration und Friedensengagement. Leser/innen erleben, dass das Gute den Terror besiegen kann und sind aufgefordert, sich davon anstecken zu lassen/mitzumachen.
Gast: Hady Jako, Stephanie Evertz
Moderation: Michael Troost

"Aktionstag" der Migrationsberatung

Die Migrationsberatungen für Erwachsene und Jugendliche sind zentrale Integrationsinstrumente des Bundes. In Ulm und dem Alb-Donau-Kreis zeichnen sich 4 Träger (AWO, Diakonie Ulm/Alb-Donau, IN VIA und die Caritas Ulm-Alb-Donau) für dieses Angebot verantwortlich. Die Mitarbeiter*innen der einzelnen Beratungsstellen begleiten auf vielfältige Art und Weise Erwachsene und Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg in Deutschland. Dabei blieben sie auch unter den schwierigen Bedingungen der COVID19-Pandemie handlungsfähig!

Die Fachberatungsstellen in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis stellen sich und ihre Arbeitsfelder heute vor.
Gäste: Hansjörg Ludwig
Moderation: Michael Troost

Deutsch als Fremdsprache

Der Fachbereich Deutsch als Fremdsprache hat sich über die Jahre zu einem der größten in der vh entwickelt. Er besteht aus einem Team mit 8 angestellten Mitarbeiter*innen und über 40 freiberuflichen Dozent*innen.
In den Kursen lernen pro Semester ca. 1.500 Kursteilnehmer*innen aus fast 90 Nationen Deutsch vom Niveau A1 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) bis C1 (für Studenten und Akademiker).
Die vh-ulm bietet vom Bundesamt für Migration geförderte Integrations- und Berufssprachkurse, sowie Kurse für Selbstzahler an.
Außerdem Prüfungen von A1 bis Test-DaF und den Einbürgerungstest. Darüberhinaus gibt es spezielle kulturelle Angebote für Migranten*innen, die teilweise von der Stadt Ulm gefördert werden.h gibt es spezielle kulturelle Angebote für Migranten*innen, die teilweise von der Stadt Ulm gefördert werden.
Gast: Stefanie Spohr
Moderation: Rudolf Arnold

Die wissenschaftliche Sicht auf die Phänomene Flucht und Migration

Die Podcast-Reihe der internationalen Stadt Ulm.
Heute zu Gast ist Dr. Benjamin Schraven vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. Welche globalen Trends bei Flucht und Migration sind zu beobachten? 
Wartet ein Großteil der Menschen im Globalen Süden wirklich nur auf die nächstbeste Gelegenheit in Richtung Europa oder Nordamerika aufbrechen zu können? Wie kann man aus wissenschaftlicher Sicht die Phänomene Flucht und Migration eigentlich erklären? Welche Rolle spielt etwa die Faktoren Armut, Konflikte oder das Erbe des Kolonialismus?

Institutioneller Rassismus

Jana Bächle wurde 1995 in Waldshut-Tiengen geboren. Nach ihrem Abitur 2014 begann sie ein Medizinstudium an der Universität Ulm. 2018 unterbrach sie ihr Studium für ein Jahr für eine medizinische Doktorarbeit über die Effekte von Zellstress in Krebszellen. Sie engagiert sich seit 2014 bei Amnesty International in der Asylberatung, der Menschenrechtsbildung und der Jugendarbeit sowie seit 2018 in der Ulmer Stiftung Menschenrechtsbildung.

Mit uns spricht sie unter anderem darüber, was institutionellen Rassismus vo Alltagsrassismus unterscheidet, was Forderungen von Amnesty an die Politik sind und noch einiges mehr.

Meinungsfreiheit im pädagogischen Kontext

Die Podcast-Reihe behandelt u.a. Themen wie Diversity, Menschenrechte, Demokratie oder Extremismus.

Heute zu Gast sind sind Prof. Dr. Jens Ostwaldt und Matthieu Coquelin von der Fachstelle Extremismusdistanzierung. Wir reden über Meinungsfreiheit im pädagogischen Kontext. Wie können individuelle Freiheiten gleichberechtigt und friedlich nebeneinander existieren? Wird die Meinungsfreiheit von radikalen Akteur*innen missbraucht? Was bedeutet das für die pädagogische Praxis?

Live zu hören bei Radio free FM, 102.6 MHz, am 02.12.2020 um 15.00 Uhr oder danach als Podcast bei www.freefm.de

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